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Coca-Colas rassistisches Softdrink-Recycling

Dutzende Coca-Cola-Angestellte beschuldigen ihr Unternehmen, in Texas alte Coke-Dosen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum in neue Verpackungen gesteckt zu haben. Die "recycelten" Dosen sollen dann in den Armenvierteln von Nordtexas verkauft worden sein. Das Unternehmen weist die Anwürfe entschieden zurück.

Dallas - William Wright, seit 14 Jahren Coca-Cola Lieferwagenfahrer, will nicht länger schweigen. Jahrelang hat er nach eigenen Angaben Coke-Trinker vorsätzlich getäuscht. Bei Coca-Cola in Texas, berichtet Wright in der "New York Times", sei es üblich gewesen, alte Coke-Dosen aus ihren Pappverpackungen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu nehmen und sie in neue Verpackungen umzupacken. Die so optisch aufgefrischte Ware sei dann an Einzelhändler in vorrangig von Schwarzen und Spanischstämmigen bewohnten Nachbarschaften im Norden von Texas ausgeliefert worden - denn Coca-Cola habe darauf spekuliert, dass in diesen armen Gegenden niemand die Ware genauer unter die Lupe nehme, wenn der Preis stimmt.

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