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Hamburgwahl:

Mit Wahlen verändert man nichts –

Wenn  man das könnte, wären Wahlen längst verboten …

Von Günter Ackermann

Kommunisten-online vom 23. Februar 2011 – Das dachte sich wohl knapp die Hälfte der Hamburger und blieben der Wahl fern. Wir Kommunisten wissen, dass Wahlen zu den bürgerlichen Parlamenten nicht zur Volksherrschaft, also zur Demokratie, durchgeführt werden, sondern nur, um den Schein einer Volksherrschaft vorzuführen. Die herrschende Klasse ist es, die die Macht hat und die im Kapitalismus herrschende Klasse sind die Kapitalisten, die Bourgeoisie.

Die Hamburger hatten wohl eine Ahnung von diesem Umstand, jedenfalls hatten sie ja den Kuhhandel um Hartz IV, die korrupte Regierung aus CDU/CSU und FDP vor Augen und noch in unguter Erinnerung die Politik der Schröder-Regierung zur Verelendung der Massen und auch die Steuergeschenke an die Großbanken durch die Merkle-Steinmeier-Regierung usw.

Wahlen sind ein Stimmungsbarometer und insofern nicht unwichtig und, sie führen regelmäßig zu einer gewissen Politisierung der Massen, weshalb sich auch Kommunisten an Wahlen beteiligen können. Das Parlament – darüber sind sich Kommunisten einig – ist nicht der Ort im kapitalistischen Staat, wo die Macht ausgeübt wird. Aber Kommunisten im Parlament benutzen die Tribüne der Parlamente als Tribüne um ans Volk zu sprechen.

Mehr aber auch nicht.

Wir können also richtig  stellen: Die SPD errang nicht die Unterstützung der Mehrheit der Hamburger, sondern knapp die Hälfte deren, die wählen gingen. Die größte Gruppe der Wahlberechtigten ist die Fraktion der Nichtwähler und das sind fast 46 % - im Gegensatz dazu wählten eben mal gut 26% die SPD, also knapp die Hälfte von denen, die nicht wählen gingen. Das war keineswegs ein  Erfolg der SPD, sondern eine schallende Ohrfeige für die in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen Parteien – einschließlich der  eben mal knapp 3,5% derer, die die Partei die Linke wählten.

G.A.

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Zum Wahlergebnis in Hamburg:

Das wirkliche Ergebnis der Hamburgwahl sieht so aus:

verfasst von Wal Buchenberg (R), 21.02.2011, 07:32

Wahlstimmen für jede Partei in Prozent der Wahlberechtigten

[image]


Von wegen: „absolute Mehrheit“! Im Parlamentarismus wird bei der Verteilung der Staatsämter nur der Vergleich mit den Konkurrenzparteien herangezogen. Über die Legitimation der Amtsinhaber sagt das nichts.
Wenn Leute von der SPD meinen, jubeln zu können, sind sie politisch blind.
Ja, sie können sich auf Amtssesseln breit machen und mit öffentlichen Geldern um sich werfen. Sie haben nach den amtlichen Spielregeln dafür einen "Verfassungsauftrag". Einen "Wählerauftrag" haben sie nicht.
Gruß Wal
 

Wahlstimmen für jede Partei in Prozent der Wahlberechtigten Von wegen: „absolute Mehrheit“! Im Parlamentarismus wird bei der Verteilung der Staatsämter nur der Vergleich mit den Konkurrenzparteien herangezogen. Über die Legitimation der Amtsinhaber sagt das nichts. Wenn Leute von der SPD meinen, jubeln zu können, sind sie politisch blind.Ja, sie können sich auf Amtssesseln breit machen und mit öffentlichen Geldern um sich werfen. Sie haben nach den amtlichen Spielregeln dafür einen "Verfassungsauftrag".

Einen "Wählerauftrag" haben sie nicht.

Quelle: http://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=4970

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