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Reichster
Chinese spendet für Klosterwiederaufbau – ein Humanist landet im
Knast
Konfuzius
und Kapitalismus in China
Oder:
Welchen
‚Sozialismus“ meint die Deutsche Kommunistische Partei (DKP),
die
KPF (DieLinke.) und der Rotfuchs? – oder die Familie Quandt von BMW
und Frau Liz Mohn von der Bertelsmann-Stiftung in Deutschland, Europa
und China!
Von
Reinhold Schramm
Kommunisten-online
vom 15. November 2010 –
1.
Ein Bourgeois spendet für ein Kloster …
Der
reichste Immobilien-Tycoon Chinas, Wang Jianlin, der Vorsitzende der
Dalian Wanda Group, hat am Montag versprochen, eine Milliarde Yuan (109
Millionen Euro) aus seinem „persönlichen Vermögen“ für die
Rekonstruktion eines buddhistischen Klosters in Nanjing, in der
ostchinesischen Provinz Jiangsu zu spenden. Sein Raubvermögen bzw.
„persönliches Vermögen“ (Xinhua) beträgt zur Zeit 28 Milliarden
Yua (drei Milliarden Euro).
Laut
einem Bericht über die Entwicklung der Spendenbereitschaft in China im
Jahr 2009 zufolge, der von der Chinesischen Akademie der
Sozialwissenschaften vor einer Woche veröffentlicht wurde, zeigten sich
chinesische Immobilienunternehmen für Spenden für wohltätige Zwecke
gegenüber besonders aufgeschlossen.
„Es
ist eine gute Sache für Unternehmer, für den Schutz historischer
Relikte zu spenden. Es fließen in China viel zu viele Spenden in den
Bereich Katastrophenhilfe, Bildung und Gesundheitsversorgung“, sagte
Deng Guosheng, stellvertretender Direktor des Forschungszentrums
Nichtregierungsorganisationen an der Universität Tsinghua. [1]
Nachtrag:
Ob der Immobilien-Tycoon Wang Jianlin auch Mitglied der
antikommunistischen Konvergenzpartei Chinas (KPCh) ist, und wie hoch
sein Mitgliedsbeitrag hierfür ist, dies geht aus dem Bericht der
Nachrichtenagentur Xinhua nicht hervor.
2.
Ein Humanist im Kampf gegen verdorbenes Milchpulver und für den Schutz
der Kinder kommt in den Knast
Zhao
Lianhai, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Notlage der
durch verdorbenes Milchpulver erkrankten Kinder lenken wollte, wurde am
Mittwoch von einem Beijinger Gericht wegen Anstiftung zum sozialen
Unfrieden zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt.
Das
Urteil, das hinter verschlossenen Türen im Volksgericht des Beijinger
Daxin Bezirks bekannt gegeben wurde, befand den 39-jährigen Zhao
Lianhai, dessen eigener Sohn durch Melamin- verseuchtes Milchpulver
erkrankte, für schuldig, Kapitel 293 des Strafrechts verletzt zu haben.
„Zhao
Lianhai hat das Gesetz ignoriert, viele Menschen auf öffentlichen Plätzen
versammelt, um Unordnung zu stiften und damit die öffentliche
Sicherheit in Gefahr gebracht. Sein Verhalten begründet den Tatbestand
der Unruhestiftung und sollte bestraft werden“, hieß es im
Urteilsspruch. [2]
Zhao
Lianhai wurde am 13. November 2009 verhaftet. Er gründete die Webseite
für Eltern „Heimat für Babys mit Nierensteinen“, um Informationen
über den Skandal um verseuchte Milch zu verbreiten, wobei 300.000
Kinder erkrankten und sechs starben. [2]
Quellen:
[1] Xinhua / CIIC - am 11.11.2010.
Reichster
Chinese spendet für Klosterwiederaufbau.
http://german.china.org.cn/culture/txt/2010-11/11/content_21322579.htm
[2]
Global Times / China Internet Information Center (CIIC) - am 12.11.2010.
Nach
Chinas Milchskandal: Vertreter betroffener Eltern kommt ins Gefängnis.
http://german.china.org.cn/china/2010-11/12/content_21331267.htm
(K)eine
Empfehlung:
Ofenschlot
zur neuen Marx-Lektüre. Wie
man gleichzeitig DKP-Kommunist und China-Apologet sein kann, lässt sich
gut an dem Wirken von Professor Eike Kopf nachvollziehen.
http://stromsau.blogsport.de/2010/08/03/ofenschlot-zur-neuen-marx-lektuere/
Meine
Empfehlung:
Karl
Marx und Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei. In:
Dietz Verlag Berlin 1970. Hier u.a.: Der feudale Sozialismus, Kleinbürgerlicher
Sozialismus, Der deutsche oder der „wahre“ Sozialismus, Der
konservative oder Bourgeoissozialismus ...
Siehe
auch: Das Kapital (von Karl Marx), Dietz Verlag Berlin.
Trotz
alledem!
13.11.2010,
Reinhold Schramm
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