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Deutscher
Kultur- und Wirtschafts-Imperialismus auch in China aktiv!
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am Beispiel der (sozialdemokratischen) Friedrich-Ebert-Stiftung in Asien
und China!
Auszug
erstellt: Reinhold Schramm/7. August 2007
Aus
der Selbstdarstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zitiert:
„Seit
1985 ist die Friedrich-Ebert-Stiftung mit einem Büro in Shanghai präsent.
Von Anfang an waren die Herausforderungen der chinesischen Reformpolitik
zentraler Bestandteil der Projektarbeit, die zusammen mit dem
Hauptpartner, dem Shanghai Institute for International Studies, konzipiert
und umgesetzt wurde.
In
den Seminaren und Runden Tischen des FES werden aktuelle gesellschaftliche
Fragen bearbeitet. Wichtige Themen sind Außen- und Außenwirtschaftspolitik,
Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik unter Berücksichtigung regionaler
Aspekte. Die FES fördert den Dialog der Gewerkschaftsverbände des
Yangzi-Deltas mit den deutschen Industriegewerkschaften. Des weiteren sind
die Systemtransformationen mit Schwerpunkt auf Fragen der
Rechtsentwicklung, Verwaltungsreform und politischen Reform sowie die
Stadtentwicklung Shanghais mit Schwerpunkt auf nachhaltigen, nachhaltigen,
sozialverträglichen und partizipativen Ansätzen der Infrastruktur und
Stadtentwicklung wichtige Aufgaben der Stiftungsarbeit. Aus dem offenen
Dialog konnte die FES in Shanghai ein breites Partnerspektrum entwickeln,
daher steht das Büro der Stiftung heute in einem ständigen Austausch mit
Exekutivorganen der Stadt Shanghai, mit gesellschaftlichen Organisationen
in Shanghai und in den Provinzen Jiangsu und Zhejiang, mit Forschungs- und
Beratungsinstitutionen der Stadtregierung und mit wichtigen Universitäten.“
Weiterhin
im Text:
„Um
sein wirtschaftliches Potenzial als Tor zur Yangzi-Region und als Dreh-
und Angelpunkt für Handel, Finanzen und die Produktion hochwertiger Güter
umsetzen zu können, muss Shanghai die Probleme der Systemtransformation
auf exemplarische und für China zukunftsweisende Art lösen. In Shanghai werden daher Reformen in vielen Politikbereichen angestoßen,
insbesondere dann wenn die entwickelten Modelle auf der nationalen Ebene
zur Anwendung kommen.“ (Hervorhebung: R.S.)
Weiterhin:
„Mit
Seminarprogrammen und Beratungsangeboten kann die Friedrich-Ebert-Stiftung
in Shanghai diese Reformprozesse aufgreifen und zusammen mit chinesischen
Partnern unterstützen.“
Die
Friedrich-Ebert-Stiftung zu Shanghai Institute for International Studies:
„Das
Shanghai Institute for International Studies (SIIS) ist der Hauptpartner
der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Shanghai. Das Institut berät die
Shanghaier Stadtregierung in internationalen Angelegenheiten und unterhält
verschiedene Forschungsabteilungen, die sich mit den USA, Japan, Europa,
Russland und Chinas Grenzregionen befassen. Als eine wichtige außenpolitische
Denkfabrik in China konzentriert sich das SIIS auf die Analyse der
Beziehungen zwischen China und zentralen Akteuren der internationalen
Gemeinschaft. Darüber hinaus untersucht das Institut wichtige politische
Entwicklungen in den Anrainerstaaten Chinas. Die SIIS trägt nachhaltig
zur Öffnungspolitik in Shanghai bei
und unterhält Kooperationsbeziehungen mit außenpolitischen
Entscheidungsträgern und Institutionen in Europa, Asien und den USA.“
(Hervorhebung: R.S.)
Die
Friedrich-Ebert-Stiftung zum Shanghai Administration Institute:
„Das
Shanghai Administration Institute (SAI) ist Verwaltungshochschule und die Hochschule
der Kommunistischen Partei Chinas in China zugleich. Das Institut
dient dem Shanghaier Parteikomitee und der Stadtregierung als Aus- und
Fortbildungsstätte für Parteikader und Beamte. Der Lehrplan der
Hochschule ist reformorientiert.
Auf solider ideologischer Grundlage werden Theorie und Praxis miteinender
verbunden und eine fundierte Ausbildung in Volkswirtschaftslehre, Öffentlicher
Verwaltung, Recht und Politikwissenschaft angeboten. Dozenten wie
Studenten der Hochschule leisten wichtige Beiträge für die
Entscheidungsprozesse des städtischen Parteikomitees und der
Stadtregierung.“ (Hervorhebung: R.S.)
Die
Friedrich-Ebert-Stiftung führt u.a. zum Shanghai
Municipal Labor and Social Security Bureau aus: „Das SMLSSB steuert
Anpassungsprozesse im Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältniss sowie in der
Lohn- und Gehaltspolitik der Unternehmen.“
Die
FES zur Tongji-Universität:
Vielfältige internationale Kooperationsprojekte, insbesondere mit
Deutschland, unterstützen die Entwicklung der Tongji-Universität und
ihrer Studenten.“
Die
FES zum Shanghai Municipal Personal
Bureau: Als Bestandteil der Shanghaier Stadtregierung ist das SMPB
„außerdem zuständig für die Personalentwicklung aller städtischen
Beamten und die Reform des Öffentlichen
Dienstes. Das Personalamt steuert die Einstellung von
hochqualifiziertem Personal und entwickelt das städtische System für die
Evaluierung und Überprüfung beruflicher Qualifikationen. Des weiteren
obliegt dem Personalamt die Anwerbung
ausländischer Experten für Shanghai.“ (Hervorhebung: R.S.)
Die
FES zum u.a. zum Shanghai
Development Research Center: - „ist eine Beratungsinstitution und
Denkfabrik für die Shanghaier Stadtregierung.“ Und: „Daher
konzentriert sich das Zentrum auf strategische Fragen der wirtschaftlichen
und sozialen Entwicklung und auf zentrale
Aspekte der Reform- und Öffnungspolitik in Shanghai. Das SDRC verfügt
außerdem über ein angesehene Beratungszentrum für WTO-Angelegenheiten.“
O-Ton
der Friedrich-Ebert-Stiftung:
„Die
Projektbereiche der Stiftung in China begleiten den Reform- und Öffnungsprozess
des Landes. Dabei sind die in partizipativ angelegten Seminaren, Runden
Tischen und Informationsprogrammen behandelten Themenbereiche verknüpft
mit dem entwicklungspolitischen Ansatz der Bundesrepublik Deutschland im
Schwerpunktland China. Die Inhalte der Kooperationen ergeben sich
weitgehend aus den reformorientierten Interessenlagen der Partnerorganisationen auf
Regierungsebene, in Forschungseinrichtungen, den Gewerkschaften und in
gesellschaftlichen Organisationen.“ (Hervorhebung: R.S.)
Die
FES führt u.a. aus: „Die soziale Dimension der Marktwirtschaft und die
Schaffung rechtsstaatlicher Grundlagen sind mittelfristig angelegte
Kooperationsprojekte.“
Weiterhin:
„In den veränderten
ordnungspolitischen Bedingungen einer marktwirtschaftlich orientierten
Wirtschaft müssen die Gewerkschaften ihre
gesellschaftliche Position und Aufgabenstellung überprüfen.“
Und:
„In Zusammenarbeit mit deutschen Industriegewerkschaften sind
Betriebsratsarbeit und Tarifpolitik vom chinesischen Dachverband ACGB
nachgefragte Themenbereiche für Seminarmaßnahmen und
Informationsaustausch.“
Auszug
erstellt: Reinhold Schramm
Quellenverweis:
Friedrich-Ebert-Stiftung 2006; Infoo.com.cn; FES Asien; Aktivitäten der
Friedrich-Ebert-Stiftung in China. Siehe auch: FES-China
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07.08.2007. |