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Warum
diese Aufregung?
Von
Samy Yildirim
Auf
Kommunisteen-online am 22. Januar 2012 - Bekanntlich wurde General de
Gaulle 1958 aus seinem Politrentnerdasein ins Praesidentenamt gerufen, um
Algerien "zu behalten". Stattdessen liess de Gaulle die
Verfassung aendern, aus der Vierten Republik (mit schwachem Praesidenten
und wechselnden Kammermehrheiten) wurde die Fuenfte Republik (mit geradezu
uebermaechtigem Praesidenten und sicheren Kammermehrheiten, und er begann
letztlich doch Verhandlungen, die 1962 in die Unabhaengigkeit Algeriens
muendeten.
Die
Organisation d'Armee Secrete (OAS) betrachtete dies als Landesverrat und
gab Auftrag, ihn zu ermorden, was aber schiefging. Der von Fred Zinneman
gedrehte Film "The Day of the Schakal" (UK, 1973) erzehlt
hiervon, laesst aber unter den Tisch fallen, dass der von Edward Fox
gespielte Atentaeter Israeli war. (Das zu erwaehnen, waere ja auch
Antisemitismus gewesen.)
Dass
Israel ein Motiv hatte, mit der OAS zusammenzuarbeiten, ist klar, sind
beide doch rassistsich-kolonialistisch orientiert. Ferner wurde Israel
1960 als Juniorpartner Frankreichs Nuklearmacht. Doch nach der Liaison mit
der OAS kuendigte de Gaulle Israel die Freundschaft und die Zusammenarbeit
auf. 10 Jahre geheimer Arbeit an der A-Bombe waren fuer
die Katz, was in Israel zu Messerzuecken fuehrte, und letztlich zur
Fruehverrentung von David ben Gurion, dem die Schuld an diesem Debakel
gegeben wurde.
Warum
also sollte man in Israel nicht darueber nachdenken, den Praesidenten der
USA zu ermorden? Schliesslich hat Barak Hussein Obama bei weitem nicht das
Format von Charles de Gaulle. So what?
Alles
Liebe zum Sonntag,
Samy
Yildirim
Zaandam
/ Nordholland / Niederlande
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