|
"Nichts
ist erregender als die Wahrheit...“
Egon
Erwin Kisch – Journalist, Schriftsteller und Kommunist |
|

Jörg
Weidemann
Artikelschreiber
gegen uns, begnadeter Schriftstil-Analyst, Chefredakteur der
Roten Fahne, Mitglied des ZK der MLPD, Pressesprecher der MLPD,
Kulturinteressierter (Star Trek) |
Schon
wieder die MLPD
Kopfschüttelnde
Anmerkung zu einem MLPD-Artikel
von
Günter Ackermann |
Schon
wieder die MLPD
Kopfschüttelnde
Anmerkung
zu
einem MLPD-Artikel
von
Günter Ackermann/10. August 2005
Sind
wir für die MLPD-Führung der leibhaftige Gottseibeiuns, der die braven
Schäfchen im Stall der Mutter MLPD zu frevlerischen Taten verführt?
Mit nichten. Die saudoofe Schrift einer „Roten Garde“ gegen die
MLPD-Führung dichtet sie uns an, dabei weiß Stefan Engel und seine
Mannen und Frauen sehr genau,
dass dies eine platte Lüge ist. (siehe)
Wir
kämpfen mit offenem Visier. Unsere Auseinandersetzung mit der MLPD ist
offen geführt und namentlich gezeichnet.
Bei
der MLPD ist das ganz anders. Da gibt es diese oder jene Organisation,
die mit der MLPD REIN GAR NICHTS zu tun hat, aber jedermann weiß: das
ist sie, die MLPD. Ob sich das Kind AUF nennt oder Rebell oder Solidarität
International oder Courage oder wie auch immer; in der Packung steckt die
Stefan-Engel-Truppe drin. Dass das so ist, wird zwar energisch
bestritten, aber keiner glaubt es und glaubwürdig ist es ja auch nicht.
Soweit
zur Wahrheitsliebe der MLPD.
Jetzt
schiebt uns diese wahre Wahrheitspartei, die, wenn sie schon einen
Buchstaben in ihr Zentralorgan setzt, sie reinste Wahrheit verbreitet,
dass ich der „Verbreiter“ des Rundschreibens der „Roten Garde“
sei:
„Zwischen seinen
Online-Pamphleten und dem ,,Rundschreiben" der ,,Roten Garde"
gibt es inhaltliche Übereinstimmungen bis zur Verwendung gleicher
Begrifflichkeiten.“
Der
Autor des „Wahrheits“artikels aus der MLPD über meine verruchte Tätigkeit ist der begnadete Analyst
von Schreibstilen Jörg Weidemann, Mitglied des ZK der
MLPD, dessen Pressesprecher und schließlich auch noch Chefredakteur
(pardon: Leiter der Redaktion) des Zentralorgans „Rote Fahne“,
Weidemann ist ein Sportsmann, aber weniger mit flinker
und analytisch-aufklärerischer Feder und er sehr an
hoher Kultur interessiert: In „seiner Freizeit betreibt er
u.a. TaeKwonDo und Wing Chun und ist Fan von Star Trek.“
(O-Ton MLPD siehe)
Also
tummelt er sich ja oft auf der Matte und vor der Glotze und hat
zumindest ein Buch gelesen: „Star Trek“. Aber offenbar keins von
Egon Erwin Kisch. Denn mit der Wahrheit hält er es nicht so.
Welche
meiner Begrifflichkeit stimmt denn mit dem Schwachsinnstext der sog. „Roten
Garde“ überein? Das Wort Rot, naja, ich unterschreibe
Redaktionsbriefe mit dem kommunistischen Gruß „Rotfront“, also das
Wort Rot stimmt überein.
Aber
schon bei „Wahlbeteiligung“ stimmt es nicht mehr. Die
Wahlbeteiligung der MLPD
haben wir nie kritisiert. Warum auch? Sie ist uns eigentlich wurscht.
Durch Wahlen verändert man nichts, wenn etwas verändert werden könnte,
wären sie verboten. Und ob die MLPD günstigstenfalls 0,02 oder 0,03% der
Stimmen bekommt, ist nur von statistischem Interesse.
Was
wir kritisierten und attackierten, war der Liebesbrief des MLPD-Chefs
Engel an Oskar Lafontaine um ins warme Bettchen der Linkspartei zu
kommen - und unter Aufgabe aller kommunistischen Prinzipien (siehe).
Solche feinen Unterschiede gibt es nicht bei „Star
Trek“, woher sollte das „Genosse“ Weidemann folglich auch wissen?
Damit
sich jeder Leser selbst ein umfassendes Bild unserer Auseinandersetzung
mit der MLPD-Politik machen kann, fassen wir die unterschiedlichen
Polemiken in einem gemeinsamen Verzeichnis zusammen. Das erleichtert die
Suche.
Eine
Anmerkung noch: Dass die MLPDler so niveaulos reagierten, zeigt, dass
unsere Kritik ins Schwarze traf (siehe)
und schmerzt. Sie war zwar polemisch, aber auch inhaltlich sachlich. Das
ist unsere Stil - nicht, wie RF-Chefredakteur Weidemann sagt, der der
"Roten Garde". Aber eben deshalb hat der Schuss gesessen und
das freut uns. Dass die MLPD nichts sachliches da entgegen zu setzen
hat, ist klar. Was sollte sie sachlich schreiben, die Kritik trifft ja
zu.
Also muss sie lügen, mit Unterstellungen arbeiten
und Dreck schleudern. Das ist eben ihr MLPD-Stil. Der mag mit dem
Rundschreiben der "Roten Garde" „inhaltliche Übereinstimmungen
bis zur Verwendung gleicher Begrifflichkeiten“ (siehe)
haben, der unsere sicher nicht.
Die Zugriffe auf die
Seiten bei K-online, die sich
kritisch mit der MLPD befassen, sind erstaunlich hoch. Bis gestern (9.
August 2005) hatten wir für die ersten beiden Tage dieser Woche fast 5000 Zugriffe. Die Seite
über die MLPD-Angriffe gegen uns war die meistbesuchte Seite. Wie es scheint, waren die
Verleumdungen gegen mich ein Rohrkrepierer bei der MLPD.
Bedanken werde ich
mich trotzdem nicht, denn der kommunistischen Bewegung in Deutschland
haben sie einen Bärendienst erwiesen, dokumentiert das doch, dass die
MLPD nicht zur Selbstkritik fähig ist.
Eins
aber sei zum Schluss noch erwähnt. Weidemann unterlief, wie man so
schön sagt, ein Freudscher Fehler. Er schrieb, ich würde „insbesondere
führende Repräsentanten der MLPD, wie Monika Gärtner-Engels
(...) verunglimpfen.“
Das
hätte der Herr Chefredakteur gern, aber leider ist die MLPD-Chefin keine Friederike
Engels – wie Weidemann heimlich wähnt – sondern
nur eine schlichte Monika Engel, also ohne „S“ im Namen und auch
ohne den Status einer ML-Klassikerin.
zurück |