|
SPD-Landeschef
von Mecklenburg-Vorpommern will den moralinen Körnerfresser Mathias
Brodkorb zum neuen Finanzminister machen?
Oder
„In
manchen Fällen verfügen sogar Delphine oder Schweine über höhere
Erkenntnisfähigkeiten als stark behinderte Menschen“ (Brodkorb)
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online
vom 24. September 2008 – Die deutschen Mediziner – zumindest die
Lehrer der heutigen Ärzte – haben das Problem, dass diesem
Landesminister in spe umtreibt, bereits vor über 60 Jahren gelöst:
Schweine sind für die Ernährung wichtig, geistige behinderte nur
Esser. Also ab in die Gaskammer.
Nein,
so meint es der wackere Jungspezialdemokrat nicht. Wenn sein geistiges
Vorbild, der Australier Peter Singer meint, geistig Behinderte hätten
kein Recht auf Leben, so meint Brodkorb mit dumm-doofen Augenaufschlag
eines Sozi: „von lebensunwertem Leben habe ich nie gesprochen“ und
weiter: „Und mit den Nazis habe ich nun wirklich nichts zu tun.“
So
so, oder vielleicht doch?
Nun,
Herr Brodkorb liest schon mal öffentlich den Adolf vor – natürlich
zum Zwecke liest Brodkorb Jugendlichen „Mein Kampf“ vor – natürlich
der Aufklärung halber. Und Adolfs von Rudolf Hess formuliertes
Geschreibsel soll, folgt man dem Finanzminister in spe aus dem
Nordosten, auch in einer Neuerscheinung heraus kommen. Die Nazis so0llen
ja auch an ihre Bibel im Buchladen kaufen können.
Von
lebensunwerten Leben mag Brodkorb nicht gesprochen haben, aber eben,
dass die Grenze zwischen Denkfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit nicht
zwischen Mensch und Tier, sondern innerhalb der Menschen zu suchen ist:
„Wenn
wir also die Vernunft bzw. Erkenntnisfähigkeit zum
Unterscheidungskriterium zwischen Mensch und Tier machen wollen,
was ja nicht völlig unplausibel ist, ergeben sich daraus ganz
erhebliche Probleme, weil die Grenze der Erkenntnisfähigkeit nicht
zwischen Mensch und Tier, sondern empirisch innerhalb der Menschheit
selbst verläuft.“
Also
sind jene Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, schwerst
geistig behindert sind, keine denkenden Menschen und stehen in der
Hierarchie unter den Affen, Delphinen und Schweinen. Da – zum Glück
– Brodkorb moraliner Körnerfresser ist und kein Fleisch mag, wird er
nicht verlangen, dass diese Menschen in den Schlachthäusern zu Wurst
und Schinken verarbeitet werden. Aber in letzter Konsequenz liegt diese
Annahme liegt umso näher, wenn man weiter liest, was dieser Politpromi
der SPD aus dem Nordosten weiter von sich gab:
„Warum
pflegen wir unter großem Aufwand äußerst schwer geistig behinderte
Menschen, während wir bspw. Menschenaffen, die teilweise über hohe
kognitive Fähigkeiten verfügen, in Tierversuchen zu Tode quälen?“
Konsequent
weiter gedacht kann das doch nur heißen: Geistig Behinderte werden
nicht mehr gepflegt, der Aufwand lohnt sich nicht. Menschenaffen, die
lt. Brodkorb über geistig Behinderten stehen, werden angeblich in
Tierversuchen zu Tode gequält. Also: Ersetzen wir die Menschenaffen
durch geistig Behinderte. Das löst nicht nur das Problem von Brodkorb
– Tiere werden nicht mehr für Versuche gebraucht – man
bekommt menschliche Versuchskaninchen und mindert die Kosten für
psychiatrische Kliniken. Das alles verlangt der zukünftige
Finanzminister von MeckPom so nicht, aber es ist die Konsequenz aus
seinen geäußerten Ansichten.
Dabei
wären wir auch wieder bei den Nazis. Josef Mengele und andere
Mordkomplizen beteiligten sich aktiv an Menschenversuchen. Sie quälten
dabei Minderwertige – nach der Naziideologie. Und die faschistischen
Ärzte argumentierten mit genau diesen Argumenten, wie sie Brodkorb
verwendete, für ihre Mordtaten.
Ach
so: Der, aus dessen Werk Brodkorb Jugendlichen vorlas, teilt mit diesem
die Essgewohnheiten: Auch Hitler war Vegetarier. Ob er das auch aus
moralischen Gründen war? Tierfreund jedenfalls war er.
Siehe: Die Bekenntnisse des moralinen Körnerfressers und
SPD-Landtagsabgeordneten Mathias Brodkorb mehr
|