black Channel

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Zum drohenden Papstbesuch* (I)

Joseph Kardinal Ratzinger alias Papst Benedikt XVI. und sein Verständnis für pädophile Priester

aus: „Freidenker“ 1-2011

Auf Kommunisten-online am 8. August 2011 – Zur Jahreswende kolportierten die Medien diverse päpstliche Predigten, in denen er die weltweite Gewalt gegen Christen beklagte. Die Minderjährigen und in kirchlichen Institutionen Erzogenen hat er nicht gesondert erwähnt und wohl auch nicht gemeint. Nach einem Jahr der Enthüllungen über priesterliche Sexskandale bleibt vielen verschwommen in Erinnerung, der Papst habe sich für die Fehltritte seiner Brüder entschuldigt. Auch dies zählt zu den Missverständnissen.

Einerseits entschuldigte er sich nur für die Übergriffe der Priester in den USA und Irland. Und andererseits stellte er in seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft an die Kardinäle seine Sicht der Dinge klar. Dass dies bloß für die Medien in Irland ein Thema war, ist ein Skandal unserer ‚Informationsgesellschaft‘.

Der Belfast Telegraph berichtete am 21.12.2010: Zwar habe der Papst eingeräumt, dass die Enthüllungen des Missbrauchs eine „2010 unvorstellbare Dimension erreicht“ hätten, was die Kirche beschämt habe. Jedoch: „Wir können nicht schweigen über den Kontext jener Zeiten, in denen das geschah“, denn die Zunahme der Pornografie mit Kindern „schien in gewisser Weise von der Gesellschaft zunehmend als normal betrachtet zu werden“. Anders als heute sei in den 1970er Jahren Pädophilie nicht als „absolut schlecht“ bewertet worden.

Der Belfast Telegraph lässt zu diesen vermeintlich ‚mildernden Umständen’ Missbrauchsopfer zu Wort kommen, von denen eines entgeistert fragt: „Ich weiß nicht, welchen Umgang der Papst in den letzten 50 Jahren gepflegt hat“.

(aus: „Freidenker“ 1-2011)

„Wir  wurden schon zu Zeiten der Römer verfolgt,

Das sitzen wir aus.“

Der scheinheilige Vater:

„Ich verdrücke mich besser, wer weiß. was die alles über mich heraus finden?“


*  * eigentlich das falsche Wort, denn anders als beim Krankenbesuch oder Zoobesuch besuchen ja nicht wir ihn, sondern er sucht uns heim

zurück

Erklärung der Tagung des Verbandsvorstandes am 14. März 2010 in Magdeburg

Priesterlicher Missbrauch

„Lasset die Kindlein zu mir kommen“:

Scheinheilige Hirten

Quelle: Der  Freidenker

Auf Kommunisten-online am 9. August 2011 – Der Deutsche Freidenker-Verband verurteilt in schärfster Form die massenhaften Vergehen und Straftaten, die von Würdenträgern insbesondere der Katholischen Kirche gegen junge Menschen begangen wurden.

Erst durch Einzelbeispiele, die mehr oder weniger zufällig an die Öffentlichkeit kamen, wurde eine Lawine von Enthüllungen ins Rollen gebracht, die ein unerhörtes Ausmaß von Gewalt und sexuellem Missbrauch offenlegt. Diese sind seit Langem in kirchlichen Institutionen und klerikalen Bildungseinrichtungen an der Tagesordnung.

Unter Missbrauch des Vertrauens von Eltern und Kindern wurde mit psychischem Druck und Angst vor Strafen die Hinnahme sexueller Nötigung und entwürdigender Demütigung erzwungen und zugleich die umfassende Aufklärung der Zustände unterbunden. Die für strafwürdige Handlungen Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir fordern die schonungslose Aufklärung jedes Einzelfalls unabhängig vom jeweiligen Zeitpunkt und einer eventuell eingetretenen strafrechtlichen Verjährung. Die Ermittlungen sind von Anfang an ausschließlich Aufgabe der zuständigen Staatsanwaltschaften. Die Praxis, zunächst „interne Untersuchungen“ anzustellen, und dann „gegebenenfalls“ die staatlichen Stellen zu informieren, ist genauso abwegig und inakzeptabel, wie wenn Banküberfälle zuerst durch die Bankräubervereinigung geprüft würden oder für Mordermittlungen zunächst die Mafia zuständig wäre.

Der Deutsche Freidenker-Verband fordert auch eine strafrechtliche Untersuchung, ob das Geheimschreiben „De delictis gravioribus“ von Papa Ratzinger aus dem Jahr 2001, das die „ausschließliche Kompetenz des Vatikans“ in Pädophiliefällen (!) betont und alle Bischöfe unter Strafe der Exkommunikation aufgefordert, alle Missbrauchsfälle ausschließlich und nur an den Vatikan zu melden, die Tatbestände der Vertuschung, Strafvereitelung, Begünstigung im Amte, Rechtsbeugung, Verleitung von Untergebenen zu strafbaren Handlungen und Behinderung der Justiz erfüllt.

Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt die Forderung, dass die Opfer durch Leistungen der Kirchen entschädigt werden müssen.

Der Skandal wirft ein bezeichnendes Licht auf den Monopolanspruch der Kirchen auf Ethik, Moral sowie die sogenannte christlich-abendländische Werteerziehung.

Die damit einhergehende Diskriminierung konfessionsfreier Menschen belegt die staatliche Praxis, Schülerinnen und Schüler, die sich vom religiösen Bekenntnisunterricht abmelden, zum Besuch eines Ersatzunterrichts zu verpflichten, da sie der ethisch-moralischen Nachhilfe bedürftig erachtet werden.

Die demagogische Behauptung der Kirche, dass angeblich ein totaler Werteverlust bei den Menschen eingetreten sei, weil ihre Bindung an die Kirchen rapide abnimmt, ist besonders frivol, da nach dieser Logik die kirchliche Bindung ihres eigenen Personal ja besonders locker sein muss.

Der Deutsche Freidenker-Verband protestiert gegen die unverschämte Feststellung von Merkwürden Mixa, wonach die sexuelle Revolution für die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche mitverantwortlich sei. Mixa, der sich als oberster Militärbischof des Landes um die Kampfmoral der Afghanistan-Krieger ebenso sorgt wie um die Geburtenrate der deutschen Mutter, will vermutlich mitteilen, dass die sexuelle Revolution besonders unter seinesgleichen wie eine Bombe eingeschlagen hat.

Bis zum Beweis des Gegenteils gehen wir weiter davon aus, dass die mittels Zölibat zur Enthaltsamkeit Verpflichteten einfach aufgrund der verklemmten, scheinheiligen Sexualmoral der Mutter Kirche zu ihren Eskapaden getrieben werden.

Zu dieser Skandalchronik gehört auch das Kapitel der Priesterkinder, zu den sich ihre Väter nicht bekennen dürfen, und für deren lebenslange Kontaktsperre die Mütter von der Kirche Alimente und Schweigegeld beziehen.

Die Abgabe des staatlichen Bildungsauftrags an private, vor allem kirchliche Institutionen führt zur Zerstörung eines einheitlichen Bildungssystems und begünstigt den Machtmissbrauch.

Die ernsten Verbrechen der Gottesmänner gegen die Menschenrechte und die Menschenwürde machen die Konsequenz überfällig, den rechtlichen Sonderstatus der Kirchen generell aufzuheben.

Die Sonderbeziehung von Staat und Kirche leisten dem institutionellen klerikalen Machtmissbrauch Vorschub.

Die Privilegierung der Kirchen bedeutet die Diskriminierung konfessionsfreier Menschen.

Die strikte Trennung von Staat und Kirche sowie Kirche und Schule gehört wieder auf die Tagesordnung.

Keine rechtsfreien Räume für Kleriker, Arbeits- und Tarifrecht auch in kirchlichen Einrichtungen, Kirchen raus aus dem Bildungswesen, Abschaffung der „Militärseelsorge“!

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!