|
Kampf
dem Imperialismus – dem Todfeind aller Völker
Das
deutsche Finanzkapital und ihre Bundesregierung erpressen die Völker
Europa
Von
Gerd Höhne
Kommunisten-online
vom 25. November 2010 – Sie sind wieder obenauf. Die deutschen
Konzerne und Banken. Sie behaupteten vor Jahresfrist, spie hätten sich
ach so schlimme betrügen lassen von den Geldjongleuren in der USA und
seien über den Tisch gezogen worden.
Richtig
ist: Sie haben das Zocken um Immobilien in den USA mit getragen und sich
eben nur mal verzockt. Dass da die Existenz unzähliger Menschen abhängt,
ihre Arbeit, Wohnung, Gesundheit und Leben – das alles interessierte
die feinen Herren im Nadelstreifen ein en Dreck.
So,
wie sie Milliarden in USA-Immobilien verzockten, erreichten sie auch
durch Bestechung, Beziehungen usw., dass Regierungen einige Euro-Länder
sich bis über beide Ohren bei den Banken verschuldeten. Es waren vor
allem Konsortien, die eng mit deutschen
Banken verflochten sind. Die vier EU-Länder, deren extreme
Verschuldung inzwischen bekannt geworden ist, Griechenland,
Irland, Portugal und Spanien – haben deutsche Banken insgesamt rund
350 Milliarden Euro
als Darlehn gegeben.
Die
wollen sie nun zurück.
Wie
machen das die feinen Herren der Vorstandsetagen in Frankfurt am Main
und sonst wo? Wie schon immer Bankiers es machen: Erpressung, Mord oder
gar Krieg.
Brecht
charakterisierte es so:
„Was
ist ein Einbruch
in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“
So
auch hier. Sie müssen da in der Regel nicht in den Knast. Der ist
kleineren Verbrechern vorbehalten oder
da steckt man uns Kommunisten im Zweifelsfall rein.
Im
Vergangenen Jahrhundert haben sie Europa zweimal in einem mörderischen
Krieg gestürzt. Die gleichen Firmen und Banken, die heute wieder
obenauf sind, haben damals den Krieg vom Zaun gebrochen. Sogar am Mord
an Millionen Juden und Zigeuner verdienten sie: Konzerne, wie IG-Farben,
die eng mit Großbanken verflochten waren (Deutsche Blank, Commerzbank)
verkauften an faschistische Mordmaschinerie des Gift für den
Massenmord, verdienten am
Gold, das diese Menschen besaßen, erwarben deren Eigentum zu
Spottpreisen und verschoben das alles in die Schweiz. Das ist nur ein
Teil ihrer enormen Profite in der faschistischen Zeit.
Mit
ein paar Millionen Mark in die Parteikasse der Nazis vor 1933 brachten
sie ihn an die Macht. Sie wollten Revanche für die
Niederlage des 1. Weltkrieges und sie wollten sich der
organistisierten Arbeiterbewegung entledigen.
Die
Faschisten versprachen
beides. Kaum war Hitler Reichskanzler, begann die Verfolgung der
Arbeiterparteien, vor allem der Kommunisten. Das Blutopfer, das die
Arbeiterbewegung zu zahlen hatte, warf schrecklich.
Und
ihren Drang zur Weltherrschaft wollten die Nazis 1939 umsetzen. Aber es
lief nicht so, wie sie dachten. Sie übernahmen sich, als sie das erste
sozialistische Land der Welt, die Sowjetunion, mit Krieg überzogen. Das
von Stalin geführte Sowjetvolk zerschlug mit ihrer Roten Armee die
faschistische Bestie.
Sie
sangen vor dem Krieg noch:
„Wir
werden weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt, denn heute gehört
uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“
Und
jetzt lag Deutschland in Trümmern, die Menschen hungerten. Aber die
Arbeiter bauten das Land wieder auf – in beiden deutschen Staaten, Im
Osten arbeiteten die Werktätigen für sich selbst, im Westen erneut für
die Profite des Kapitals. Das deutsche Finanzkapital wurde bald der
wichtigste Juniorpartner des US-Imperialismus, die deutschen
Waffen waren bald an allen Kriegsschauplätzen des späten 20.
Jahrhunderts im Einsatz und seit En de des vorigen
Jahrhunderts stehen deutsche Truppen auch im Kampfeinsatz in
allen möglichen Ländern.
Deutschland
ist wieder wer, deutsches Kapital beherrscht inzwischen auch die
Wirtschaft unserer östlichen Nachbarn und deren Regierungen
haben nach Berliner Pfeife zu tanzen.
Ihr
geschicktester Clou ist aber mit der Finanzkrise verbunden. Indem sie
wahre Geldströme in die wirtschaftlich schwächeren südlichen EU-Länder
aalst Kredite pumpten, wollten spie die in die Knie zwingen. Die
sozialdemokratische Reagierung von Griechenland knickte ein und bat um
Finanzhilfe aus der EU und vom IWF. Irland wollte nicht so recht, aber
die Regierung wurde gezwungen. Damit ja nichts an der Regierung geändert
werden kann, will man, bevor die Auswirkungen der „Hilfe“
offe3nsichtlich werden – massenhafte Verelendung des Volkes – auch
noch sofortige Neuwahlen.
In
Portugal, der nächste Kandidat für die
feindliche Übernahme durch das deutsche Finanzkapital, gibt es
heute bereits einen Generalstreik. Auch in Spanien murren die Werktätigen
und in Italien wankte bereits die dem Finanzkapital vom Main willfährige
Regierung Berlusconi.
Vielleicht
schaffen sie es diesmal noch einmal die Völker Europas auszurauben –
einschließlich des deutschen Volkes. Angestachelt vom Untergang des
sozialistischen Lagers durch den Verrat der modernen
Revisionisten, könnte es ihnen nicht einmal gelingen. #Es gibt
ein Sprichwort das lautet: „Ein Krug geht solange zu Wasser, bis er
bricht.
Wenn
wir Kommunisten uns unserer Verantwortung bewusst werden, mit allen Verräter
am Marxismus-Leninismus brechen, wenn wir den Volksmassen zeigen können,
dass nur der Sturz dieses Verbrechersystems sie vom Joch des Krieges,
der Verelendung und Ausbeutung befreit, wird ihr Krug brechen und es
tritt ein, was die amerikanische Kommunistin in der Todeszelle ihren
Kindern schrieb:
„Die
Erde wird lächeln, meine Kinder, sie wird lächeln
und über dem Grün des Grabes, wenn wir gesiegt haben werden,
wird die Welt fröhlich sein,
und die Menschen werden sich lieben
in Brüderlichkeit und Frieden.“
G.H.
|