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Was
ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in einer
Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bertold
Brecht |
Was
wären wir ohne Kommissionen?
US-Kongress
brauchte zwanzig Monate und einen Haufen Geld und fand heraus,
was die Mehrzahl der Menschheit bereits kurz nach Ausbruch der
Krise wusste:
Die
Profitmacherei ist schuld
Von
whs
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Was
wären wir ohne Kommissionen?
US-Kongress
brauchte zwanzig Monate und einen Haufen Geld und fand heraus, was die
Mehrzahl der Menschheit bereits kurz nach Ausbruch der Krise wusste:
Die
Profitmacherei ist schuld
Von
whs
Arbeiterkorrespondenz
auf Kommunisten-online vom 30. Januar 2011 – Im
ZDF heute-journal vom 27.01.2011 entwickelte sich folgender Dialog
zwischen Gundula Gause und Valerie Haller
GG:
„In den USA hat sich eine staatliche Untersuchungskommission mit den
Ursachen der Finanzkrise befasst. Valerie, mit welchen Ergebnissen?“
VH:
„Nun der Ausschuss kommt zu dem ziemlich bitteren Schluss, die
Finanzkrise wäre vermeidbar gewesen. Sie war ein Ergebnis von Gier, von
Inkompetenz und von Ignoranz. Und vor allem sagen die Experten, die
Krise könnte sich auch zu jeder Zeit wiederholen, denn noch seien nicht
genügend Lehren aus ihr gezogen worden. Zwanzig Monate hat der
Ausschuss des US-Kongresses geprüft, hunderte Zeugen gehört, tausende
Akten gelesen. Sie kommen zu dem Schluss, Banker und Politiker hätten
die Finanzkrise zu verantworten. Banken, weil sie aus Profitgier immer
mehr Risiken eingingen, ohne sich mit einem Finanzpolster abzusichern
Und Politiker, weil sie die unkontrollierte Vergabe von Krediten nicht
eingrenzten. In der Kritik auch der ehemalige Notenbankchef Allan
Greenspan, weil er mit niedrigen Zinseneinen trügerischen Boom
produzierte. Für manche Bänker könnten die Enthüllungen direkte
Konsequenzen haben; harte Strafen sind aber unwahrscheinlich. Bislang
wurde noch kein Bänker zur Rechenschaft gezogen, nicht einmal der Chef
der Pleite-Bank Lehman Brothers. Mehr als acht Millionen Jobs gingen während
der Rezession in den USA verloren. Millionen Häuser wurden
zwangsversteigert. Hunderte Milliarden Dollar mussten Steuerzahler in
die Rettung von Banken, Versicherungen und der beiden Autobauer General
Motors und Chrysler stecken. Dass die Finanzkrise noch längst nicht gut
durchanalysiert ist, zeigt leider die Kommission selbst. Von den
Mitgliedern haben nur die Demokraten den Abschlussbericht akzeptiert.
Die Republikaner wollen demnächst zwei eigene Berichte vorstellen.
GG:
„Vielen Dank, Valerie, und wir werden berichten.“
Nun
Genossen und Freunde, was können wir als unbedarfte Bundesbürger
diesem schicksalsschwangeren Dialog zweier gestandener Reporterinnen
entnehmen? Zunächst einmal, dass der US-Kongress zwanzig Monate und
einen Haufen Geld braucht, was die Mehrzahl der Menschheit bereits kurz
nach Ausbruch der Krise wusste: die Profitmacherei ist schuld. Und diese
Kenntnis bescherte der Menschheit bereits das „Manifest der
Kommunistischen Partei“ verfasst von Karl MARX und Friedrich ENGELS in
London im Jahre 1848. Also olle Kamellen, oder um mit Erich Maria
REMARQUEzu sprechen: „Im Westen nichts Neues.“
Trotzdem
ist es doch erstaunlich, dass die Repräsentanten des US-Kapitals zu dem
Schluss kommen, die Profitgier sei schuld. Das ist schon erstaunlich,
auch wenn nur erst mal die Demokraten dem offen zustimmen. Den Rest
allerdings sollten wir doch unter Ulk verbuchen.
Auch
wenn uns der US-Kongress weismachen will, dass Konsequenzen folgen könnten,
so wissen wir, dass dem nicht so sein wird. Denn die Milliarden Dollar,
die Millionen Häuser und die Millionen Jobs gingen nicht der
herrschenden Klasse der USA verloren, sondern denen, die eben deren Vermögen
erarbeiten. Wie in Deutschland und anderen Ländern erfolgte eine
Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben.
Und seit wann ist das in einem kapitalistischen Land ein
Straftatbestand?
Nun
könnte der Eine oder Andere einwenden, ja aber auch Reiche wurden doch
geschädigt. Darauf kann man nur die Frage stellen, ob sie jetzt noch
reich sind. Wenn ja, dann finden sie eine Möglichkeit, um sich schadlos
zu halten. Wenn nein, so fallen sie ins Proletariat hinab und haben
neben dem Schaden noch die kostenlose Häme ihrer ehemaligen
Klassengenossen.
Aber
genauso funktioniert der Kapitalismus. Die Einen werden immer reicher,
immer mehr Reichtum und Macht findet sich in den Händen von immer
weniger Leuten, während die breite Masse immer ärmer wird. Dem werden
wir nur abhelfen können, indem wir die Gesetze, nach denen diese
Gesellschaft funktioniert, außer Wirkung setzen. Das heißt, die
Produktionsmittel müssen gesellschaftliches Eigentum werden. Dann und
nur dann können sie zum Wohle aller Menschen wirken. Dann und nur dann
wird der Traum der Menschen von einer gerechten Gesellschaft wahr
werden, in dem der Mensch der Freund des Menschen und der Natur ist.
Dann und nur dann ist Wohlstand, Gesundheit und Frieden für alle möglich.
Rot
Front
Werner
zurück |
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Die
Frauenquote, oder
„Herr,
wirf Hirn vom Himmel!“
Von
whs
Arbeiterkorrespondenz
auf Kommunisten-online vom 12. Februar
2011 – Es
ist schon erstaunlich, alle Welt schaut nach Nordafrika; im ZDF
diskutiert man über die Frauenquote. Nun sollte man nicht denken, es
geht um Weltbewegendes, nein, es geht um die Frauenquote in den Vorständen
und Aufsichtsräten der großen Unternehmen. Das ist also ein Thema, das
alle Frauen dieser Bunten Republik bewegen sollte. Dabei könnte man nun
tatsächlich religiös werden. Die Gefahr vergrößert sich noch, wenn
sich der geneigte Leser einige Meinungen der Diskutanten einzieht.
Den
Anfang macht Frau Furtwängler,
die als Schauspielerin ihre Erfolge feiert. Meine Favoritin ist sie
nicht, aber was soll´s. Wenn sie sich allerdings auf die Darstellung
der Geschichte kapriziert, sollte sie doch versuchen, etwas tiefer in
das Wesen des Geschehens einzudringen.
So
hätten die Nazis die Frauen aus den Berufen gedrängt mit ihrer Überbewertung
der Mutterrolle. Erst als die Männer fehlten, seien die Frauen von eben
diesen Nazis „zwangsemanzipiert“ worden, weil sie in den Betrieben
die fehlenden Männer ersetzen mussten. Und diese Frauen hätten
Deutschland wieder aufgebaut. Danach hätten sich die Frauen diese
„errungene Macht“ wieder abnehmen lassen und seien an den Herd zurückgekehrt.
Das wäre z.T. Ergebnis der Politik gewesen, z. T. kirchlicher Druck und
z.T. auch der Wille der Frauen, in dem sie sich nach Stabilität und
Familie sehnten.
Die
Nazis haben keine Frauen aus dem Beruf gedrängt. Die Proletarierfrauen,
die seit eh und je mitarbeiten mussten, um die Familie über Wasser zu
halten, haben die Nazis nicht interessiert. Und die Damen des Kleinbürgertums
und des Bürgertums erlagen willig den Verführungen der Faschisten.
Viele von ihnen hatten wohl doch den Beruf nur dem Namen nach. Und im
Krieg mussten auch nicht die Damen der Schickeria in die Fabriken einrücken,
es waren wieder die Proletarierfrauen, die dort schuften mussten, um die
Kriegsmaschine am Laufen zu halten.
Die
größte Lüge aber ist, dass die Nazis diese Frauen „emanzipiert“ hätten.
Im Gegenteil, sie wurde doppelt unterdrückt. Zum einen blieb ihnen
immer noch die Rolle als Frau und Mutter, sie mussten für die Kinder
sorgen, der Mann war an der Front, im Grab, oder im KZ. Wenn sie Glück
hatten, war er als Krüppel kriegsuntauglich entlassen worden und saß
zu Hause. Zum anderen mussten sie in der Fabrik schuften. Da fragte auch
niemand nach Befindlichkeiten. Wo bitte, Frau Furtwängler, ist da die
Emanzipation? Nach dem Krieg, ja da waren sie emanzipiert. Die Trümmerfrauen
bekamen die gleichen Rationen wie die Männer. Sie wurden in politische
Gremien gewählt. Und sie blieben auch dort, im Osten Deutschlands. Da
hatten sie sich emanzipiert und niemand trachtete danach, ihnen ihre
erworbenen Rechte wieder abspenstig zu machen.
Der
Westen ging einen anderen Weg, wie er ja grundsätzlich einen anderen
Weg ging. Denn dem Kapital war, wie Herr Adenauer es formulierte. „das
halbe Deutschland ganz, lieber als das ganze Deutschland halb“. Und
dem Kapital war auch die Rolle der Frau nicht gleichgültig. Denn die
Frau war ein Objekt von Extraprofit und sollte es auch bleiben. Denn
auch heute noch bekommen Frauen mit der gleichen Tätigkeit wie Männer
30% weniger Lohn oder Gehalt. Auch hier ein eklatanter Gegensatz zum
anderen Teil Deutschlands, der allerdings in der Zwischenzeit zum
Armenhaus umfunktioniert wurde. Später wird er dann noch Rentnerdeponie
werden, damit die Reichen und Jungen nicht mehr vom Anblick siecher
Gestalten beleidigt werden können.
Nun
war aber auch die Publizistin Frau Birgit Kelle anwesend, die sich gegen
die Frauenquote aussprach, und die auch einige profunde Kenntnisse
bundesdeutscher Politik vorwies. Sie behauptete, dass ein enormer Druck
auf jungen Frauen laste, dass sie beides „wollen müssen“, nämlich
Karriere und Kinder. Der Druck von der Politik sei da. Alles ziele
darauf ab, Frauen in den Beruf zu kriegen.
Irgendetwas
habe ich offenbar in der letzten Zeit nicht mitbekommen. Ist es nicht
erst ein paar Monate her, dass das sogenannte „Elterngeld“ eingeführt
wurde, das offensichtlich darauf zielt, dass junge (oder auch ältere) Mütter
nicht arbeiten, sondern zu Hause bleiben und Kinder erziehen? Hat es
nicht etwas damit zu tun, dass (vor allem) der CDU/CSU die herkömmliche
Rolle der Frau (Kinder, Küche, Kirche) durch die Forderung nach mehr
Kitaplätzen gefährdet erschien?
Der
einzige Teilnehmer in der Runde, Herr Michael Rogowski, war auch der
einzige der Runde, der wohl noch einigermaßen klar denken konnte. Er
machte zweimal den Damen klar, dass Berufstätigkeit der Frauen und
Angebot von Kinderbetreuung einander bedingen, aber das wollte wohl
niemand hören. Demzufolge ging Frau Illner auch gar nicht erst darauf
ein. Es wäre ja auch zu gefährlich für das Elterngeld gewesen. Auch
unsere Ministerin für Frauen, Senioren, Familien und Jugend (kurz
Ministerin für alles) ging gar nicht erst darauf ein. Sie fordert
eindeutig ihre „flexible Quote“. Und die sieht so aus:
„Deshalb
will ich eine flexible Quote. Ich will die Unternehmen verpflichten,
sich selbst eine Quote zu geben. Die muss dann allerdings auch innerhalb
eines bestimmten Zeitraums erreicht sein. Und wenn die nicht erreicht
ist, dann gibt es auch Sanktionen. Aber die Unternehmen müssen selbst
gezwungen sein.“ Und an dieser Stelle stieg die ZDF-Mediathek aus, so
dass der Rest aus dem Gedächtnis rekonstruiert werden muss.
Die
Unternehmen sollen bis 2013 eine Verdreifachung der Frauenanzahl in den
oberen Führungsgremien durchsetzen. Schaffen sie das nicht, müssen sie
sich selbst eine Quote setzen, die sie vor der Belegschaft und dem
Betriebsrat rechtfertigen müssen. Und „das wird eine riesige Dynamik
geben“, meint unsere Nichtquotenfrau)*.
In
der Realität sieht das dann so aus, dass der Belegschaft vorgerechnet
wird, wie viele Frauen man im Vorstand haben will, einer Belegschaft und
einem Betriebsrat, die in Zeiten des weiter voran schreitenden
Sozialabbaus keine anderen Sorgen haben dürften, als sich darum einen
Kopf zu machen wie viele Frauen am Sozialklau beteiligt sind. Ich weiß
nicht, was im Köpfchen dieses Ministerchens vor sich geht, viel kann es
wahrlich nicht sein, deshalb meine obige Bitte.
Ich
habe bereits darauf hingewiesen, dass Maria Furtwängler die Tatsache
ansprach, dass Frauen generell weniger Lohn als Männer (bei gleicher Tätigkeit)
bekommen. Aber darum muss sich in dieser Bananenrepublik offensichtlich
niemand Sorgen machen. Da braucht´s keine Gleichberechtigung. Aber dass
da oben gleiche Anzahl Männlein und Weiblein sitzen, das beschäftigt
das ZDF.
Als
Resümee könnte man ja feststellen, dass schon Gleichberechtigung
herrscht; denn Männer und Frauen haben die gleichen Rechte. Die Frage
ist eine andere, nämlich, werden diese Rechte auch gewährt? Und da
kann unisono geantwortet werden: Nein! Und dabei sind Männer und Frauen
wieder gleichberechtigt.
Erst
wenn wir dieses Expropriateurs-Pack davongejagt haben, werden wir die
wirkliche Gleichberechtigung von Mann und Frau durchsetzen können. Dann
wird sich niemand mehr Sorgen mache müssen, ob er in dem einen oder
anderen Gremium über- oder unterrepräsentiert ist. Denn dann wird nach
den wahren Interessen der arbeitenden Menschen entschieden und nicht
nach dem Interesse einer faulenden, parasitären Klasse, die ihr Leben
auf den Leichen der Arbeiter und der anderen Werktätigen aufbaut.
Rot
Front
Werner
)*
Frau Kristina Schröder (BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
sieht sich nicht als Quotenfrau, denn sie wurde von unserem
Bundesengelchen entdeckt und als „Ministerin ausgewählt“. Da hat
sie aber Glück gehabt, dass der Blick des Bundesengelchens an dieser
Farblosigkeit hängen blieb. Oder greift hier der Satz „Gleich und
gleich gesellt sich gern“?
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„Und
was machen wir mit Saudi-Arabien, Russland, China?“ (Egon Bahr)
Tote
in Kairo – endet die ägyptische Revolution
im Chaos?
Von
whs
Arbeiterkorrespondenz
auf Kommunisten-online vom 9. Februar
2011 – Frau Anne Will hatte eine
illustre Runde zum
Talk gebeten, um obige Frage zu klären, die, mit Verlaub festgestellt,
eigentlich gar nicht im Raume steht. Denn das ägyptische Volk
hat sehr klar seine Positionen deutlich gemacht, dass
es sehr wohl weiß, was
es will. Mubarak und seine Clique sollen verschwinden. Frau Will zeigte
auch gleich, dass sie weiß, von wem sie bezahlt wird, als sie
feststellte, dass „da doch möglicherweise Weltgeschichte geschrieben
wird“. Und sie konstatierte einige Sätze später, es „gab Gewalt, möglicherweise
angezettelt von den Mubarak-Banden“. Dass sie das Wort Banden im
Zusammenhang mit Mubarak überhaupt in den Mund zu nehmen wagte?
Hoffentlich erwachsen ihr
daraus keine Nachteile.
Von
der Sache her, sah die Gästeliste so
aus, wie man sich das bei ARD und ZDF (also in der ersten Reihe
der Meinungsmanipulation) so vorstellt. Aber da warteten doch
einige Falltüren, die Frau Will wohl gar nicht erkannte, zumindest zum
Teil.
Zunächst
aber einige Gedanken zu Ereignissen, die mit den ägyptischen Vorgängen
auf den ersten Blick gar
nichts zu tun haben. Herr Bahr, ja genau, der Herr der SPD, der alles
genau kennt und weiß, ließ es
sich angelegen sein, das staunende Publikum über einige Dinge aufzuklären,
die bisher immer vehement bestritten wurden. O-Ton Herr Bahr: „Wir
haben die Menschen in Ungarn ermutigt zum Aufstand. Was haben wir dann
getan? Nichts haben wir
getan. Wir haben sie im Stich gelassen.“
Einige Sätze weiter sagte er dann: „89 war was anderes, da stand ein
Volk auf.“
Wenn
ich Herrn Bahr also richtig interpretiere, dann war der Aufstand in
Ungarn 1956 ein vom Imperialismus initiiertes Spektakel. Bisher hatten
alle dies abgestritten. Ich nehme an, Herr Bahr wollte das
auch nicht zugeben.
Es dürfte ihm
aber so heraus gerutscht sein. Man wird halt älter. Nun fehlt
eigentlich nur noch das Eingeständnis, dass
auch der
„Volksaufstand“ von 1953 von den Geheimdiensten der USA, Großbritanniens
und Frankreichs im Zusammenarbeit mit der „Organisation Gehlen“ und
der Bundesregierung inszeniert war.
In
Bezug auf Ägypten sagt er:
„Wir laufen ein Risiko, wenn wir das geschehen lassen“. Er fügt
zwar hinzu, dass der Westen keine Chance habe, das zu verhindern. Aber
die Gefahr einer Intervention für den Mubarak-Clan schließt er nicht
ausdrücklich aus.
Und
nun macht Frau Will einen Fehler, als sie Herrn Hermlin zu Worte kommen
lässt, weil sie ja annehmen muss, dass er proimperialistisch
eingestellt ist, weil sein Vater gegen den „Kommunismus“ in der DDR
war. Sich vorzustellen, dass jemand eine eigene
Meinung hat, die nicht so sehr von BILD, SZ, FAZ, ARD und ZDF
beeinflusst ist, liegt wohl außerhalb ihrer Möglichkeiten. Und Herr
Hermlin erdreistet sich
natürlich auch noch, diese, seine eigene, Meinung zu sagen.
Natürlich
spielt immer wieder die
Frage eine Rolle, welchen Standpunkt die europäischen Regierungen
einnehmen. Symptomatisch dafür ist die Stellung der EU und
Deutschlands. So fordert Frau Ashton „Zurückhaltung von beiden
Seiten“. Sollen die Demonstranten jetzt auch noch die dritte und
vierte Backe hinhalten? Reichen die erste und die andere Backe nicht
mehr? Etwas viel verlangt meine ich. Aber auch unser Bundesengelchen weiß
natürlich, was jetzt vonnöten ist, nur keine Schnellschüsse, das könnte
dem Imperialismus schaden.
Unser
Bundesengelchen mahnt zur Geduld. Welche Geduld meint sie?
Die, die das ägyptische Volk dreißig Jahre lang mit der
Mubarak-Clique übte, während deutsche Politiker Shakehands übten? Als
dann verkündet wurde, dass unser Engelchen an das „eigene
Revolutionserleben“ erinnert wurde und dazu mahnte „der Wandel muss
gestaltet werden“, konnte ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen.
Das war nun doch etwas zu viel des Guten. Nur schade, dass die Ägypter
keinen Übervater haben, wie ihn die Deutschen in Herrn Dr. Helmut Kohl
hatten.
Laut
Herrn Egon Bahr hat die Kanzlerin recht, nicht etwa, weil sie Recht hat,
nein, weil sie Recht hat, weil das den Intentionen der deutschen
Monopolbourgeoisie entspricht. Und da weiß Herr Bahr natürlich auch
Bescheid, er wird auch von denen bezahlt. Daher
weiß auch Herr Bahr, dass alle Welt ein Auge hat auf „die
westliche Welt“. Denn sie ist der Nabel, um denn die Welt kreist.
Warum? Weil die Bourgeoisie das so will. Das ist der Grund, nichts
anderes.
Nicht
fehlen darf in dieser Runde natürlich die Israel-Fraktion, die bei
einer Niederlage Mubaraks eventuell am meisten zu verlieren hätte. Und
in Frau Melody Sucharewicz hat diese Fraktion auch
einen kräftigen Fürsprecher gefunden. Frau
Sucharewicz wünscht den Ägyptern alles Gute, wenn es denn
Israel alles bessere bringt. Sie scheut sich auch nicht, gleich einen
Pferdefuß in der Demokratiebewegung Ägyptens zu entdecken, nämlich
die Muslimbrüder. „Angst machen die Muslimbrüder und sollten sie
auch allen Europäern machen, wenn sie an die Macht kommen.“
Deutlicher kann niemand ausdrücken, was er von der Bewegung in Ägypten
und deren Gegenspielern erwartet. Nicht ohne Grund rief die Regierung
Israels zur Unterstützung Mubaraks auf.
Da
kann natürlich der Ägypter erzählen,
was er will. Auch wenn er die Tat mit dem Namen der Moderatorin gemein
hat, Muslimbrüder sind halt Muslimbrüder. Allein schon der Name macht
Angst. Schließlich hat ja der Westen, „nach dem die ganze Welt
schaut“ (Bahr) alles dafür getan, um eine Religion für alle Übel
der Erde verantwortlich zu machen. Da kann ein Muslim dann auch
sagen, dass dies nicht wahr ist,
wer glaubt ihm schon. Zumal Frau Sucharewicz weiß, dass „die
iranische Revolution von den Ajatollahs gekidnappt“ wurde und der
„Westen verliert (mit Mubarak) einen verlässlichen Partner“.
Richtig,
nicht zuletzt die Bundesregierung hat Herrn Mubarak und sein Regime
regelrecht hofiert. Auch die USA und andere imperialistische Staaten
haben Milliardenbeträge investiert. Und sie haben dafür auch
eine Gegenleistung erhalten, die Nutzung des Sues-Kanals, unter
anderem im Golf-Krieg I und II. Da kann man eine willfährige Marionette
nicht so einfach fallen lassen. Da braucht es schon einen „geordneten
Übergang“, damit man danach genauso über den Sues-Kanal verfügen
kann. Schließlich ist das
eine strategische Wasserstraße, über die auch die Tanker mit dem immer
wertvoller werdenden Rohstoff Erdöl von den arabischen Staaten nach
Europa und die USA fahren. Zumal ja die lateinamerikanischen ölfördernden
Staaten sich zunehmend dem Einfluss der USA entziehen. Und wie sollen
die USA ihre Weltgendarmenrolle
ohne Öl durchziehen? Da müsste die
Flotte ja zu Hause bleiben. Da könnte man Vietnam und Serbien nicht
mehr in die Steinzeit bombardieren Das gäbe schlechte Zeiten für die Möchtegern-Weltbeherrscher
aller Couleur, unter die sich zunehmend auch die deutschen Imperialisten
mischen.
Und
damit jeder weiß, wohin die
Stoßrichtung geht, lässt Herr Bahr schon mal einen gucken: „Und was
machen wir mit Saudi-Arabien, … Russland, … China? Es geht weiter
wie bisher.“ Soll heißen: im Moment können wir nicht so, wie wir
wollen. Aber wenn wir können, nehmt euch in Acht!
Deshalb
ist die Solidarität mit Ägypten so
ungeheuer wichtig. Fallen wir allen Kriegstreibern in den Arm!
Egon Bahr ist ein alter Mann, der Dinge ausplauderte, die er besser für
sich behalten hätte. Die
Bourgeoisie verzeiht ihm das nicht. Aber das ist nicht
unsere Sorge. Wer sich mit Krokodilen anfreundet, darf sich nicht
beschweren, wenn er gefressen wird. Wir werden gegen diese Krokodile kämpfen.
Und wir werden diesen Kampf gewinnen. Wir werden gewinnen, weil die
Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung auf
unserer Seite sind. Wir werden gewinnen, weil nur wir das Überleben
der Menschheit garantieren können.
Deshalb
Genossen und Freunde, schließt Euch zusammen. Übt aktive Solidarität
mit allen um ihre Freiheit kämpfenden Völkern. Entlarvt die
Machenschaften der Imperialisten und stellt sie
an den Pranger. Unser ist die Zukunft!
„Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution
zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre
Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder,
vereinigt euch!“ Karl MARX/Friedrich ENGELS „Manifest der
Kommunistischen Partei“ London 1848
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Das
Hartz-IV-Theater
Der
„Segen“ für bedürftige Kinder aus Berlin:
Schlappe
26,33 €, für jedes bedürftige Kind pro Monat!
Von
whs
Arbeiterkorrespondenz
auf Kommunisten-online vom 15. Februar
2011 – Es wäre
ein leichtes, die Spielchen unserer Politiker als Theater abzutun.
Leider ist es viel mehr als das; es ist die weitergehende Umverteilung
des gesellschaftlichen Reichtums aus der Küche der Armen in die
Schatzkammern der Reichen. Ich könnte auch schreiben: Bundesmutti und Märchentante
der CDU Ursula von der Leyen (oder auch: von den Leiden, denn sie leidet
mit allen mit), hat wieder einmal die Bundesrepublik mit ihren schönen
Geschichten um Wohlstand und Teilnahme unterhalten.
Erstaunlich
ist immer, dass alles Schlechte von der jeweils anderen Partei
angeleiert und beschlossen wurde. Nur das, was die Große Koalition tat,
war gut. Alles andere war großer Mist, behauptet die CDU-Mutti, wenn es
um rot-grüne Beschlüsse geht, und das behauptet die meck-pomm
Quotenfrau, wenn es um schwarz-gelbe Beschlüsse geht. Also im Westen
immer noch nichts Neues. Im Osten übrigens auch nicht.
Das
fällt selbst solchen Leuten wie Herrn Michael Spreng und Herrn Jakob
Augstein auf, denen man nun wirklich nicht kommunistische Sympathien
nachsagen kann. M Spreng: „Hier geht es nicht wirklich um Lösungen,
sondern um politisches Machtgeschacher. … Die Politikverdrossenheit
… steigt.“ J. Augstein „Das ist blanker Politikzynismus. Die
Hartz-IV-Empfänger, besonders die Kinder, stehen ganz hinten.“ Dem wäre
eigentlich nichts hinzu zufügen, wenn es denn die ganze Wahrheit träfe.
Nun
hat Frau von der Leyen immer das Wort „Kinder“ im Mund. Das fiel
auch M. Spreng mehr oder weniger unangenehm auf. Auf seine Frage, welche
Mittel denn die Bundesministerin für Arbeit und Soziales jedem Kind im
Monat zur Verfügung stelle, durfte sich der Zuschauer ein Wortgeprassel
anhören, dass mit der Frage leider nicht viel zu tun hatte. Immer
wieder war vom Wohl der Kinder, von der Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben und dem Mittagessen die Rede. Aber eine konkrete Antwort fehlte.
Da
uns die Ministerin vorher ein paar Zahlen gegeben hat, rechnen wir
selbst einmal nach. Die Ministerin stellt jährlich 790 Mio. € für
diese Aufgaben zur Verfügung. Dieses Geld muss aufgeteilt werden auf
2,5 Mio. Kinder, die bedürftig sind. Jedem Kind steht demzufolge (790
Mio. geteilt durch 2,5 Mio.) ein Betrag von 316 € zu, im Jahr. Teilen
wir diesen Betrag durch 12, so erhalten wir die stolze Summe von 26,33
€, die jedem bedürftigen Kind zur Verfügung stände. Nun könnte,
wenn sie denn wollte, die hochgelobte Ministerin „ihr“ Bildungspaket
mal erklären.
Davon
will sie, nach eigenem Bekunden, jedem Kind ein kostenloses Mittagessen
zu Verfügung stellen, die Teilnahme am Vereinsleben ermöglichen,
Klassenfahrten bezahlen und den Nachhilfeunterricht bezahlen.
Versuchen
wir einmal weiter zu rechnen. Ein Essen kostet in Werkküchen, großen
Kantinen und in Schulküchen
so zwischen 1,50€ und 5,00€. Nehmen wir an, die entsprechende Küche
kann besonders günstig produzieren und schafft es, Essen für einen
Euro pro Tag (bitte nicht lachen, aber einem Polizeihund stehen täglich
6,40€ Verpflegung zu!) bereit zu stellen. Der Monat hat ca. 20
Arbeitstage. Da aber auch ungefähr zwei Monate Ferien sind, in denen
die Bundesmutti nicht kochen lassen müsste, bleiben ca. 11 € übrig.
Nehmen wir den Beitrag für einen Verein mit 1 € pro Monat (den Verein
muss mir die Bundesmutti auch erst mal zeigen), bleiben 10€ übrig.
Davon könnte die Bundesmutti jetzt wahlweise zwei Nachhilfestunden oder
eine monatliche Klassenfahrt in die nächste Kreisstadt sponsern
(letztere vielleicht nur Hinfahrt, zurück kann man wandern). Auch wenn
das Geld gespart würde für eine große Klassenfahrt, woher nimmt dann
das Kind das Geld für z.B. Skier?
Das
Ganze hat aber noch einen anderen Aspekt. Das Gerangel von CDU/CSU/FDP
auf der einen und SPD/Grüne auf der anderen Seite hat einen makabren
Beigeschmack. Die Bundesmutti sieht sich nämlich außerstande, die
praktisch schon beschlossenen fünf Euro Zulage den Bedürftigen
auszuzahlen, weil sie dazu „ein Gesetz braucht“. Die Zulage für die
„notleidenden“ Beamten konnte ganz ohne Gesetz und unbürokratisch
gezahlt werden, obwohl man sich da auch nicht einig war. Dazu Herr
Augstein: „Dass ein 13-jähriges Kind im Fernsehen den Staat anbetteln
muss, ist total pervers. Das ist eine Entwürdigung. Wie kann man
zulassen, dass eine Firma so wenig Geld bezahlt, dass man davon nicht
leben kann.“
Die
Leiharbeiter möchte die Bundesmutti ja außen vor lassen, denn jeder
Leiharbeiter bekäme das staatlich garantierte Geld,
„es sei denn, eine Gewerkschaft macht einen Tarifvertrag mit
dem Arbeitgeber“. Da kann Bundesmutti aber stolz drauf sein, dass ihre
Gewerkschaften mit dafür sorgen, dass die Reichen noch reicher und die
Armen noch ärmer werden. Und leider sind dies nun nicht mehr die
Christlichen, die immer so gescholten wurden (zu Recht), jetzt machen
auch die DGB-Gewerkschaften mit. Denn die Christlichen dürfen laut
Urteil des Bundesarbeitsgerichts nicht mehr als Tarifpartner auftreten,
da sie „tarifunfähig“ sind.
In
einem Einspiel der Redaktion wurde die Schaffung des Rettungspaketes für
die HRE-Bank dem Gerangel um die Änderung des ALG-II-Gesetzes gegenübergestellt.
15 Tage nach dem Einbruch der HRE stand ein Rettungspaket in Höhe von
480 Mrd. € bereit. Bei ALG II gibt es 369 Tage nach dem Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes immer noch keine Entscheidung.
Nun
rechnete uns die leidende Ursula vor, dass ohne die Rettung der HRE,
ganz viele Spareinlagen verloren gegangen wären. Hallo, Uschi, wer
sparte denn bei der HRE? Das war ein Immobilienfinanzier! Es wären gar
keine Kleinsparer betroffen gewesen. Die Rettung der HRE rettete die
Immobilienspekulanten, also genau die Spezies Kapitalisten, die unser
Bundesengelchen nach dem Crash die Kandare anlegen wollte. Jetzt stellt
sich heraus, die Kandare bekam sie von der Finanzoligarchie angelegt.
Aber
trotzdem, rechnen wir nochmal. Laut der leidenden Bundesuschi wurden 170
Mrd. € als Rettung gezogen. Das sind 170.000 Millionen. Davon hätte
sie jedem ALG-II-Kind 10 Jahre lang 6800 € pro Jahr oder gut 560€
pro Monat zur Verfügung stellen können. Aber diese Schulden sind gar
nicht so groß, sagt die Bundesmutti, die liegen im niedrigen
zweistelligen Milliardenbereich.
Es
ist vertrackt, wir kommen aus der Rechnerei nicht heraus. Der niedrigste
zweistellige Bereich sind 10 Mrd. € (haben mir gelacht), aber sei´s
drum. Das sind 10.000 Millionen. Durch 2,5 Mio. Kinder macht pro Kind
4000 €. Das wären auf 10 Jahre verteilt mehr, als die Bundesregierung
jetzt auszugeben gewillt ist. Und dann braucht niemand mehr die Frage
stellen, wer systemrelevanter ist, die Banken oder die Kinder
Zum
Schluss wurde nochmal die „Karriere von Herrn Thomas Brauße, ehemals
Banker, jetzt Wurstverkäufer im Frankfurter Bankenviertel durchgekaut
und die Frage gestellt, ob diese „Karriere“ auch für ALG-II-Empfänger
denkbar wäre. Ich war nicht weiter verwundert, als Herr Brauße
feststellte, das kann jeder machen, es ist gar nicht so schwer.
Da
wir heute schon des Öfteren gerechnet haben, macht es uns sicher keine
Mühe, dies nochmals zu tun. Herr Brauße meldete sich seiner Entlassung
durch die Bank für einen Tag arbeitslos. Das musste er, um die Fördermittel
für die Existenzgründung zu bekommen. Die berechnen sich nach dem
Arbeitslosengeld (ALG I). Nehmen wir mal an, Herr Brauße verdiente
wenig in der Bank, so 4000 Euronen. Nehmen wir weiter an, er bekäme 60%
des durchschnittlichen Brutto-Gehalts als ALG I. Das wären schlappe
2400 Euronen. Die gibt’s für 9 Monate, macht insgesamt 21.600 Euronen.
Nun bekam er von der Familie Hilfe. Es ist kaum anzunehmen, wenn Herr
Brauße Banker war, dass der Rest der Familie von ALG lebt. Die haben
also auch zumindest nicht schlecht verdient.
Jetzt
die Alternative, ein ALG-II-Empfänger macht sich selbständig. Seien
wir großzügig, Warmmiete, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
werden mit dazu gerechnet. Nach der leidenden Uschi wären das ca. 800,
runden wir auf 1000 €. Mal 9 Monate macht 9000€, plus Unterstützung
der Familie? Merkt Ihr was, Genossen und Freunde?
Und
dann noch ein schöner Spruch von der zweiten Blondine in der Runde,
Frau Schwesig, Landesministerin für Gesundheit und Soziales in
Mecklenburg-Vorpommern: „… Ausbeutung passiert … „Hä Frau
Ministerin, hat die SPD etwa entdeckt, dass MARX doch recht hat? Nein,
nein, so schlimm ist es nicht, nur bei den Leiharbeitern. Na ja, was
will man vom Arzt am Krankenbett des Kapitalismus anderes erwarten.
Denn: Wir „haben Fehler gemacht, den wollen wir beheben.“
Wie
sagt Michael Mittermeier immer? „Ich glaub´ das nicht!“
Es
gäbe noch etliches dazu zu sagen, aber es ist halt immer wieder das
gleiche Spiel. Der schwarze Peter wird zwischen denen, die angeblich die
Macht haben, hin und her geschoben, damit die, die die Macht wirklich
haben, erst gar nicht in die Visierlinie kommen.
Aber
sie sind erkannt und nichts kann sie retten. Sie sind eine zum Untergang
verurteilte Klasse, die sich zwar noch ziemlich erfolgreich dagegen
wehrt. Aber die Ereignisse in Lateinamerika, Nordafrika zeigen, ihre
Stunden sind gezählt.
„Völker
hört die Signale, auf zum letzten Gefecht, die Internationale erkämpft
das Menschenrecht.“
Rot
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Werner |
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