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Die Naiven und nostalgischen Träumer:

China ist noch sozialistisch

Kommunisten-online am 1. April 2011 -

Das was dort läuft ist ein  sozialistischer Kapitalmarkt, mit sozialistischen Aktien, sozialistischer privater Unternehmen und sozialistischem Immobilienmarkt, sozialistisches Großkapital und sozialistische Spekulanten. Denn Mao tsetung sagte schon, dass in China der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, Bourgeoisie und Proletariat, nicht antagonistisch sei – vorausgesetzt Kapital und Bourgeoisie sind chinesisch:

Chinesische Modewoche in Peking 2011/2012:

Die neuen Klamotten für die Frauen der Wanderarbeiter und Bergleute?

„Der Widerspruch zwischen der nationalen Bourgeoisie und der Arbeiterklasse, ein Widerspruch zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, ist an und für sich antagonistisch. Aber unter den konkreten Bedingungen unseres Landes kann dieser antagonistische Klassenwiderspruch, wenn er richtig behandelt wird, in einen nichtantagonistischen umgewandelt und auf friedlichem Wege gelöst werden. Wenn wir ihn jedoch nicht richtig. behandeln und uns gegenüber der nationalen Bourgeoisie nicht der Politik des Zusammenschlusses, der Kritik und der Erziehung bedienen, oder wenn die nationale Bourgeoisie diese Politik nicht akzeptiert, kann sich der Widerspruch zwischen der Arbeiterklasse und der nationalen Bourgeoisie in einen Widerspruch zwischen uns und dem Feind verwandeln.“[1]

Oder was meint Ihr?  

Das Komische dabei ist, dass jene, die in den 60ern, als die KP Chinas  , die Polemik über die Generallinie mit Chruschtschow führte, sich also gegen den modernen Revisionismus stellte, wahre Hetzschlachten gegen die KP Chinas führten, jetzt auf einmal den Sozialismus dort entdecken. So die DKP-Führung.

Der Rote Webmaster

1. April 2011 (kein Aprilscherz)

Studie:

China hat drittmeiste Dollarmillionäre weltweit

In China verfügen 670.000 Familien über ein Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar. Damit liegt das Land auf Platz drei hinter den Vereinigten Staaten und Japan. Aber die Dollarmillionäre in China machen nur 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt: Ende 2009 befanden sich in China 670.000 Haushalte mit mehr als einer Million US-Dollar Vermögen, 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Vermögen aller reichen Familien stieg vergangenes Jahr gegenüber 2008 um rund 28 Prozent auf 5,4 Billionen US-Dollar, wovon 61 Prozent auf Erspartes und Einlagen entfallen. In den USA gibt es etwa 4,71 Millionen solcher Familien, während es in Japan 1,23 Millionen sind, zeigt die Studie.

Der in der Studie behandelte „Reichtum“ umfasst Erspartes, Einlagen, Aktien, Obligationen, Fondsanteile, Versicherungen und Renteninvestitionen, enthält aber weder Immobilien noch Wertgegenstände wie Hausrat, Autos oder Schmuck noch private Unternehmen.

Die schnelle Zuwachs an reichen Familien entspringt dem starken Wirtschaftswachstum, dem Aufstieg privater Unternehmer und der Entwicklung des Kapitalmarkts in China, sagte Frankie Leung, Partner und Geschäftsführer von BCG in China.

Laut der BCG-Studie bilden die Unternehmer die Mehrheit der Dollarmillionärsfamilien Chinas, aber die Zahl wohlhabender Chinesen aus anderen Bereichen sei auch gewachsen, „zum Beispiel hohe Manager, professionelle Anleger und unabhängige Reiche“. Dies habe viel mit dem boomenden Immobilienmarkt und Aktienmarkt zu tun. Viele Personen erzielten auch durch ein Erbe ihren Reichtum.

Darüber hinaus stammten die reichen Unternehmer vorher hauptsächlich aus den Bereichen Immobilien, Herstellung und Rohstoffen. Jetzt gebe es immer mehr Millionäre aus der Pharma- und Hightech-Industrie.

Die reichen Familien Chinas verteilen sich, entgegen anderer Annahmen, nicht nur auf Chinas Küstenregionen, sondern auch landesweit, einschließlich vieler kleiner und mittelgroßer Städte, in denen die Normalbevölkerung verglichen mit den großen Städten jedoch einen viel geringeren Lebensstandard hat.

Allerdings kam im Jahr 2009 die Hälfte der chinesischen Dollarmillionärsfamilien aus den Provinzen Guangdong, Zhejiang, Jiangsu und Shandong, und den Städten Beijing und Shanghai. Während des zwölften Fünfjahresplans (2011-2015) sollen mehr Investitionen nach Zentral- und Westchina fließen, sodass sich die Reichen besser auf das ganze Land verteilen werden.

Trotz der bemerkenswerten Wachstumsraten Chinas machen die Dollarmillionäre nur 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Das sind jene 670.000 Familien aus der Studie. In den Vereinigten Staaten beträgt der Anteil der Dollarmillionäre 4,1 Prozent, in der Schweiz 8,4 Prozent, in Hongkong 8,8 Prozent und in Japan 2,5 Prozent.

Den Reichtum der wenigen verwalten.

„Der riesige, neue Reichtum stellt eine attraktive Möglichkeit für Vermögensverwalter dar“, sagte Leung.

Hong Kong ist dabei ein beliebtes Investitionsziel: Zahlreiche Millionäre vom chinesischen Festland kaufen dort zum Beispiel gern Häuser. Die Stadt hat sich zu einem wichtigen Offshore-Vermögenszentrum für neureiche Festlandchinesen gemausert.

„Das ist eine große Chance für ausländische Vermögensverwalter, sowie für chinesische Vermögensverwalter, die eine Präsenz in Hongkong haben“, sagte Nelson Choi, Manager der BCG. „ Vermögensverwalter müssen aber nachdenken, ob ihre Fähigkeiten ihnen dabei helfen, dieser Chance zu ergreifen.“ Denn wohlhabende Chinesen, so Choi, hielten wegen der möglichen Renminbi-Aufwertung ihr Vermögen lieber größtenteils im Inland.

Quelle: german.china.org.cn

http://german.china.org.cn/business/txt/2010-12/03/content_21477224.htm

Chinas reichste Personen werden immer reicher

Laut der neuesten Hurun-Liste der reichsten Personen ist das durchschnittliche Vermögen der tausend reichsten Menschen auf dem chinesischen Festland dieses Jahr um 26 Prozent auf 722 Millionen US-Dollar gestiegen, und das trotz des schleppenden Aktienmarktes und den verschärften Maßnahmen zur Abkühlung der Wirtschaft. Im Vergleich dazu beträgt das durchschnittliche Vermögen der tausend reichsten Personen in Großbritannien 536 Millionen US-Dollar, wie aus der Sunday Times Rich List 2010 hervorgeht.

Yao Ming, der 29-jährige Houston Rockets Center-Spieler aus Shanghai, ist der jüngste chinesische Selfmade-Milliardär mit einer Milliarde Yuan. Beijing hat Shanghai als Heimat der größten Zahl an reichsten Personen überholt: Beijing hat 124 reichste Menschen, Shanghai dagegen nur 109. Insgesamt 1.363 Personen haben ein Vermögen von über einer Milliarde Yuan, oder 108 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es noch tausend Personen gewesen – und vor zehn Jahren nur 24.

Der 65-jährige Zong Qinghou vom Unternehmen Wahaha, der so genannte „Drinks King“, ist mit einem Privatvermögen von 12 Milliarden US-Dollar der reichste Mann. Im vergangenen Jahr auf Platz eins hatte Wang Chuanfu, 44, gelegen, der nun mit 4,6 Milliarden US-Dollar auf den 12. Platz gerutscht ist, nachdem sein Vermögen um zehn Prozent gesunken war.

Auch wenn Immobilien immer noch der größte Faktor für Vermögen in China sind, sinkt die Prozentrate des Sektors stetig. Durchschnittlich fielen die Immobilienaktien dieses Jahr ein Viertel angesichts der Maßnahmen der Regierung, die Spekulationen am Immobilienmarkt zu drosseln. Bauunternehmer nahmen 20,1 Prozent der chinesischen Milliardäre ein, eine Senkung um 3,3 Prozent im Vergleich zur Liste vom vergangenen Jahr. Vor zehn Jahren hatte die Zahl noch 50 Prozent betragen.

Das Jahr 2010 sei nicht nur das erste Jahr in zehn Jahren, in dem es ein Immobilienunternehmer nicht unter die ersten Fünf auf der Liste geschafft hat, so Rupert Hoogewerf, Gründer und Kompilierer der Hurun-Liste, sondern auch das erste Jahr, in dem ein Bauelemente-Hersteller es auf mehr Vermögen als irgendein Immobilienunternehmer gebracht hat. „Das ist die moderne Entsprechung des Goldrauschs in Kalifornien, als der Verkauf von Schaufeln an die Goldgräber die Garantie zum Erfolg war.“

Allerdings bleiben Immobilien der größte Vermögensfaktor. Chinas Immobilienunternehmer sind weitaus reicher als Unternehmer irgendeiner anderen Branche. Das durchschnittliche Vermögen der zehn reichsten Bauunternehmer ist mehr als doppelt so hoch wie das der nächst reichen Branchen, nämlich Einzelhandel und Informationstechnologie, besagt der Hurun-Bericht.

Insgesamt 153 Frauen sind als chinesische Milliardärinnen mit von der Partie – elf Prozent von den gesamten 1.363 Milliardären. Chinesische Frauen machen elf der 20 reichsten Selfmade-Millionäre weltweit aus. China sei weltweit der klare Anführer für Frauen und Geschäfte, so Hoogewerf. „Es gibt kein anderes Land, das der Zahl der Selfmade-Millionärinnen in China auch nur nahe kommt. Das ist eine Tatsache, der mehr Beachtung geschenkt werden sollte“, meint er.

Die Liste stellt außerdem den wachsenden politischen Einfluss von China's Reichen heraus: Zwölf Prozent der Namen der Liste – 173 Personen – sind für bedeutende Regierungsberatungspositionen ernannt worden. Ganze 80 von ihnen sind Delegierte des Nationalkomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, dem obersten Beratungsorgan des Landes, im Vergleich zu 71 im vergangenen Jahr. Auf der Liste des Nationalen Volkskongresses, der Legislative, stehen 83 Delegierte im Vergleich zu 76 im vergangenen Jahr. „Chinas reichste Personen gewinnen immer mehr offiziellen politischen Status. Sie haben immer mehr Selbstvertrauen aufgrund dessen, dass sie mehr Personal einstellen und immer höhere Steuern zahlen“, so Hoogewerf. In der Liste sind keine Bürger von Hongkong, Macau und Taiwan eingeschlossen.

http://german.china.org.cn/fokus/2010-10/14/content_21124634.htm


[1]  Mao tse-tung: Über die richtige Behandlung der Widersprüche im Volke (27. Februar 1957), entnommen: „Worte des Vorsitzenden Mao tse-tung“. (Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1966) Hervorhebung von Red. K-online

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