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MLPD:
Das Imperium
schlägt zurück
Schlammschlacht
der MLPD-Postille „Rote
Fahne“ gegen Kommunisten-online
von
Günter Ackermann/6. August 2005
K-online
veröffentlichte Anfang Juni einen Artikel mit der Überschrift:
„Der
Große Vorsitzende schreibt an den kleinen Vorsitzenden
, MLPD-Chef
Stefan Engel schreibt einen Brief
“ siehe.
Jetzt
schlägt die MLPD zurück (siehe). Anlass ist ein
Pamphlet „Schluss mit dem Revisionismus in der Partei“ (siehe), den wir vor einer
Woche zugeschickt bekamen. Da wir anonyme Texte nicht ungeprüft
bringen, wandten wir uns an die MLPD mit der Frage, ob sie das kenne und
was sie davon halten. Deuteten aber an, dass wir den Text für eine
Fälschung halten. Gleichzeitig schickten wir den Autoren des
Pamphlets mehrere Mails mit der Aufforderung, offen aufzutreten – was
diese stets ablehnten mit dem Hinweis, sie wären in relevanten
Positionen in der MLPD.
Außerdem
ergaben Recherchen, dass zumindest eine der Beschuldigungen gegen den
MLPD-Chef offenbar nicht stimmt. Und das alles in einem Text, den wir in
Form und Inhalt für recht zweifelhaft halten.
Jetzt
unterstellt uns die MLPD-Postille „Rote Fahne“, wir hätten das
Pamphlet durch die Welt geschickt – wobei womöglich wir wohl auch
noch die Autoren des Zeugs sein sollen.
Wir
erklären hier klar und unmissverständlich, dass wir die „Rote
Garde“ – bis zum Beweis des Gegenteils – für suspekt und das
Flugblatt für eine Fälschung halten.
Das
sagten wir auch der MLPD, denn den Roten Webmaster erreichte erst
vor ein paar Tagen ein Anruf des MLPD-Funktionärs
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Dass
die „Millionen“ im Kapitalismus der Manipulation der Medien
ausgesetzt sind und ihnen wichtiges Hindergrundwissen verwehrt
bleibt, führt – Engel mag’s bei Lenin nachlesen – dazu,
dass sie nur-gewerkschaftliches Bewusstsein entwickeln, aber
noch lange kein kommunistisches. Das müsste der Vorsitzende
einer Partei, die sich marxistisch-leninistisch nennt,
eigentlich wissen.
Folglich halten sie das für links und oppositionell, was ihnen
die bürgerlichen Medien als solche verkaufen.“ |
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Wer
ist Günter Ackermann?
aus.
"Rote
Fahne" Nr.31/05 4.8.2005
Das
Verleumdungspapier der so genannten ,,Roten Garde in der MLPD"
(siehe S. 22, unten) wurde der Redaktion als erstes von Lesern
zugestellt, die dieses per E-Mail von Günter Ackermann bekommen haben.
Das wirft die Frage auf: Wer ist Günter Ackermann?
Bereits
1967 trat er als Mitbegründer einer ,,Freien Sozialistischen Partei (FSP)"
in Erscheinung. Die FSP richtete sich gegen den Verrat von der SPD und
der inzwischen revisionistisch entarteten KPD (Vorläuferin der DKP).
Diese Parteigründung war ein dilettantisches Projekt, das rasch in
einem Fiasko endete. Ackermann beteiligte sich danach mit Werner
Heuzeroth an einem zweiten Anlauf zur FSP, verließ diese Gruppe jedoch
bereits nach acht Monaten wieder. (Siehe ,,Geschichte der MLPD", I.
Teil, S. 27) Vor Gericht bewarfen sich Ackermann und Heuzeroth wegen
eines Vervielfältigungsapparats anschließend gegenseitig mit Schmutz -
schon damals wurde das Niveau dieses geltungssüchtigen, Phrasen
dreschenden Sektierers deutlich. In der 1968 neu gegründeten KPD/ML
beteiligte sich Ackermann dann im April 1970 wieder aktiv an deren
erster Spaltung. Inzwischen von Frankfurt nach Köln umgezogen, richtete
sich sein Intrigantentum speziell gegen Willi Dickhut, der den
Landesverband NRW der KPD/ML auf eine proletarische Linie ausrichtete
(siehe dazu: REVOLUTIONÄRER WEG 4/1970, ,,Der Kampf um die
proletarische Linie"). Seine nächste Station war die
KPD/ML-Zentral-Büro, eine kleinbürgerliche Gruppe, die sich im Januar
1973 auflöste. Er schrieb das Buch ,,Wir gehen nach vorn" über
den Streik bei Mannesmann in Duisburg und wandte sich dann 1975 einer
Hochschulkarriere zu, die er 1984 in Polen abschloss.
Nach
dem Ende der DDR war die PDS seine nächste Station: 1995 Vorsitzender
des Kreisverbandes Duisburg der PDS. Im Mai 2004 drohte er in dieser
Funktion MLPD-Genossen, die auf einer PDS-Landtagswahlveranstaltung
auftraten, sie mit der Polizei zu entfernen, falls sie nicht den Platz
verließen. (siehe RF 19/2000). 2001 verließ er die PDS und
konzentriert sich seitdem als parteiloser Bezirksvertreter in
Duisburg-Mitte auf seine Internet-Zeitung (www.kommunisten-online.de).
Dort bezeichnet er den Vorschlag der MLPD für eine gemeinsame linke
Liste zu den Bundestagswahlen als ,,Einheitsbesoffenheit" und
beschimpft Stefan Engel als ,,Möchtegern-Mitgestalter des
Kapitalismus". Wo sich eine erfolgreiche überparteiliche
Aktionseinheitspolitik entwickelt, beteiligt sich Ackermann aktiv an
deren Spaltung, wie 2004 bei der Montagsdemo-Bewegung in Duisburg. Eine
wesentliche Ursache für sein liquidatorisches Treiben liegt in seiner
verächtlichen Einstellung gegenüber den Massen. Voller
Arroganz sagt er über diese, dass sie ,,das für links und
oppositionell" halten, ,,was ihnen die bürgerlichen Medien
als solches verkaufen". (aus dem Ackermann-Pamphlet ,,MLPD-Chef
Stefan Engel schreibt einen Brief").
(dk/sb)
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Zur
Dokumentation hier der Rote Garde-Flugblatt
(Ausriss):
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Wir
erklären hier klar und unmissverständlich, dass wir die „Rote
Garde“ – bis zum Beweis des Gegenteils – für suspekt und das
Flugblatt für eine Fälschung halten.
Da
aber dieses Flugblatt von der MLPD als billiger Vorwand dient,
gegen uns mit Hilfe der bürgerlichen Justiz vorzugehen, bringen
wir nur noch einen Ausriss.
Wir
meinen, dieser sachlich und politisch falsche Text auf
niedrigstem Niveau hat vor allem der MLPD Nutzen gebracht. So
hat sie ein ganz unverdientes Pressecho bekommen (z.B. 2x Neues
Deutschland, jungeWelt),
Wir
wollen dieser Partei nicht weiteren Vorwand geben, sich zu
unseren Lasten zu profilieren und als arme Märtyrer zu
verkaufen.
Wir
wollen und werden die Auseinandersetzung auf einer
inhaltlich-politische Ebene führen, nicht auf einer
juristischen. Da die MLPD offenbar Amok zu laufen gedenkt und
auch ihren letzten politischen Kredit zu verspielen die Absicht
hat, wird sie sich aber von juristischen Schritten nicht
abbringen lassen. Dann aber soll nicht dieses lächerliche
Flugblatt und sein Inhalt der Vorwand sein.
Deshalb
nehmen wir das volle Flugblatt von der Homepage, In einem
gesondertem Beitrag werden wir näher darauf eingehen.
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Anonyme
e-Mail aus der MLPD:
da
beschimpft mich einer, ohne auch nur zu wissen, wovon er
schreibt.
Ist
das die "echte" Auseinandersetzung um den
"echten" Sozialismus a la MLPD? Wenn
so der "echte" Sozialismus des Genossen Stefan Engel
aussieht... Und noch was: Offenbar lieben es die MLPDler anonyme
Schriebs zu verschicken. Zur offenen Auseinandersetzung offenbar
unfähig - nicht nur die angebliche Rote Garde macht es anonym.
Ob da die MLPD selbst dahinter steckt?
G.A. |
von:
wendy89@gmx.de
Guten
Tag,
wie
ich eurer Homepage entnehmen konnte, seid ihr für den Aufbau der DKP.
Ich
denke, dass die DKP im innerparteilichem Aufbau der damaligen SED ähnelt,
da Herr Ackermann sich als sogenannter "Genosse" anderer
Parteimitglieder an dem Konto der Partei unbegrenzt bedienen darf, und
somit Privilegien in der Partei nutzt.
Die
Geschichte hat gezeigt, dass die Deutsche "kommunistische"
Partei nicht weiter wie früher bestehen konnte, da sie nicht den echten
Sozialismus vertritt. Zurecht verliert die Partei Mitglieder, und nun da
die MLPD, welche den echten Sozialismus als Alternative bietet, sich am
nächsten Wahlkampf beteiligt, sieht Günter Ackermann eine Gefahr für
sich und die DKP. Es ist eine Unverschämtheit, das Ansehen einer
ehrlichen Partei wie der MLPD durch schwachsinnige Anzeigen wie
"Die Rote Garde" zu besudeln.
Hier
erkenne ich persönlich, dass die Massen wissen, dass die DKP keine
echte linke Alternative sein kann, da sie von Grund auf nicht links ist.
Antwort
Roter Webmaster:
Selten
so dummes Zeug gelesen.
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