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Die
umtriebS.
W.-Niemeyer und Mike Gorbi auf antikommunistischer PR-Tour
Oder:
Flirt zwischen Sahra Wagenknecht und Michael Gorbatschow – Bild war
dabei
Von
Gerd Höhne
Kommunisten-online
am 14. Dezember 2011 – Sie
war mal die Frontfrau der linken Alibiorganisation der Partei Die Linke:
Sahra Wagenknecht-Niemeyer, bekannter unter Sahra
Wagenknecht, traf sich für das Massenblatt des deutschen Großkapitals
mit dem Nachfolger Chruschtschows, Vollender dessen Politik und Abwickler
der UdSSR, Michael Horbatschow..
Ich nehme mal an. Sahra W. kennt die Funktion
der Bildzeitung in der deutschen Presselandschaft, sie
weiß, dass dieses Blatt das wichtigste imperialistische Propagandaorgan in
Deutschland ist – wobei fast alle Produkte im bürgerlichen Blätterwald
auch nicht eben progressiv sind – ich nehme an, sie weiß. dass dieses
Blatt im Zweifelsfall lügt, kurz: Ich nehme an, sie kennt den
zweifelhaften Ruf von „Bild“. Dass sie sich
trotzdem dazu hergibt, für Bild öffentlich aufzutreten, ist für
mich nicht einmal erstaunlich. Schon in der Vergangenheit hat sie sich für
zweifelhafte Talkshowes hergegeben. So im Jahr4 2000 bei einer
Fernsehrshow für die Expo 2000. Auch damals war Sahra W. sich nicht zu
schade öffentlich (gegen Honorar?) aufzutreten. So wohl jetzt auch. Die
Sache dürfte zweierlei Vorteile für die umtriebige Sahra haben: Ein üppiges
Honotst aus dem Verlag Axel Springer und PR mit dem berühmtesten
kommunistischen Renegaten der Welt. Damit aber outet sie sich selbst als
Renegatin. Vor allem wie sie sich ihm andiente: Die Schleimspur war
unübersehbar. So sagte sie bei der Bild-Veranstaltung zum
Vollender der Politik Chruschtschow, Michael Gorbatschow:
Sie
haben recht: Wenn man unter Kommunismus das versteht, was Sie in der
damaligen Sowjetunion erlebt haben, dann kann man kein Kommunist sein –
weder mit 20 noch mit 40.“
Zur
Beruhigung: Frau Waagenknecht ist keine Kommunistin, auch wenn sie sich
– wie einst auch ihr Gegenüber – als solche bezeichnete. Sie hat
derzeit ihr Kommunist-Sein ruhen lassen
Vorzeigekommunistin wäre ihrer Karriere nicht dienlich gewesen,
aber auch das, was sie so von sich gibt, ist alles andere als
kommunistisch.
Weiter
Frau Wagenknecht zu Gorbatschow:
„Ihre Perestroika hatte das erklärte
Ziel, Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit zu erreichen. Das will
ich auch.“
Wie
bitte? Irgendwie scheint sie Realitätsverlust zu haben. Frieden,
Demokratie und soziale Gerechtigkeit als Ziel Gorbatschows Politik? Meines
Wissens wurden da die Grundlagen dafür geschaffen, dass sich korrupte
Funktionäre der Partei, des Staates und des Jugendverbandes immense
Reichtümer aus Volkseigentum unter dem Nagel reißen konnten. Damals
entstanden die riesigen Vermögen der Oligarchen in Russland. Und das
immer aus dem Eigentum des sowjetischen Volkes, welches sich diese Lumpen
mit kriminellen Mitteln aneigneten. Damals wurden die Voraussetzungen
geschaffen, dass in der Zeit
des Säufers Jelzin Russland sich zum Selbstbedienungsladen für diese
verbrecherischen Elemente mauserte. Eigenartige soziale Gerechtigkeit! Und
die Friedenspolitik des großen
ehemaligen Kreml-Herrn und Abwicklers der UdSSR, verkündet Sahra
Wagemknecht:
„Ich
glaube, wer heute nicht gegen die Diktatur der Finanzmärkte, gegen
Billiglohnjobs und Kriege kämpft, der hat weder Herz noch Verstand.“
Also
so etwa, wie es ihr Gegenüber 1990 mit George Bush sen. machte. Beim
Treffen im September 1990 in Helsinki unterstützte Gorbatschow
diesen beim Säbelrasseln. Das war der Auftakt und Freibrief für den
damaligen Krieg gegen den Irak 1990. Entweder Sahra Wagenknecht fehlen die
Geschichtskenntnisse oder sie manipuliert.
Weiter
Wagenknecht:
„Wenn ich für die Verstaatlichung und
Regulierung von Banken und Belegschaftseigentum an Unternehmen eintrete,
will ich damit ja nicht zurück zu den Verhältnissen in der DDR oder in
der Sowjetunion.“
Klar,
verstehe ich sogar. Sahra ist nur äußerlich rot, es geht ihr nicht um
die realen Besitzverhältnisse. Sie will den Kapitalismus nur ein wenig
menschlicher machen: Sie will menschlichere Ausbeutung des Menschen durch
den Menschen, eine menschlichere Diktatur der Bourgeoisie. Menschlichere
und gerechtere Eroberungskriege usw. Denn:
„Dort (in der DDR und Sowjetununion, Red. K-online)
waren die Betriebe zentral in der Hand der Partei. Das will ich nicht
wiederhaben.“
In
der DDR besaß die Partei die Betriebe? Ich frage mich allen Ernstes, in
welchem Land ist Sahra aufgewachsen. In der DDR nicht. Denn die Betriebe
waren in ihrer Mehrzahl
volkseigen. In ihnen hatten die Beschäftigten in allen wichtigen Fragen
Mitbestimmungsrechte. So hatten die Betriebsgewerkschaftsleitungen
Informationsrechte und mussten in allen relevanten Fragen informiert und
gefragt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Frau Sahra
W.-Niemeyer nie in ihrem Leben
produktiv gearbeitet hat. So konnte sie das „vergessen“. Aber dann
soll sie sich nicht als die wahre Erneurerin des Sozialismus aufspielen.
Frau W.-Niemeyer:
„Ich möchte, daß die Beschäftigten
entscheiden, was mit ihrem Betrieb passiert und nicht Firmenerben oder
Hedgefonds. Denn rücksichtsloses Renditestreben ist ein Angriff auf
unsere Demokratie.“
Also
wie einst in der DDR? Das meint sie aber garantiert nicht. Sie meint
stattdessen eher wie es die sozialdemokratischen DGB-Obereen anpreisen um
ihre Leute dann dicke Gehälter als Arbeitsdirektoren einstreichen und die
Beschäftigten in die Pfanne hauen. Siehe hierzu einen gewissen Peter
Hartz. Wenn das die wahren Demokratie und wahre soziaale Gerechtigkeit ist!
Sahra
Wagenknecht:
„Denn rücksichtsloses Renditestreben ist
ein Angriff auf unsere Demokratie.“
Klingt
schön. Sahra will also rücksichtsvolles
Renditestreben. Geht das überhaupt? Das Wesen der kapitalistischen
Produktionsweise ist doch die Ausbeutung der Arbeitskraft vieler zu
Gunsten weniger Kapitalbesitzer. Wie gestaltet man das rücksichtsvoll?
Fazit: Sahra Wagenknecht verkauft ihre Haut so gut es geht. Dazu gehörte
früher, dass sie als Kommunistin auftrat. Solch ein Mimikry war zwar
etwas förderliche für die Karriere, aber immer nur linke Ausreden für
eine rechtssozialdemokratische Politik der PDS/Partei die Linke zu
liefern, ist auf die Dauer langweilig – Sahra will ja ganz nach oben in
ihrer Partei.
Sie
Konnte noch als Europaabgeordnete mit dem damaligen Parteichef Bisky Hummer
futtern gehrn, Der
Edelfressschuppen Aux Armes musste sie
das damals eine Art Frittenburde verkaufen Geglaubt hat es niemand.. Die
Fotos, gemacht von ihrer Fraktionskollegin Feleknas
Uca,. Löschte die smarte Sahra offenbar, nachdem sie sich die Kamera
besorgen ließ. . Jetzt will sie Hummer futtern und das in einer
Edelfressbude.
Sahra
hat sich offenbar dem Grundsatz verschrieben: „Genossen! Genießt den
Kapitalismus, der Sozialismus wird hart.“ Sie nimmt eben alles mit.
Warum auch im VW-Golf fahren, wenn in der Garage der Parteizentrale der
klimatisierte BMW oder Mercedes mit Chauffeur wartet?
Jetzt
ist sie oben – im Bundestag und Vizechefin ihrer Partei. Damit ja
niemand behaupten kann, sie
sei Kommunistin – sie behält sich allerdings diese Option offen –
ruht einfach die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Plattform. So
einfach ist das – Sahra wechselt die Gesinnung wie Oskar Lafontaine
seine Seidenhemden.
G.H.
siehe
auch:
Michail
Gorbatschow und Sahra Wagenknecht im BILD-Streitgespräch„Grüßen
Sie Ihren Freund Lafontaine von mir" siehe
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