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Venezuelas
Präsident Hugo Chávez Frías erklärte öffentlich
ETWAS
MERKWÜRDIGES GESCHIEHT DERZEIT MIT DER GESUNDHEIT FORTSCHRITTLICHER FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEITEN
LATEINAMERIKAS
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
7. November 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 9. November 2011) –
Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez
Frías, machte am vergangenen Sonntag einige Gedanken über die
gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt, die einige
fortschrittliche Staatsmänner Lateinamerikas derzeit beunruhigen.
„Was
ist das für eine merkwürdige Sache, die derzeit in Lateinamerika bei
einigen fortschrittlichen Führungspersönlichkeiten geschieht. Kirchner
verstarb. Gleich darauf die Krebserkrankung von Dillma (Rouseff), jene
von (Fernando) Lugo, von Chávez, und jetzt von (Luis Inácio) Lula“,
äußerte der venezolanische Präsident in einem telefonischen Interview
mit dem Programm Kiosco Veraz, welches Venezuelas Fernsehkanal
Venezolana de Televisión ausstrahlt.
Er
fügte hinzu, daß gleich nach der Meldung der Krebserkrankung beim
brasilianischen Präsidenten einige Spekulationen über diesen
schrecklichen zeitlichen Zusammenhang laut wurden, ohne daß es dafür
wissenschaftliche Belege gab, wonach es letztlich eine Verbindung mit
einigen imperialistischen Aktionen geben würde. Chávez meinte dazu
weiter, daß er gerade ein Buch des venezolanischen Schriftstellers Luis
Brito García liest, welches sich mit den über 900 Attentaten der
US-Regierung auf den kubanischen Revolutionsführer und Staatsmann Fidel
Castro befasst. Im Text wird auch daran erinnert, daß im vorigen Jahr
der ekuadorianische Staatspräsident Rafael Correa „nur knapp durch
ein Wunder“ dem Tod entrann. „Und bei Chávez weiß man nicht, wie
viele Attentate es gab“, steht weiter in jenem Buch.
Er
kommentierte dann auch den merkwürdigen Tod des palästinensischen Führungsmannes
Jasser Arafat durch ein mysteriöses Blutgerinnsel und die Mutmaßung,
daß der Mossad, der israelische Geheimdienst, ihm Thallium verabreicht
hatte, einen als Rodentizid verwendeten Giftstoff, um Arafats Ableben
herbeizuführen.
Bei
all dem wies Chávez darauf hin, daß es sich da „nur um
Spekulationen“ handelt. „Sie sollen jetzt bloß nicht weltweit
sagen, daß ich gerade dabei bin, jemanden anzuklagen wegen des Krebses,
den er mir gegeben haben soll, oder wegen jenes Krebses, der Lula
ereilte (...) Ich habe keinen Grund, diesbezüglich irgendeine
Behauptung aufzustellen“, unterstrich Chávez.
MORD
ALS STAATSPOLITIK
Chávez
erwähnte des Weiteren andere Angaben, die aufzeigen, daß die USA Mord
als Staatspolitik in ihrer Geschichte ausgeführt haben. Er erinnerte
daran, daß die CIA in Vietnam über 23.000 mutmaßliche Angehörige der
Viet Cong ermordete und 1965 eine halbe Million angebliche Kommunisten
in Indonesien umbrachte.
„Vor
ein paar Tagen stellte Barack Obama den Völkermord in Libyen als
Modellfall für die internationalen Beziehungen dar. Und er sagte dabei,
daß er 'beinahe vor Rührung weinte', als er die Ermordung von Ghaddafi
sah“, so Hugo Chávez.
Nach
Auffassung von Hugo Chávez haben die USA jetzt Syrien, Iran, Venezuela
und die neuen Führungen Lateinamerikas im Visier. Am Ende seines
Telefon-Interviews sagte er, daß er Evo Morales, Daniel Ortega und
anderen Präsidenten empfohlen hat, „daß sie sich sehr vorsehen
sollen“. „Es ist nicht so, daß wir jetzt mit einer Besessenheit
oder einem Verfolgungswahn herumlaufen werden. Aber es stimmt durchaus,
daß der Mord vom Imperium benutzt worden ist seit langer Zeit, als
Staatspolitik“, hob Präsident Chávez hervor.
(Mit
Information von Correo del Orinoco)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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