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Nur ein moraliner Körnerfresser Oder

Der neue Trend in der SPD, SPD-Landtagsabgeordneter und moralischer Vegetarier Brodkorb erklärt, dass "Schweine über höhere Erkenntnisfähigkeiten als stark behinderte Menschen" verfügen, von Günter Ackermann/Februar 2004 mehr

Der Persilschein des Uni-Rektors mehr

Die Bekenntnisse des moralinen Körnerfressers und SPD-Landtagsabgeordneten Mathias Brodkorb mehr

Na klar:

Alles nur Missverständnisse und Fehlinterpretationen - in der Sache nimmer er nichts zurück! mehr

Schreibe dem famosen SPD-Ministe in spe deine Meinung. Die eMail-adresse: Mathias.Brodkorb@spd.landtag-mv.de

SPD-Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern will den moralinen Körnerfresser Mathias Brodkorb zum neuen Finanzminister machen?[1] Oder

„In manchen Fällen verfügen sogar Delphine oder Schweine über höhere Erkenntnisfähigkeiten als stark behinderte Menschen“ (Brodkorb) [2]

Von Günter Ackermann

Kommunisten-online vom 24. September 2008 – Die deutschen Mediziner – zumindest die Lehrer der heutigen Ärzte – haben das Problem, dass diesem Landesminister in spe umtreibt, bereits vor über 60 Jahren gelöst: Schweine sind für die Ernährung wichtig, geistige behinderte nur Esser. Also ab in die Gaskammer.

Nein, so meint es der wackere Jungspezialdemokrat nicht. Wenn sein geistiges Vorbild, der Australier Peter Singer meint, geistig Behinderte hätten kein Recht auf Leben, so meint Brodkorb mit dumm-doofen Augenaufschlag eines Sozi: „von lebensunwertem Leben habe ich nie gesprochen“ und weiter: „Und mit den Nazis habe ich nun wirklich nichts zu tun.“

So so, oder vielleicht doch?

Nun, Herr Brodkorb liest schon mal öffentlich den Adolf vor – natürlich zum Zwecke liest Brodkorb Jugendlichen „Mein Kampf“ vor – natürlich der Aufklärung halber. Und Adolfs von Rudolf Hess formuliertes Geschreibsel soll, folgt man dem Finanzminister in spe aus dem Nordosten, auch in einer Neuerscheinung heraus kommen. Die Nazis so0llen ja auch an ihre Bibel im Buchladen kaufen können.

Von lebensunwerten Leben mag Brodkorb nicht gesprochen haben, aber eben, dass die Grenze zwischen Denkfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit nicht zwischen Mensch und Tier, sondern innerhalb der Menschen zu suchen ist:

„Wenn wir also die Vernunft bzw. Erkenntnisfähigkeit zum Unterscheidungskriterium zwischen Mensch und Tier machen wollen, was ja nicht völlig unplausibel ist, ergeben sich daraus ganz erhebliche Probleme, weil die Grenze der Erkenntnisfähigkeit nicht zwischen Mensch und Tier, sondern empirisch innerhalb der Menschheit selbst verläuft.“[3]

Also sind jene Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, schwerst geistig behindert sind, keine denkenden Menschen und stehen in der Hierarchie unter den Affen, Delphinen und Schweinen. Da – zum Glück – Brodkorb moraliner Körnerfresser ist und kein Fleisch mag, wird er nicht verlangen, dass diese Menschen in den Schlachthäusern zu Wurst und Schinken verarbeitet werden. Aber in letzter Konsequenz liegt diese Annahme liegt umso näher, wenn man weiter liest, was dieser Politpromi der SPD aus dem Nordosten weiter von sich gab:

„Warum pflegen wir unter großem Aufwand äußerst schwer geistig behinderte Menschen, während wir bspw. Menschenaffen, die teilweise über hohe kognitive Fähigkeiten verfügen, in Tierversuchen zu Tode quälen?“[4]

Konsequent weiter gedacht kann das doch nur heißen: Geistig Behinderte werden nicht mehr gepflegt, der Aufwand lohnt sich nicht. Menschenaffen, die lt. Brodkorb über geistig Behinderten stehen, werden angeblich in Tierversuchen zu Tode gequält. Also: Ersetzen wir die Menschenaffen durch geistig Behinderte. Das löst nicht nur das Problem von Brodkorb – Tiere werden nicht mehr für Versuche gebraucht –  man bekommt menschliche Versuchskaninchen und mindert die Kosten für psychiatrische Kliniken. Das alles verlangt der zukünftige Finanzminister von MeckPom so nicht, aber es ist die Konsequenz aus seinen geäußerten Ansichten.

Dabei wären wir auch wieder bei den Nazis. Josef Mengele und andere Mordkomplizen beteiligten sich aktiv an Menschenversuchen. Sie quälten dabei Minderwertige – nach der Naziideologie. Und die faschistischen Ärzte argumentierten mit genau diesen Argumenten, wie sie Brodkorb verwendete, für ihre Mordtaten.

Ach so: Der, aus dessen Werk Brodkorb Jugendlichen vorlas, teilt mit diesem die Essgewohnheiten: Auch Hitler war Vegetarier. Ob er das auch aus moralischen Gründen war? Tierfreund jedenfalls war er.


[1]  „SPD-Landeschef Erwin Sellering will am 1. Oktober und damit fünf Tage vor seiner Wahl zum Ministerpräsidenten die Besetzung der drei vakanten Ministerien bekanntgeben. ...“ und „Sellering hat seine Ministerliste bereits zusammen, heißt es in seinem Umfeld. Wie wir am Sonnabend berichteten, soll der Rostocker SPD-Landtagsabgeordnete Mathias Brodkorb Finanzminister werden.“ (siehe)

[2]  Siehe: Die Bekenntnisse des moralinen Körnerfressers und SPD-Landtagsabgeordneten Mathias Brodkorb mehr

[3]  ebenda

[4]  ebenda

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