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„Wir sind es gewohnt, in die Tiefe geschleudert zu werden.“

siehe

Witzbolde oder Agent Provocateur?

Die MOFF’s verbreiten Bunkermentalität damit ihnen nicht die letzten guten Leute weg laufen

Von Günter Ackermann

 

Witzbolde oder Agent Provocateur

Die MOFF’s verbreiten Bunkermentalität damit ihnen nicht die letzten guten Leute weg laufen

Von Günter Ackermann

Kommunisten-online vom 7. Oktober 2011 – Die sich kommunistisch nennende antikommunistische Initiative und die Zeitschrift „offen.siv“ gaben folgende Presserklärung heraus (Auszug):

„2) Eine kritische/selbstkritische Darstellung der Entwicklung der Kommunistischen Initiative seit ihrer Gründung, die es aber nicht versäumte, die insgesamt positive Bilanz ihres bisherigen Wirkens herauszuarbeiten. Nachvollziehbar wurde dabei auch die Rolle der seit ihrer Gründung anhaltenden und in den letzten Wochen zunehmenden Angriffe auf die KI: Sie haben unzweifelhaft das Ziel, die KI von außen und innen zu zerstören sowie aktive KI-Genossen zu verunglimpfen. Tatsache bleibt: Die KI hat bereits jetzt die im Niedergang erstarrte kommunistische Bewegung in der BRD ganz ordentlich durcheinandergewirbelt.“

Kritisch-selbstkritisches, das erwähnenswert wäre, fand ich nicht. Immer diese dümmliche Selbstbeweihräucherung. Wie: „die insgesamt positive Bilanz ihres bisherigen Wirkens“ kann man selbst mit dem Mikroskop nicht erkennen.

Hat denn diese angeblich kommunistische Initiative auch nur den geringsten Beitrag an den Klassenkämpfen geleistet? Wo sind sie in den Gewerkschaften, in den Betrieben, Bewegungen gegen S21,   bei Demos usw.? Man sucht sie vergeblich. Allein im Nostalgiebereich haben sie sich an Initiativen beteiligt, aber auch da nur dran gehangen.

Nostalgie ist keine wissenschaftliche historisch-materialistische Aufarbeitung der Geschichte, sondern rührseliges Erinnern an Vergangenes. Der Blick von Kommunisten geht nach vorn, Marxistisch-leninistische Geschichtswissenschaft dient zur Erkenntnis der gesellschaftlichen Realität und der eigener Fehler – damit sie nicht wiederholt werden. Sie dient aber nicht dem Reizen der Tränendrüsen.

Also nicht weit und breit keine „insgesamt positive Bilanz ihres bisherigen Wirkens“ Es ist eine Mogelpackung – wie auch diese ganze angeblich kommunistische Initiative Mogelpackung ist.

Man muss sich  nur genauer anschauen, was sie produzieren. Da drohen sie uns z.B. so:  Wir sind jedoch über alle diese Provokationen und ihre Hintermänner genauestens informiert, können alles bis ins Detail belegen.“

Danke, liebe Flegels und Oppers, dieses Geständnis haben wir weder erwartet, noch haben wollen. Trotzdem ist es schön, dass ihr hiermit zugebt, dass der Verfassungsschutz euch seine Archive zur Verfügung stellt. Nur so ist es möglich, dass ihr „über alle diese Provokationen und ihre Hintermänner genauestens informiert“ seid. Das ist dann wohl die „kritische/selbstkritische Darstellung der Entwicklung der Kommunistischen Initiative seit ihrer Gründung“, wie ihr so vollmundig behauptet. Nicht viel, aber immerhin.

Und dann liest man heraus: Wir sind umgeben von bösen Buben und die wollen uns an den Kragen. Aber wir, ja wir, werden die Wunderwaffe gegen sie finden und sie schlagen. O, wie dümmlich! Die „Angriffe“ auf die „K“I sind nichts anderes als Darstellungen der Realität dieser obskuren Gruppe. Was ist von einer Gruppe zu halten, die sich zur Avantgarde erklärt und dann von Gott, Jesus und so schwätzt? Dialektischer Materialismus? Unbekannt, idealistischer Okkultismus stattdessen! Genau das haben wir dargestellt. Oder was ist von einer Gruppe zu halten, bei der namhafte Vertreter die zionistischen Kriegstreiber zu Unschuldslämmern erklären, die Palästinenser aber zu bösen Aggressoren machen?

Oder ihre diverse Videoaufzeichnung, Man muss schon sehr dump sein, wenn man hier nicht die unfreiwillige Komik erkennen würde:

Man sieht und hört da:

Es startet eine Rakete ins All (die Rakete KI?), dann Kriegsgetümmel einer Revolution (sind das die Massen der KI?), Gewehre und dann Lenin 1917. Spätestens jetzt merkt man; Das ist nur Dekoration. Lenin blendet aus und ein roter Fleck erscheint. Dann Stalin 1922 – immer noch der rote Fleck. Nein, wird nun erkennbar, die UdSSR ist gemeint. Eine Karikatur wird gezeigt.

Ein sowjetisches  Atom-U-Boot kommt mit Musik ins Bild, Rote Armee mit modernsten Waffen auch, Und nun bildet sich das sozialistische Lager, dann  der Kreml – daraus bildet sich ein Rednerpult mit Roter Fahne, an ihm steht – nein, nicht Lenin – Michael Opperskalski ist es. In der Pose, als sei er Lenin persönlich, spricht er Welt bewegendes: Nein, er sieht nur auf seine nicht vorhandenen revolutionären Massen herab und schweigt (noch). Neben ihm kann man den Kirchenlehrer Flegel erkennen. Dann wieder Schnitt, ein anderer spricht am Pult und  sagt: „Wir sind es gewohnt, in die Tiefe geschleudert zu werden.“ Diesen wichtigen Satz muss er vom Blatt ablesen.

Dann redet doch noch der Opper und sagt wild gestikulierend: „Erteilen wir diesen Leuten eine Abfuhr.“ Aja und dann wieder der Redner von eben (und wieder deutlich erkennbar, vom Blatte ablesend): „Aber unser Schiff  fährt seinen geraten Kurs.“ Jaja, das machte einst auch die Titanic und prallte gegen einen Eisberg.

Schließlich wieder der Opper: „Wir gehen voran, wie gehen  nach vorne…“ Dann wieder der Ableser: „Und ob wir dann noch leben werden, wenn es erreicht wird, leben wird unser Programm..“ Habend die denn schon ein Programm? Soweit ich weiß: Das haben sie nicht!

Dann wirft er sich in Heldenpose, die Rechte nach oben und Karl Liebknecht missbrauchend ruft er: „Trotz alledem.“

Das ist der Filmbericht der MOFFs von der 2. Perspektivkonferenz der KI im Februar 2011 in Hannover. Wäre diese Konferenz damals in Köln gewesen, die wären glatt ins Festkomitee des Kölner Karnevals aufgenommen worden.

Und die behaupten allen Ernstes von sich: „Wir setzen auf Inhalte!“ Verwechseln die es mit inhaltlicher Leere?

Und noch was o-Ton MOFFs: „Die KI hat bereits jetzt die im Niedergang erstarrte kommunistische Bewegung in der BRD ganz ordentlich durcheinandergewirbelt.

Erneut ein unfreiwilliges Geständnis: Das ordentliche Durcheinader wirbeln ist der Zweck der MOFF-Gruppe, dafür werden sie vom Verfassungsschutz ausgehalten.

Ansonsten  nur Dunst, Nebel, Geschwätz – die Pseudokommunisten der MOFFs (Kommunistische Initiative) eben –  also Schaumschläger und Falschspieler.

G.A.

Siehe auch: O Gottchen! Die Jünger des Kirchenlehrers und ihr idealistisches und pseudomarxistisches frommes Gewäsch oder Eine Handvoll Lügner, Etikettenschwindler, verkappte Zionistenfreunde, Jesusjünger, Kirchenbeamte, Journalisten & Editoren & Consultanten maßen sich an, die Crème de la Crème der Arbeiterklasse sein. Von Günter Ackermann,  Kommunisten-online vom 29. November 2010 siehe

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