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Die
Gustav-Noske-Stiftung
feiert Staatsgründung Israel auf ihre Art
Die
Zionisten garantierten den Juden einen „sicheren Hafen“ (sagt
Vizechef Gehrcke der Linken) – führen aber ständig Krieg gegen die
Araber und vertreiben noch heute die Palästinenser von Haus und Hof
(letzteres sagte er aber nicht).
Von
Günter Ackermann/5. Mai 2008
Im
„sowjetischen Machtbereich“ habe es, so behauptet der Vizechef
dieser Partei Gehrcke, „antijüdische Kampagnen“ gegeben. Welche
denn? Meint er das Pogrom von Kielce in Polen im Juli 1946? Damals
verschwand in der mittelpolnischen Kleinstadt für ein paar Tage ein
polnischer Junge im Alter von acht Jahren. Als er nach ein paar Tagen
zurück kam, sagte er, auf Veranlassung seines Vaters, er sei in ein
Haus, in dem ca. 100 jüdische Überlebende der Shoa wohnten, entführt
und im Keller festgehalten worden. Aber in dem Haus gab es keinen
Keller.
Es
gab ein mörderisches Pogrom, mit 40 Todesopfern (einschl. zwei
Nichtjuden, die den Pogromopfern zu Hilfe eilten).
Das
wurde vom katholischen Klerus, an dessen Spitze der bekennende Antisemit
und von Papst Johannes-Paul Nummer zwei selig gesprochene August
Kardinal Hlond und seinen Anhänger vom Zaune gebrochen. Juden, meinten
die Leute, die die Ausschreitungen ausführten, entführen und töten
Christenkinder.
In
einem Hirtenbrief schrieb dieser Gottesmann: „Das jüdische Problem wird es geben, solange die Juden bleiben. Es
ist eine Tatsache, dass die Juden die katholische Kirche bekämpfen, in
Freidenkerei verharren und die Vorhut der Gottlosigkeit, des
Bolschewismus und der Subversion bilden. Es ist eine Tatsache, dass der
jüdische Einfluss auf die Sitten verderblich ist und dass ihre Verlage
Pornographie verbreiten. Es ist wahr, dass die Juden betrügen, wuchern,
Zuhälterei betreiben. Es ist wahr, dass der Einfluss der jüdischen
Jugend in den Schulen auf die polnische Jugend in religiöser und
ethischer Hinsicht negativ ist.“
Wenn
Gehrcke das gemeint hat, dann hat er sicher nicht gewusst, dass in der jungen
Volksrepublik Polen nicht die Kirche das Sagen hatte, sondern von der
neuen Staatsmacht im Zaum gehalten wurde. Oder war das dem vormaligen
Vorsitzenden der DKP in Hamburg doch bekannt?
Die,
welche das Pogrom ausführten, wurden mit aller Härte des Gesetzes
bestraft. Einige sogar zum Tode.
Was
kann er sonst gemeint haben? Der Slansky-Prozess? Slansky war hoher
Funktionäre der Kommunistischen Partei im Tschechischen Landesteil der
Tschechoslowakei. Er wurde feindlicher Umtriebe bezichtigt und mit einer
Reihe Verschwörer bestraft. Dass er Jude gewesen sein soll, spielte
keine Rolle.
Was
meinte Gehrcke von der „Linken“ dann sonst? Lasar
Moissejewitsch Kaganowitsch (1891 bis 1993) etwa?
Der war jüdischer Herkunft und hoher Funktionär der KPDSU (B), überlebte
Stalin um viele Jahre. Geschasst wurde er erst von Chruschtschow und das
nicht, weil er Jude war, sondern weil er sich gegen die Linie nach dem
XX. Parteitag stellte und dem Marxismus-Leninismus treu blieb.
Also
was für antijüdische Kampagnen meint Gehrcke denn? Die zionistische
Internet-Plattform haGalil erklärt es
irgendwo. Es habe, z.B. in der ehemaligen CSSR in Prag keinen Rabbiner
gegeben und ein Zivilbeamter habe dem Gottesdienst beigewohnt. Naja, mag
sein, aber das betraf alles anderen Religionen auch. Die sozialistische
Tschechoslowakei führte, genau wie in anderen sozialistischen Ländern,
antireligiöse Aufklärungskampagnen. Die Religionsgemeinschaften, so
wurde verlangt, hatten sich nicht in die Belange des Staates
einzumischen. Was ist daran antisemitisch?
Es
geht Gysi, Gehrcke und Konsorten um nichts anderes, als die
verbrecherische Politik der Zionisten zu rechtfertigen.
Weil
die deutschen Faschisten die Juden verfolgten und ermordeten, mussten
die Palästinenser bezahlen und wurden aus ihrem Land vertrieben. Das
ist die einfache Wahrheit. Und um das zu rechtfertigen, ist Gehrke auch
das Mittel der Lüge recht. Andrei
Andrejewitsch Gromyko, der damalige Vertreter der UdSSR im
UN-Sicherheitsrat, sagte damals, dass kein Land Westeuropas die Juden
habe aufnehmen wollen. Stimmt das etwa nicht? Auch die USA erhöhten
ihr Einwanderungskontingent für Juden nicht. Das taten sie übrigens
auf Veranlassung zionistisch-jüdischer amerikanischer Organisationen.
Mich
wundert inzwischen nichts mehr, was von der ehemaligen PDS kommt. Man
kann vor dieser Partei und deren Machern nur warnen: Finger weg von
denen, sie sind auf linke gemachte Konterrevolutionäre und Sozialdemokraten und billigen deren
Politik. Auch dann, wenn es Kriegspolitik ist.
Nein,
einen sicheren Hafen garantieren die Zionisten den Juden nicht – es
ist eher umgekehrt. Das wissen auch viele Juden und kritisieren die
israelische Kriegspolitik. Auch wandern die meisten russischen Juden,
die Russland verlassen, nicht mach Israel aus, sondern bleiben in
Westeuropa. Eine klare Absage an die Behauptung, Israel sei der sichere
Hafen der Juden – er ist der unsicherste, der gegenwärtig denkbaren.
G.A.
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