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Datei:National Emblem of the People's Republic of China.svgChinas harmonischer „Sozialismus“:

China hat drittmeiste Dollarmillionäre weltweit

Oder: Was die deutschen und europäischen Antikommunisten und bürgerlichen Ideologen als „Neue Ökonomische Politik“ (NEP) verkaufen

Von Reinhold Schramm

Kommunisten-online vom 5. Dezember 2010 – Neue Ökonomische Politik: NEP (Abk. für russ. Nowaja Ekonomitscheskaja Politika), das von Lenin 1921 entwickelte Programm zur Konsolidierung der sowjet. Wirtschaft. Die NEP sah eine Mischung von privater und sozialistischer Wirtschaftsform vor. In der Klein- und Mittelindustrie wurden private Initiativen geduldet, ebenso in der Landwirtschaft. Auch Ausländisches Kapital wurde ins Land geholt. In Folge dieser Maßnahmen gelang es bis 1927, die industrielle Produktion auf den Vorkriegsstand zu bringen. 1928 wurde die NEP aufgegeben (Fünfjahresplan, Kollektivierung der Landwirtschaft).

In der Volksrepublik China verfügen 670.000 Familien über jeweils ein Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar und unbegrenzt aufwärts. Damit liegt die Volksrepublik China weltweit auf Platz drei hinter den imperialistischen Vereinigten Staaten und Japan. Die Dollarmillionäre in der Volksrepublik China machen nur 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Ende 2009 befanden sich in der VR China 670.000 Haushalte mit jeweils mehr als einer Million US-Dollar Privatvermögen, bereits 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das offizielle Vermögen aller reichen chinesischen Familien stieg im vergangenen Jahr (2009) gegenüber 2008 um rund 28 Prozent auf 5,4 Billionen US-Dollar (5.400 Milliarden US$ - 2009).

Der in der Studie behandelte private Reichtum umfasst Erspartes, Einlagen, Aktien, Obligationen, Fondsanteile, Versicherungen und Renteninvestitionen. Er enthält weder Immobilien noch Wertgegenstände (Hausrat, Autos oder Schmuck) und auch keine privaten Unternehmen. [Das reale Privatvermögen der chinesischen Bourgeoisie, Aktionäre, ökonomische und gesellschaftspolitischen Administration liegt erheblich über den offiziellen 5,4 Billionen]

Nach Frankie Leung, Partner und Geschäftsführer der Boston Consulting Group (BCG) in China, entspringt der schnelle Zuwachs an reichen chinesischen Familien dem starken Wirtschaftswachstum, dem Aufstieg privater Unternehmer und der Entwicklung des Kapitalmarktes in der Volksrepublik China.

Laut der BCG-Studie bilden die privaten Unternehmer die Mehrheit der Dollarmillionärsfamilien Chinas, aber auch die Zahl wohlhabender Chinesen aus anderen Bereichen (Aktien, Immobilien etc.) sei auch gewachsen, „zum Beispiel hohe Manager, professionelle Anleger und unabhängige Reiche“. Die Zunahme der Reichen, Millionäre und Multimillionäre etc. habe viel mit dem boomenden Immobilienmarkt und Aktienmarkt zu tun. Viele Personen erzielten auch durch Erbschaft ihren Reichtum, so die offizielle Erklärung.  Demnach stammten die reichen Unternehmer hauptsächlich aus den Bereichen Immobilien, Herstellung (Produktion und Wertschöpfung) und Rohstoffen. Es gebe jetzt mehr Millionäre aus der Pharma- und Hightech-Industrie. Die reichen Familien verteilten sich nicht nur auf Chinas Küstenregionen, sondern auch Landesweit, heißt es.

CIIC: Im Jahr 2009 kam die Hälfte der chinesischen Dollarmillionärsfamilien aus den Provinzen Guangdong, Zhejiang, Jiangsu und Shandong, und den Städten Shanghai und Beijing. Während des zwölften Fünfjahresplans (2011-2015) [analog Bundeshaushaltsplan in EU und Germany - auch für Jahres-Rettungspakete und Sanierung des EU- und Staatshaushalts etc.] sollen mehr Investitionen nach Zentral- und Westchina fließen, damit „sich die Reichen besser auf das ganze Land verteilen werden“, heißt es bei CIIC.

„Der riesige, neue Reichtum stellt eine attraktive Möglichkeit für Vermögensverwalter dar“, sagte Leung. HongKong ist dabei ein beliebtes Investitions- und Steuerhinterziehungsziel (- so steht es nicht im Bericht): Zahlreiche Millionäre vom chinesischen Festland kaufen dort auch gern Häuser. Die Stadt HongKong hat sich zu einem wichtigen „Vermögenszentrum für neureiche Festlandchinesen gemausert“ (CIIC).

„Das ist eine große Chance für ausländische Vermögensverwalter, sowie für chinesische Vermögensverwalter, die eine Präsenz in HongKong haben“, sagte Nelson Choi, Manager der BCG.

Der BCG-Manager: „Vermögensverwalter müssen aber nachdenken, ob ihre Fähigkeiten ihnen dabei helfen, diese Chance zu ergreifen.“ Denn wohlhabende Chinesen hielten wegen der möglichen Renminbi-Aufwertung ihr Vermögen lieber im Inland, so der harmonische Nelson Choi.

Quelle: german.china.org.cn - am 03.12.2010.

Studie: China hat drittmeiste Dollarmillionäre weltweit.

http://german.china.org

04.12.2010, Reinhold Schramm

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