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Urteil
in 2. Instanz:
Der
Käufer des „Ernst-Kirchweger-Hauses“ Machowetz war ein Neonazi!
EX-Chef
der KPÖ, Walter Baier, unter Druck
Ex-Nazi
und Käufer der KPÖ-eigenen Immobilie EKH verlor den Prozess
gegen die Mieter in zweiter Instanz – Urteil ist rechtskräftig
Von
Gerd Höhne/3. Oktober 2007
„Auch
in der Liste der Personen mit rechtsextremem Hintergrund, herausgegeben
vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, scheint
Herr Machowetz nicht auf!
Im übrigen hat Herr Machowetz, als das Gerücht - im Übrigen lange
nach Abwicklung des Kaufes - auftauchte, er sei ein Rechtsextremist,
diesen Vorwurf immer zurückgewiesen und dem Vernehmen nach gerichtliche
Schritte gegen diesen Vorwurf vorbereitet“
Das
ließ Walter
Baier, damals Chef der KPÖ,
seinen Rechtsanwalt schreiben und verklagte Kommunisten wegen „Kredit-
und Rufschädigung“.
Dabei
war jener damalige Käufer des von der KPÖ übernommenen Hauses, so
offenkundig ein Neonazi, dass es jeden auffallen musste. Christian
Machowetz war einst Mitglied der „Aktion Neue Rechte“ (ANR). Diese
Neo-Nazigruppe wurde inzwischen in Österreich verboten. Die Mieter des
EKH, der „Verein für Gegenkultur“ hatte das öffentlich gemacht.
Sowohl der Nazi-Marchowetz wie auch der „Kommunist“ Baier bestritten
das (siehe oben). Baier verklagte die kommunistischen Heruageber der
Internet-Seite „Kominform“ und jetzt den Altkommunisten Otto Langer.
Die
„Wiener Zeitung“ schreibt zum Urteil zu Ungunsten des Herrn
Machowetz:
„Machowetz,
Betreiber eines Sicherheits-Unternehmens, hatte die EKH-Aktivisten wegen
Kredit- und Rufschädigung geklagt, nachdem diese seine Vergangenheit
als Aktivist der rechtsextremen "Aktion Neue Rechte" öffentlich
gemacht hatten. Das Zweitgericht hat nun wie die erste Instanz die Klage
abgewiesen, Machowetz verzichtete auf eine weitere Berufung.“ (siehe)
Walter
Baier gerät nun unter Druck. Hatte er es wirklich nicht gewusst, dass
er eine wertvolle Immobilie zum Spottpreis von 600 000 € an einen Nazi
verhökerte. Der Käufer Machowetz
verkaufte das Haus mit saftigem Gewinn dann weiter.
Aber
Walter Baier bleibt unbeirrt, Erst kürzlich hatte er den 88 Jahre alten
Antifaschisten und Shoa-Überlebenden Genossen Otto Langer (88)
seinerseits wegen „Kredit- und Rufschädigung“ verklagt, weil in
dessen Zeitschrift „TRIBÜNE
FÜR DIE WAHRHEIT“ geschrieben stand, dass Baier „bewusst mit rechtsextremen/faschistischen Kräften politisch und
wirtschaftlich Geschäfte macht.“
Baier
will seine Kritiker mundtot machen und wirtschaftlich ruinieren, Dass er
aber eine wertvolle Immobilie der KPÖ an einen Neonazi verkaufte, ist
nun gerichtsnotorisch festegestellt. Ob Baier das wusste, können wir
nur vermuten, aber Zweifel hat daran wohl niemand mehr. Jedenfalls nicht
nach diesem Urteil.
G.H. |