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Bin
Laden?
Eine
primitive Fälschung!

Das
soll angeblich die Leiche Bin Ladens sein. Es ist aber eine
plumpe Fälschung. Wer dieses gefälschte Bild in die Welt
setzte, ist nicht genau bekannt, es ist jedoch anzunnehmen, dass
es die ISA-Dienste selbst waren. Warum aber greifen sie zu so
billigen Fälschungen? |
Plumpe
Täuschungsversuche der Weltöffentlichkeit durch den
US-Imperialismus
BIN
LADEN:
PROPAGANDA
UND UNDURCHSICHTIGES
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke |
Plumpe
Täuschungsversuche der Weltöffentlichkeit durch den US-Imperialismus
BIN
LADEN:
PROPAGANDA
UND UNDURCHSICHTIGES
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
3. Mai 2011, Cubadebate / Leitartikel aus La Jornada (Mexiko)*. (auf
Kommunisten-online am 4. Mai 2011) – Einen Tag nach der
Bekanntgabe des Mordes an Osama Bin Laden, angeblich durch die Hände
von US-Söldnern am vergangenen Sonntag lt. US-Präsident Barack Obama
in der pakistanischen Stadt Abbottabad bestätigte der
Sicherheitsberater des Weißen Hauses, John Brennan, dass angeblich in
Erfüllung „der Sitten und Bräuche der Muslime“ die sterblichen Überreste
des Al-Kaida-Anführers in das Arabische Meer geworfen worden seien.
Diese Verlautbarung ergänzt die Weigerung der Sicherheits- und
Geheimdienstbeamten der Regierung Obama, Informationen über das
Vorhandensein von Beweismaterial für die Richtigkeit der Behauptungen
der US-Regierung über den Tod des mutmaßlichen intellektuellen
Urhebers der Attentate vom 11. September 2001 zu liefern.
Die
bisher bruchstückhaft und tröpfchenweise verabreichten Informationen
über das Geschehen sowie das Fehlen unabhängiger Quellen zur seriösen
Überprüfung der Verlautbarungen der US-Regierung lassen unvermeidlich
den Einsatz zur Ergreifung und den Tod von Osama Bin Laden nicht als
Durchsetzung von Gerechtigkeit oder eine Handeln aus nationalem
Sicherheitsinteresse der USA bzw. deren Kampf gegen den Terrorismus
erscheinen, wie Barack Obama selbst da es behauptet. Vielmehr erlebt die
Weltöffentlichkeit da eine Propaganda-Show, deren Wahrheitsgehalt im
Dunkeln bleibt. Selbst 24 Stunden nach Obamas Bekanntgabe der Ermordung
von Osama Bin Laden gibt es keine Daten, die beweisen würden, dass
Osama Bin Laden an jenem Ort zu jenem Zeitpunkt umgebracht wurde. Darüber
hinaus finden sich keinerlei Beweise, dass der ermordete Osama Bin Laden
dort an diesem Ort kurz zuvor noch gelebt hatte, dort gesehen wurde. Die
letzte Osama Bin Laden zugeschriebene öffentliche Botschaft vermerkte
die Weltöffentlichkeit im vergangenen Monat Januar. Und bisher konnte
keine Leiche von ihm an jenem Ort identifiziert werden.
Das
Lancieren von Informationen zu diesem ganzen Hergang dort muß äußerst
kritisch betrachtet werden. Genauso kritisch, wie der gesamte
Hintergrund: vor fast 10 Jahren begann George W. Bush den „Krieg gegen
den Terrorismus“ und bauschte Al-Kaida zur größten Bedrohung für
die Sicherheit der USA und der gesamten Welt auf. Dabei kann nicht mal
mit wissenschaftlichen Beweisen festgestellt werden, ob diese
Organisation noch lebt und tätig ist. Oder ob nicht viel mehr Al-Kaida
ein Popanz ist, um die Hysterie und Wahnsinnigkeit in der
US-Gesellschaft und „im Westen“ aufrecht zu erhalten und vor allem
die militärische Präsenz Washingtons im Mittleren Osten und in
Zentralasien zu rechtfertigen.
Die
US-Öffentlichkeit schwankt zwischen Vertrauen in die Informationen der
Behörden und blindem Glauben an drei Versionen aus dem Weißen Haus und
dem Pentagon, das Recht auf Information wird da zu einem Glaubensakt.
Wie dabei die US-Regierenden mit den Medien verfahren, führte zu diesem
Zustand, dass grundlegende Aspekte des seriösen Journalismus aufgegeben
werden. Darunter die Notwendigkeit, von den Behörden verkündete
Informationen durch alternative und unabhängige Quellen bestätigen zu
lassen. Aber stattdessen beschränken sich die US-Medien auf die
Weitergabe amtlicher Verlautbarungen aus Regierungskreisen, wie sich bei
diesem ganzen Hergang bisher deutlich gezeigt hat.
Die
Situation ist besonders schwerwiegend, wenn man die ganze Geschichte der
Verlogenheiten und Falschspielereien in Betracht zieht, der sich die
US-Behörden da fortwährend bedient haben. Was nicht nur anhand der von
George W. Bush gemachten Betrügereien feststellbar ist, mit denen er
die Invasion im Irak rechtfertigte. Oder mit dem Verheimlichen
Washingtons der in den Gefängnissen von Guantánamo und Abu Ghraib und
dem weltweiten Netz von CIA-Geheimlagern begangenen Kriegsverbrechen, um
nur einige der finstersten Beispiele zu nennen. Sondern hier geht es
auch um die Wahlversprechen vom „Wechsel“ des derzeitigen US-Präsidenten,
der am Ende dem einseitigen kolonialistischen Kriegskurs seines Vorgängers
folgte.
Die
diskrete und verdunkelnde Handhabung der Informationen seitens
Washingtons bei diesem Hergang und anderen Hergängen, die unkritische
und folgsame Haltung der US-Massenmedien gegenüber allen Darstellungen
des Weißen Hauses und Pentagons machen schon von vornherein jede
Gewissheit zunichte, die bei einer so leidvollen und wichtigen Sache für
die US-Gesellschaft und die Weltöffentlichkeit eigentlich gewährleistet
werden müsste. Das Einzige, worin dieser und jener Beobachter
Gewissheit haben, ist der gigantische Umfang an materieller Zerstörung
und Verlusten sowie menschlichem Leid durch den Krieg der USA und ihrer
Verbündeten. Und dies angeblich nur, um für die Opfer des 11.
Septembers 2001 Rache zu üben.
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
*
Website von La Jornada, Mexiko:
http://www.jornada.unam.mx/ultimas/
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Anmerkung
der Redaktion von K-online vom 5. Mai 2011:
Zur
billigen Bin-Laden-Show des US-Imperialismus für Flachköpfe in aller
Welt:
BIN
LADEN SEIT NOVEMBER 2007 TOT!
Woher
diese Information stammt? Aus der bürgerlichen Presse:
Benazir
Bhutto vor ihrem Tod:
Bin
Laden ist tot und ich kenne seinen Mörder
Bei
einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al-Jazeera verriet
Benazir Bhutto Anfang November 2007, ein paar Wochen vor ihrem Ableben,
dass Bin Laden tot sei und sie den Namen des Mörders kenne.
Ihr
zufolge wurde Bin Laden von einem Mann namens Ahmed Omar Saeed Sheikh
ermordet, der auch in die Ermordung des US-Journalisten Daniel Pearl
involviert gewesen sein soll.
Da
Benazir Bhutto kurze Zeit darauf starb und sie nichts über die Quelle
verriet, von der sie diese Informationen bezog, darf spekuliert werden,
ob ihre Worte Wahrheit beherbergen.
Quelle:
http://www.shortnews.de/
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Zur
Ermordung von Osama bin Laden
Eine
seltsame Freude
Prof.
Dr. Velko Valkanov (Sofia)
Auf
Kommunisten-online vom 17. Mai 2011 – Die Mitteilung über die
Ermordung von Osama bin Laden verursachte in den USA eine
stürmische Freude. In großen Menschenmengen versammelt,
jubelten die Amerikaner bei dieser Nachricht.
Bereits wenige Minuten nach der Bekanntgabe des Todes von bin Laden stürzten
Hunderte von Menschen zum Weißen Haus. Sie sangen die
Nationalhymne und schwenkten die amerikanische
Flagge. Die Polizisten hoben die Fäuste im Triumph und von
Streifenwagen donnerten die
Dudelsäcke.
Ich
sah und hörte die Nachrichten von dieser Reaktion der US-Amerikaner mit
einer leichten Verwirrung in
der Seele. Es wurde schon von anderen gesagt: Es ist nicht ganz normal,
jemandes Ermordung zu genießen. Ein wahrer Mensch schauert immer
bei diesem natürlichen, aber
doch schwer annehmbaren Phänomen wie dem Tod. Außerdem handelt es sich
in diesem Falle nicht um den
Tod überhaupt, sondern um einen gewaltsamen Tod - Tod durch Mord. Die
Ermordung sogar des größten Feindes ist kein Weg zur Lösung
von Konflikten zwischen den Menschen.
Und wenn, in Anbetracht einer bestimmten Situation, der Tod eines
Menschen unvermeidlich ist,
so muss man diesen Tod ohne Freude, sondern mit Schmerz betrachten, da
Tod immer ein Schmerz
verbunden ist.
Dieses
erste Gefühl der Verwirrung wurde durch eine anschließende Frage verstärkt.
Was ist, mein Gott
geschehen, dass die Amerikaner in diesen Zustand der unbändigen Freude
geraten sind? Nein, sie
haben in keinem blutigen langjährigen Weltkrieg gesiegt. Solche Freude,
ich erinnere mich, gab es, als Nazi-Deutschland und später das
militaristische Japan besiegt wurden.
Aber
jetzt ging es nicht um die Niederlage eines großen Staates, der einen mörderischen
Krieg vom Zaun gebrochen
hatte, sondern um den Tod eines einzigen Menschen. Kann das Verhalten
der Vereinigten Staaten
durch eine einzige Person bestimmt werden, so mächtig er auch sein mag?
In
dieser so geäußerten Freude sehe ich nicht, dass Bin Laden auf das
Niveau der USA erhoben
wurde, sondern, umgekehrt, dass die USA auf das Niveau von Bin Laden
gefallen sind. Wir bekommen,
mit anderen Worten, die Gleichung "US = Bin Laden". Das ist,
entschuldigen Sie bitte, kein Kompliment für die Vereinigten
Staaten. Für einen großen Staat darf
das Neutralisieren eines Gegners, wenn auch vom Range eines Bin Ladens,
also kein Anlass zu einer
großen Befriedigung und noch weniger zu einer unkontrollierten Freude
sein. Die Amerikaner sollten
ihre Freude deutlich größeren Ereignissen vorbehalten - solchen
Ereignisse also, die für
sie wirklich entscheidend sind. Der Tod von bin Laden ist kein
gewonnener Krieg, er ist höchstens
eine unterwegs gewonnene Schlacht.
Tief
irren sich diejenigen, die jetzt denken, nach der Ermordung von Bin
Laden gäbe es jetzt mehr
Entspannung in der Welt. Bin Laden ist verschwunden, aber die Lage, die
ihn hervorgebracht hat,
bleibt. Es ist bekannt, dass bin Laden buchstäblich eine Schöpfung der
Vereinigten Staaten ist. Es
war ihr treuer Verbündeter im Kampf gegen die sowjetischen Truppen in
Afghanistan. Sie gaben ihm
Geld, Waffen, Berater. Im gegebenen Falle manifestieren die USA wieder
ihre Doppelmoral. Bin Laden
ist gut, wenn er gegen die Sowjets kämpft, bin Laden ist schlecht, wenn
er gegen die Vereinigten Staaten kämpft.
Aber
Bin Laden ist nicht nur als eine bestimmte Person, sondern vor allem
auch als ein Phänomen ein
Produkt der Vereinigten Staaten. Der Mensch Bin Laden wurde getötet,
aber das von ihm vertretener
Phänomen – das Phänomen des Terrorismus – ist nicht getötet. Was
ist eigentlich der Nutzen
des Todes von bin Laden, wenn George W. Bush bleibt, d.h. wenn die
Politik bleibt, die George W. Bush verkörpert? Wir müssen sehen
und ohne zu zögern die Wahrheit
zum Ausdruck bringen, dass der Ursprung des gefährlichen Virus des
Terrorismus die Vereinigten
Staaten und das gesamte imperialistische System sind. Im übertragenen
Sinne: Wenn Georg W. Bush
bleibt, so bleibt unbedingt auch Bin Laden. Er wird sich ununterbrochen
reproduzieren. in einer oder anderer Form, in einem oder anderen
Menschen Deshalb, um Bin
Laden zu töten, müsste vorher das System - Georg W. Bush (im
übertragenen Sinne) überwunden werden. Sonst wird die Welt
ihren Frieden nicht finden.
4.
Mai 2011
Quelle:
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e. V.
Weitlingstrasse
89, 10317 Berlin
Tel.:
030/ 557 83 97 Fax: 030/ 555 63 55 E-mail: gbmev@t-online.de Homepage: www.gbmev.de
Korrespondenzpunkt Nr.
11 vom 14. Mai 2011
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