black Channel

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Im Namen der nationalen Sicherheit, der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheit und sonstiger Lügenmärchen des Imperialismus und seiner Salon-Journaille und Politiker ...

EX-CHEF-FOLTERER DER GESTAPO VON PINOCHET IST HEUTE PROFESSOR AM COLLEGE DES PENTAGONS IN WASHINGTON

von Jean-Guy Allard

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Caracas, 17. Dezember 2010, Tribuna Popular. (auf Kommunisten-online am 19.Dezember 2010) – Hier geht es um einen weiteren Fall eines skandalösen lateinamerikanischen Mörders und Folterers, der in den USA Zuflucht gefunden hat, wo er dank seiner Kontakte zu US-Geheimdiensten ein Luxusleben führt. Jaime García Covarrubias war Chef des Bereiches Abwehr bei der DINA, der Geheimen Staatspolizei der faschistischen Militärjunta von Augusto Pinochet in Chile. Seit 2001 arbeitet er in Washington als Professor für Nationale Sicherheitsbelange im Zentrum für Studien der Hemisphäre und somit in einer Bildungseinrichtung des Pentagon, des US-Verteidigungsministeriums.

In Chile enthüllte man die Folterpraktiken dieses brutalen Gestapo-Chefs der einstigen dortigen faschistischen Militärdiktatur. Er wird heute beschuldigt, dass er seine Opfer dazu zwang, sexuelle Perversitäten untereinander zu veranstalten. Im September 2010 musste García Covarrubias auf Gerichtsbeschluss hin im Zusammenhang mit grausigsten Folterfällen jener Zeit nach Chile reisen. Ehemalige ihm unterstellte Militärangehörige klagten ihn formell an, „mit unmenschlicher Brutalität und Misshandlung“ nicht nur gegen Gefangene, sondern auch gegen die eigenen Soldaten im Regiment „Tucapel“ in der südchilenischen Stadt Temuco vorgegangen zu sein.

Laut der chilenischen Internetseite www.memoriaviva.com war Jaime García Covarrubias Angehöriger des Generalstabs der DINA und Chef ihrer Abteilung Abwehr. Er leitete auch die Firma Pedro Diet Lobos, ein „kommerzielles Unternehmen der DINA zur Tarnung von geheimdienstlichen Umtrieben in Chile und im Ausland“. Im November 1988 übernimmt er die Geheimdienstbehörde der Regierung Chiles und war drei Jahre lang Berater des Präsidialamts.

„Es wird berichtet, dass er eine jener Personen war, die für Pinochet die Reden schrieben und den faschistischen Diktator berieten“, so besagte Internetseite.

„ER TAT SICH HERVOR DURCH SEINE GRAUSAMKEIT UND MISSHANDLUNGEN“

In den juristischen Ermittlungen klagte eines der Opfer des vom Pentagon eingestellten „Professors“ ihn an, dass er ihn zusammen mit weiteren Gefangenen gefoltert hatte: „Der Offizier Jaime García Covarrubias begann uns zu schlagen. Wir mussten uns entkleiden. Er zwang uns dann, sodomitische Handlungen untereinander vorzunehmen, ohne Ende.“ Dies sagte der ehemalige Gefangene Herman Carrasco Carrasco aus. Ein weiterer Gefangener, Victor Maturana, bestätigte: „Von meinen Folterern konnte ich den Hauptmann Nelson Ubilla und die Leutnants Manuel Vásquez Chahuán und Jaime García Covarrubias identifizieren.“

Der einstige Soldat Héctor Barra Reyes erklärte vor Gericht: „Ich erinnere mich, dass Hauptmann Nelson Ubilla und die Brüder Jaime und Raimundo García Covarrubias die Gefangenen an dem Ort verhörten, wo sie sie folterten.“ Und dieser Zeuge fügte hinzu, dass die Misshandlungen „hauptsächlich von dem mit dem Namen Jaime“ begangen wurden.

Laut Aussage des ehemaligen Militärangehörigen Oscar Inostroza „tat sich der Leutnant Jaime García Covarrubias durch seine Grausamkeit und Misshandlungen an den Gefangenen und an seinen eigenen unterstellten Rekruten hervor“. Dieselbe Anklage formulierte der ehemalige Soldat Enrique Moreno: „Bei Leutnant Jaime García erinnere ich mich an seine Brutalität gegenüber den Gefangenen.“

Der derzeitige Professor einer „renommierten Bildungseinrichtung“ des Studienzentrums des Pentagon wird auch der kaltblütigen Ermordung von sechs Kommunisten durch ihn selbst und weitere Geheimdienst-Offiziere verdächtigt.

In seinen eigenen Aussagen vor Gericht erkannte der derzeitige Professor im Solde des Pentagons an, dass er zur DINA, also zur Gestapo von Pinochet gehörte, und zwar als Ausbilder von Geheimdienstagenten in Verhörtechniken und geheimdienstlicher Abwehrtätigkeit. Dafür erhielt er nach eigenen Worten in seinem Leben „etliche Auszeichnungen“.

„EIN SEHR SCHWERWIEGENDER TATBESTAND“

„Es ist sehr schwerwiegend, dass ein ehemaliger Agent der DINA, der weiterhin in einem rechtlichen Verfahren wegen Folterns von Gefangenen unter Anklage steht und zum Ausbilder in Unterdrückungstechniken wurde, weiterhin in einer Einrichtung des Pentagons der USA verbleibt“, kommentiert Hugo Gutiérrez, der Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Abgeordnetenhauses von Chile. „Dieser Herr kann nicht weiterhin in den USA in einer Bildungseinrichtung des Pentagon beschäftigt werden. Die Anklagen gegen ihn sind sehr viele und sehr schwerwiegend“, fügte der der Kommunistischen Partei Chiles angehörende auf Menschenrechte spezialisierte Rechtsanwalt Gutiérrez hinzu. Gutiérrez sprach gemeinsam mit dem sozialdemokratischen Abgeordneten Tucapel Jiménez, welcher ebenfalls Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Repräsentantenhauses ist, sowie dem ehemaligen politischen Gefangenen Herman Carrasco, einem der Ankläger von García Covarrubias, beim US-Botschafter Alejandro D. Wolff in der Botschaft der Vereinigten Staaten in Santiago de Chile vor.

Unter anderen Beweisdokumenten fand sich ein im Gefängnis verfasster Bericht des einstigen Chefs der DINA, Manuel Contreras, über seine Reise in die USA im August 1975, in welchem von einigen „Arbeitssitzungen“ mit General Vernon Walters, dem stellvertretenden Leiter der CIA, zugleich rechte Hand des damaligen US-Präsidenten George Bush, die Rede ist. Im Verlauf dieser Beratungen zeigte sich Walters „sehr interessiert“ daran, dass Contreras die Geheimdienstzentrale DISIP in Caracas besuchte, wo die sieben höchsten Geheimdienstoffiziere kubanischer Herkunft waren und zur CIA gehörten. Einer von ihnen war Luis Posada Carriles, damals Chef der Allgemeinen Abteilung für Sicherheit.

Einige Monate später wurde in Bonao, Dominikanische Republik, die CORU (Koordination der Vereinigten Revolutionären Organisationen) unter Anleitung der CIA gegründet. Diese Gruppierung aus in den USA ansässigen kubanischen Terrororganisationen wurde bald darauf von Orlando Bosch geleitet und arbeitete eifrig mit der Geheimpolizei von Pinochet zusammen. Bosch und Posada leben heute als freie Menschen in Miami im US-Bundesstaat Florida. Sie feiern dort in aller Öffentlichkeit unbehelligt ihre terroristischen Verbrechen.

Quelle:

http://www.tribuna-popular.org/

zurück

Die CIA musste aus Pakistan ihren Residenten abziehen. Er erhielt Morddrohungen, nachdem sein Name im Zusammenhang mit Ermordungen von Zivilpersonen bekannt wurde, wie Medien vor Ort berichteten. 
(Quelle: EFE)

WENN DEM CIA-MANN DER BODEN ZU HEISS WIRD...

von Hugo Rius, Havanna

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 17. Dezember 2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 19.Dezember 2010) – Werden die Umtriebe der CIA enthüllt und dabei auch der Name ihres Hauptsachwalters vor Ort bekannt, wie hier im Falle einer öffentlich vorgetragenen Anklage eines pakistanischen Rechtsanwalts, dann kommt es rasch zu massenhaften Protestdemonstrationen wie in diesem Fall in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Dort drohten die Menschenmassen dem CIA-Residenten mit dem Tod und damit, ihn nicht aus dem Land ausreisen zu lassen. Die empörten Anprangerungen werden auch an noch höhere Amtsträger des US-Imperialismus gerichtet, so auch an den US-Verteidigungsminister Robert Gates und CIA-Leiter Leon Panetta. Beide gehören zu den ranghöchsten Dirigenten im Orchester des sogenannten Kriegs gegen den Terrorismus.

Unter diesem mittlerweile abgedroschenen Vorwand erleidet Pakistan seit etlichen Jahren das Ermorden von Zivilpersonen in grenzüberschreitenden Bombenangriffen durch Drohnen und Hubschrauber, die von US-Militärs gesteuert werden, um angebliche Terroristen im Grenzgebiet zu Afghanistan physisch zu beseitigen. Und mit demselben Eifer, mit dem diese Massaker begangen werden, setzte sich jetzt der gesamte verhafte Spionage-Apparat in Bewegung, damit der enttarnte CIA-Resident wie eine Staubwolke abtauchen konnte.

Quelle:

http://www.cubadebate.cu/coletilla/2010/12/17/pies-en-polvorosa/

zurück  

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!