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Nachdenklich Stimmendes zu „Naturkatastrophen“ (Russland, Japan, Venezuela), HAARP-„Klimawaffen“ (USA)

MERKELS „AUSRASTEN“ GEGEN DIE ATOMLOBBY

von Jens-Torsten Bohlke

Kommunisten-online vom 24. April 2011 – Sind es wirklich nur Zufälligkeiten und verschwörungstheoretische Ansätze? Oder steckt letztlich doch der US-Imperialismus mit modernsten Massenvernichtungswaffen hinter all jenen Naturkatastrophen in Ländern wie Russland, Japan, Venezuela, Haiti?

Es muß erlaubt sein, diese gewagte Frage aufzuwerfen und die Fakten jetzt rückblickend auf diesbezüglich relevante Ereignisse zusammenzutragen. Denn die gesellschaftliche Realität ist für uns Kommunisten das Kriterium dafür, ob eine Aussage wahr oder falsch ist. Und daran halten wir uns auch sehr strikt.

MERKELS „AUSRASTEN“ GEGEN DIE ATOMLOBBY

Viele im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas werden es mitbekommen haben: Bundeskanzlerin Merkel rastete in aller Öffentlichkeit aus, als sich der Super-GAU von Fukushima ereignete. Einen ganzen Tag lang erkannte auf ein Mal niemand von uns die Bundeskanzlerin mehr wieder. Aus einer langjährigen Unterstützerin der Kernkraftwerksbetreiber wurde auf ein Mal so ganz plötzlich in einer unmittelbaren Reaktion auf das atomare Inferno von Fukushima eine lauthals energisch zum Abschalten der Kernkraftwerke öffentlich aufrufende Bundeskanzlerin Merkel.

Und sie irritierte alle mit diesem Auftritt, auch unsereins. Sie nahm da ganz offenbar überhaupt keine Rücksicht auf ihre Beraterstäbe, ihre CDU-Rivalen und „Parteifreunde“, all die willfährigen Speichellecker der großen Energiekonzerne und Geschäftswelt des Finanzkapitals. Ist sie etwa doch nicht ein Teil von denen? Warum ist sie auf ein Mal nicht mehr so willfährig wie zuvor in jener Speichellecker-Runde der politischen Repräsentanten des Imperialismus? Was unterscheidet Angela Merkel von jenen anderen Speichelleckern des Kapitals?

Angela Merkel ist bekanntlich nicht etwa nur ausschließlich Bundeskanzlerin und weiter gar nichts. Viel mehr reicht ihre Biographie weit in DDR-Zeiten zurück.

Die Pfarrerstochter Merkel studierte ab 1973 an der Karl-Marx-Universität in Leipzig die Fachrichtung Physik. Wie Wikipedia weiter zu berichten weiß, nahm sie da 1974 auch an einem Jugendaustausch mit Physik-Studenten aus Moskau und Leningrad teil und heiratete 1977 den aus dem Vogtland (DDR) stammenden Physikstudenten Ulrich Merkel.

Wikipedia weiter: „Angela Merkels Diplomarbeit aus dem Juni 1978 mit dem Titel Der Einfluss der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien wurde mit „sehr gut“ bewertet. Die Arbeit war gleichzeitig auch ein Beitrag zum Forschungsthema Statistische und Chemische Physik von Systemen der Isotopen- und Strahlenforschung im Bereich Statistische und Chemische Physik am Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW).“ (1)

Angela Merkel arbeitete dann von 1978 bis 1989 an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin, trennte sich von Ulrich Merkel und heiratete 1998 den Chemiker Joachim Sauer, welchen sie 1984 an der Akademie kennengelernt hatte. Zu den Qualitäten der Naturwissenschaftlerin Angela Merkel heißt es bei Wikipedia weiter: „Am Zentralinstitut arbeiteten rund 650 Personen, davon etwa 350 Wissenschaftler. Merkel arbeitete in der Abteilung Theoretische Chemie. Am 8. Januar 1986 reichte sie ihre Dissertation ein, deren Titel lautete Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden (...) Für ihre physikalischen Forschungen (...) habe sie die Note sehr gut bekommen.[5] Doktorvater war der Leiter der Abteilung Theoretische Chemie am ZIPC Lutz Zülicke. Nach der Promotion zum Dr. rer. nat. wechselte Merkel innerhalb des Instituts in den Bereich Analytische Chemie, in dem Klaus Ulbricht ihr Abteilungsleiter wurde.“ (1)

Aus all dem ergibt sich, dass wir es bei Angela Merkel mit einer bestens qualifizierten Atomphysikerin zu tun haben. Auch ihre Ehemänner waren Physiker bzw. Chemiker, d.h. diplomierte Naturwissenschaftler.

Ereignisse wie das Reaktorunglück von Tschernobyl 1986 dürften in diesen Kreisen intensivst diskutiert und durchaus fachmännisch bewertet worden sein. Wie wir alle wissen, wurde Tschernobyl mit erheblichem Aufwand der damaligen UdSSR und heldenhaftem Einsatz etlicher Arbeiter, Sowjetsoldaten und Wissenschaftler rasch unter Kontrolle gebracht.

Hier geht es jedoch darum festzuhalten, dass wir es bei Angela Merkel mit einer durchaus bestens ausgebildeten Atomphysikerin zu tun haben. Und wir können uns des Eindrucks nicht erwehren und wollen es auch gar nicht, dass sie sich aufgrund dieser Eigenschaft einen Tag lang in aller Öffentlichkeit trotz oder wegen ihrer Bundeskanzlerin-Rolle gegen die gesamte mächtige Atomlobby der BRD stellte.

Dies hatte Folgen, die wir auch nicht übersehen konnten. Nie wurde die Kanzlerin Merkel stärker von innerparteilichen Rivalen und öffentlichen Meinungsmachern angegriffen als unmittelbar nach diesem öffentlichen „Ausrasten“ von ihr. Auf ein Mal gab es eine Diskussion um ihre Umfragewerte, die auf ein Mal nicht mehr als stabil und bestens eingeschätzt wurden.

Aber so unglaubwürdig, wie manche Beschwichtigungsprofis in den Medien uns weismachen wollten, war die da so leidenschaftlich ausrastende Angela Merkel gar nicht. Wer sich an die Bilder erinnert, wird den Eindruck kaum dementieren können, dass da aus dem tiefsten Inneren der Kanzlerin etwas heraus brach, was sie offenbar selbst nicht mehr stoppen konnte. War dies nur das Wirken ihres Fachwissens über die Atomphysik? Nur, warum hatte sie dann nicht schon viel früher aktiv gegen die Atomlobby Partei ergriffen und die Abschaltung von Kernkraftwerken so energisch gefordert?

Unter uns Kommunisten wird da auch in Betracht gezogen, dass eine Bundeskanzlerin natürlich Einblicke bis hin in tief gehütete NATO-Geheimnisse hat. Und Angela Merkel weiß auch über HAARP bescheid. Dies sicherlich weitaus mehr als jeder von uns. Davon können wir also schon mal getrost ausgehen.

Die Frage lautet also, inwiefern es die Angst vor dem Einsatz der Massen vernichtenden Klimawaffen des US-amerikanischen HAARP-Projekts war, welche eigentlich und im Grunde dazu führte, dass die Bundeskanzlerin und Atomphysikerin Merkel da „ausrastete“. Um dies zu klären, schauen wir mal, welche weiteren Anhaltspunkte es dafür gibt, dass HAARP hinter den klimatischen und seismologischen extremen Naturkatastrophen oder  „Naturkatastrophen“ aus der letzten Zeit steckte.

FUKUSHIMA: WARUM MAUERT JAPANS REGIME?

Als das Reaktorunglück von Fukushima sich ereignete, reagierte im Grunde niemand hilfloser als die japanische Regierung. Weder sie noch die Betreiberfirma jenes „Unglücks-Atomkraftwerks“ Fukushima sahen sich imstande, die entfesselte Atomkraft vor Ort rasch wieder unter Kontrolle zu bekommen und zu beherrschen.

Besonders auffällig: Ausländische Fachleute wurden als Helfer von Japans Regierung nicht zugelassen! Dies kritisierte schärfstens der russische Atomwissenschaftler und -praktiker Konstantin Tschetscherow. Er war jahrelang als Physiker im KKW Tschernobyl tätig und nahm selbst Messungen im Schacht dort vor. Was ihn zu der Erkenntnis brachte, dass sich im zerstörten Reaktor von Tschernobyl nur noch wenig radioaktiver Brennstoff befindet und entgegen amtlichen Beteuerungen 1986 bei der Explosion nahezu die vollständige atomare Brennstoffmasse und nicht nur 4% davon herausgeschleudert wurden.

Tschetscherow bezeichnet es als höchst verantwortungslos von Japans Regierung, den russischen Atomwissenschaftlern mit ihren fundierten Erfahrungen seit der Tschernobyl-Katastrophe im März 2011 die Einreisevisa nach Japan verwehrt zu haben, wo sie beratend und helfend Japans Volk und Regierung zur Seite stehen wollten. Tschetscherow wies darauf hin, dass kein KKW mal eben abschaltbar ist wie bei einem Knopfdruck, sondern Halbwertzeiten und über etliche Generationen von Menschen gehende Zeiträume da einzukalkulieren sind. Er verwies auf die einschlägigen Erfahrungen seines Kollektivs im Zusammenstellen der Materialmischungen und -legierungen zur Abdeckung des „Unglücks-Reaktors“ von Tschernobyl. was ihnen anerkanntermaßen gut gelungen war seinerzeit und in Japan ganz offenkundig nicht gelingt. Weshalb Japans Regierung da sehr grob fahrlässig handelte, die angebotene Hilfe von ihm, Tschetscherow, mit Visumverweigerung abzulehnen. (2)

Ebenso beklagten sich wiederholt US-amerikanische Stellen darüber, dass Japans Zuständige jede Hilfe vor Ort in Fukushima ablehnten. Die US-Regierung entsandte bekanntlich rasch die US-Marine in die angrenzenden Gewässer vor der japanischen Küste, um dort eigenen Messungen über die Radioaktivität vorzunehmen. Dies zeigt das offene Misstrauen zwischen diesen beiden imperialistischen Mächten, den USA und Japan.

Was aber mag Japan da im KKW Fukushima zu verbergen haben? Ist es wirklich nur das Ausmaß der radioaktiven Verseuchung? Dies allein wäre kein logisch hinreichender Grund, um ausländische Hilfe abzuschlagen.

China ist bekanntlich sehr dicht an den schlimmen Ereignissen von Fukushima dran, weshalb ein Blick in chinesische Quellen sich anbietet: „Anfang dieses Monats hatte ein berühmter japanischer Journalist einem sensationellen Verdacht Ausdruck verliehen. Laut Yoichi Shimatsu, Ex-Chefredakteur der Japan Times, soll ein geheimes Atomwaffenprogramm im AKW in Fukushima die Rettungsaktionen behindern.

Yoichi Shimatsu veröffentlichte am 6. April auf der Seite New America Media einen Artikel, in dem es heißt, ein Atomwaffenprogramm sollte im Atomkraftwerk Daiichi in der japanischen Präfektur Fukushima heimlich durchgeführt werden. Seit dem schweren Erdbeben am 11. März haben die japanische Regierung und der AKW-Betreiber Tepco zwar die Bevölkerung mehrmals über die Lage der Atomanlagen informiert, aber in ihren Angaben gäbe es zu viele „Ich nehme an“, „vielleicht“ und „Es soll“, und den Informationen mangele es an Untermauerung durch technische Daten. Außerdem hätte die Regierung es abgelehnt, ausländische Hilfsteams zu Rettungsaktionen ins AKW zu lassen. All dies könne nur bedeuten, dass sich ein Geheimnis im AKW Fukushima-Daiichi verstecke, und das sei sehr wahrscheinlich ein Atomwaffenprogramm.“ (3)

Im gleichen Artikel heißt es jedoch auch: „Der japanische Atomexperte Tatsuo Sato hat am Freitag in Beijing eine Pressekonferenz abgehalten. Im Auftrag der Atombehörde seines Landes informierte Sato dabei Vertreter der chinesischen Medien und Unternehmen über die aktuelle Lage in Fukushima sowie die neuen Maßnahmen zur Begegnung der Atomkrise. Das Gerücht, dass Japan im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi Atomwaffen entwickele, wurde allerdings zum Thema der Konferenz. (...)

Die Journalisten bei der Konferenz forderten Tatsuo Sato auf, das Gerücht über ein geheimes Atomwaffenprogramm in Fukushima aufzuklären. Sato sagte, er habe seit mehreren Jahren bei der japanischen Atombehörde gearbeitet und solche Legenden noch nicht einmal gehört. Seinen Kenntnissen und Erfahrungen nach könne es keine Atomwaffen im AKW geben.

Auf eine weitere Frage, warum die japanische Regierung zu Beginn der Atomkrise so langsam und ratlos reagiert hätte, antwortete der Experte, dass die Regierung die Meinungen von allen Seiten sammeln musste, um einen vernünftigen Plan auszuarbeiten.“ (3)

Die Japan Times ist unverdächtig, ein Sprachrohr abstruser Verschwörungstheoretiker zu sein. Und ein einstiger Chefredakteur eines so renommierten bürgerlichen Blattes in Japan ist eine durchaus seriöse Quelle. Könnte er nicht seriös recherchieren, hätte es Yoichi Shimatsu nie bis zum Chefredakteur gebracht.

Dass seine Wortmeldung derzeit in den USA Verbreitung findet, kann ebenfalls kein Zufall sein. Und vom US-Imperialismus wird bekanntlich die Weiterverbreitung von Atomwaffen auch im Verbündetenkreis nur sehr begrenzt akzeptiert und beschränkte sich ganz bewusst und aus offenkundigen geostrategischen Gründen  auf Israel, das einstige Apartheid-Regime Südafrika sowie Pakistan. Diese beiden Noch-Vasallen und der einstige Vasall des US-Imperialismus dürften als Wirtschafts- und Handelskonkurrenten aus Sicht des US-Imperialismus keine die Interessen der großen US-Monopole gefährdende Rolle spielen.

Beim Hochtechnologie-Konkurrenten Japan sieht das schon ganz anders aus und dürfte dem US-Imperialismus eben nicht unbedingt genehm sein, dass dort Atomwaffen entwickelt und gebaut werden. Was die überaus große Geheimhaltung aller möglichen Überlegungen und denkbaren Pläne sowie Vorhaben der Regierung Japans diesbezüglich erklärt. Und dass ein Vertreter der staatlichen Atombehörde Japans da etwas „noch nicht einmal gehört“ haben will, was ein einstiger Chefredakteur einer der größten Tageszeitungen seines Landes in der ganzen Welt zu verbreiten beginnt, kann angesichts der ständig praktizierten Vertuschungen durch Regierungsstellen in Japan im Atomsektor des Landes unsereins vor allem nur beunruhigen und durchaus plausibel zu den Vertuschungen gerechnet werden. Denn da wird offenkundig nur weiter zu deckeln versucht, was bereits leck ist!

Wie aber steht es um die Ursache für die Atomkatastrophe von Fukushima? Kriminalisten und Kommunisten und seriöse Kritiker fragen bei der Suche nach Antworten auf eine derartige Frage auch gleich einmal nach dem Nutznießer der Atomkatastrophe von Fukushima.

Und da ergibt sich doch folgende Überlegung ganz logischerweise: Ist es wirklich so undenkbar, dass die wirtschafts- und finanzpolitisch krisengeschüttelten USA da ihre Hand im Spiel haben? Ist dem US-Imperialismus angesichts seiner sich astronomisch aufgetürmten übelsten Kriegsverbrechen nicht auch sehr wohl zuzutrauen, HAARP-Klimawaffen Massen vernichtend zur Zerstörung von Produktionskapazitäten bei der „unliebsamen Konkurrenz“ einzusetzen? Ist es wirklich nur eine reine und absurde Spekulation, dass der US-Imperialismus vorsätzlich durch Einsatz der HAARP-Waffen jenes äußerst schwere Erdbeben von Fukushima erzeugte, um dem japanischen Konkurrenten so unter Imperialisten mal eben zu zeigen, welche Hackordnung da bei der Atomwaffenentwicklung zu beachten ist?

Die Folgen des atomaren Infernos von Fukushima liegen auf der Hand. Unzählige japanische Industriebetriebe wurden schlagartig schwerstens getroffen, was der in Konkurrenz zu den USA stehenden Wirtschaftsmacht Japan derzeit schwer zu schaffen macht und dem Monopolkapital in den USA sicherlich sehr gelegen kommt. Und wenn es sich um einen Einsatz der HAARP-Waffen handelt, ist er auch nicht leicht nachweisbar, wie wir hier ja sehen. Was die ganze Sache aus Sicht des US-Imperialismus noch effektiver machen würde, da die Weltöffentlichkeit die US-Strategen nicht als Verursacher ausmachen könnte.

Übrigens ist HAARP in Alaska durchaus immer im Internet zugänglich gewesen und veröffentlichte einige Messdaten, die für Naturwissenschaftler interessant sind. Nach Fukushima war die Internetseite von HAARP einige Wochen lang komplett abgeschaltet. Sie kann erst in dieser Woche seit kurz vor Ostern wieder aufgerufen werden. Zufall? (4)

CERN, ein hinsichtlich Verschwörungstheorien unverdächtiges „Europäisches Zentrum für Atomforschung“, sieht Erdbeben als mittlerweile künstlich machbar an. (6)

Wir können davon ausgehen, dass Angela Merkel als Atomphysikerin und Bundeskanzlerin da bestens bescheid weiß. Nur wird auch sie uns ihre Informationen nicht preisgeben. Ihr „Ausrasten“ jedoch unmittelbar nach der atomaren Katastrophe von Fukushima sagt eine Menge aus.

RUSSLANDS FEUERWALZE VERNICHTETE INFRASTRUKTUREN UND WÄLDER

Auch die russischen Atomphysiker dürften bescheid wissen über HAARP und das, was dort so erforschbar und auszutesten ist. Wir würden uns sehr über Hinweise unserer Leser auf diesbezügliche Publikationen in Russland freuen. Es wäre hilfreich zu wissen, inwieweit sich der russische Atomwissenschaftler Tschetscherow äußerte:

- zu HAARP;

- zu den Ursachen der atomaren Katastrophe von Tschernobyl;

- zu den Ursachen für die extremst ausgedehnte und geradezu punktgenau an etlichen Stellen entfachte Feuerwalze in den russischen Wäldern über die gesamte gigantische Weite Sibiriens.

Uns Kommunisten liegt wie den Kriminalisten und seriösen Kritikern nichts an Verschwörungstheorien. Allerdings sind wir auch weit entfernt davon, die denkbaren Zusammenhänge zwischen HAARP, Tschernobyl, Fukushima, jenen äußerst umfangreichen die gesamte EU in ihrer Ausdehnung noch übertreffenden Waldbränden Russlands im Sommer 2010 nicht sehen zu wollen. Unser „Riecher“ heißt dabei Cui bono, wem nützt es!

EXTREME DÜRRE UND EXTREMES HOCHWASSER IN VENEZUELA

Und wir erfreuen uns bei derlei Überlegungen so bester Gesellschaft wie Fidel Castro und offenbar auch Hugo Chávez. Diese herausragenden Revolutionäre äußerten wiederholt ihre Besorgnis angesichts des Einsatzes von Klimawaffen durch die USA und schlossen nicht aus, dass das Erdbeben in Haiti möglicherweise vom US-Imperialismus künstlich erzeugt worden war. Um den US-Imperialismus da aber offen anzuklagen, bedarf es erhärteter Beweise, welche nur sehr schwer zu erlangen sind. Fidel Castro setzt da offenbar auf Wikileaks, welches sich auf „Lecks“ bzw. Quellen im Sicherheitssystem des US-Imperialismus stützt.

Von Hugo Chávez findet sich in einer Meldung der britischen Nachrichtenagentur Reuters, dass Hugo Chávez den Imperialismus bezichtigt, die Zivilisation auf dem Mars ausgelöscht zu haben. Leider fanden wir dazu nirgendwo im Internet den Originaltext mit der vollen Aussage von Hugo Chávez, sondern immer nur die Reuters-Meldung mit ihrer verkürzten und daher wenig vertrauenserweckenden Deutung jenes wo auch immer vorhandenen Zitats.

Dass es auf dem Mars Wasser und somit Lebensformen gibt, ist durch die Bodenproben nachgewiesen worden, welche von US-Raumfahrzeugen vom Marsboden gewonnen werden konnten. Ob nun aber jene uns nicht konkreter vorliegende Äußerung von Hugo Chávez nur einen ironisch gemeinten Vergleich („ ... ein Imperium zerstörte in Gestalt des Imperialismus einst die Zivilisation und ihr Leben auf dem Mars, so wie der Imperialismus heute nicht davor zurückschreckt, die Menschheit zu vernichten ...“) oder eine Anspielung auf einen bereits nachweislichen Einsatz von „Weltraumwaffen“ des US-Imperialismus ist, haben wir bisher nicht herausfinden können. Wir weisen lediglich zurück, dass es sich bei Hugo Chávez um einen Phantasten handelt, der da in blindwütigem Fanatismus zum Spinner wird. Sein Anfang April gegebenes Interview zeigt klar, welches seriöse Format Hugo Chávez als antiimperialistischer Staatsmann und Revolutionsführer Venezuelas hat.

In diesem Interview heißt es zu den derzeitigen Naturkatastrophen in Venezuela: „Erst gab es eine schreckliche Dürreperiode. Und hinterher kam ein grausamer Winter. Und in diesen Momenten haben wir über 120.000 Menschen, die in Kasernen, in staatlichen Einrichtungen, in Zeltlagern Zuflucht suchten. „ (7)

Natürlich werfen Dürre und Überschwemmungen vor allem die landwirtschaftliche Produktion stark zurück, beeinträchtigten in Venezuela aber auch sehr stark die Elektrizitätsversorgung, welche beträchtlich von der Wasserkraft abhängt. So dass letztlich auch die Industrie und die Haushalte der Bevölkerung betroffen wurden. Und wer das genannte Interview mal vollständig liest, wird nur zu dem Schluss kommen können, dass die sehr vorzeigbare Bilanz der derzeitigen rasanten sozialökonomischen Entwicklung Venezuelas dem US-Imperialismus nur ein ganz besonders schmerzender Dorn im Auge sein kann. Wo der Einsatz nahezu jeden Mittels recht sein muß, um das gefestigte Regime von Hugo Chávez durch willfährige Vasallen, wie es sie auch in Venezuela immer gegeben hat, zu ersetzen.

GEHT ES UM DAS SCHÜREN DER ANGST VOR KLIMA-WAFFEN ODER UM UNSERE ZUKUNFT?

Nein, um Panikmache geht es unsereins natürlich nicht. Keine Waffe, auch keine Klima-Waffe, wird den Charakter der Epoche des weltweiten Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus verändern können. Keine Waffe des Imperialismus löst die Folgen der wesenseigenen weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise dieser für schnöde Profite mordenden Gesellschaftsordnung namens Imperialismus.

Uns geht es darum, alle Welt und insbesondere unsere Leser dazu aufzurufen, die Augen zu öffnen und die derzeitige an Abscheulichkeiten kaum zu übertreffende Aggressivität des Imperialismus in ihrem immer größeren Ausmaß wahrzunehmen. Denn nur das, was wir ganz bewusst wahrnehmen und durchschauen, kann uns alle zu entschlossenem Handeln bewegen.

Mit geöffneten Augen können wir erkennen, dass mehr hinter Merkels Ausrasten gegenüber der Atomlobby steckte als nur das, was uns die üblichen Meinungsmacher da weismachen wollten und wollen: Merkels Ausrasten sei nur wahlkampftaktischer Natur gewesen, im Grunde läuft alles weiter wie bisher!

Mit geöffneten Augen müssen wir hinterfragen, ob Naturkatastrophen wirklich Naturkatastrophen sind oder in einigen Fällen nicht doch der sie auslösen könnenden US-Imperialismus da offenkundig seine Hände im Spiel haben. Wir müssen lernen, unseren gemeinsamen Klassengegner in seiner vollen Brutalität zu erkennen und zu durchschauen.

SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR UNSER EIGENES HANDELN

Und wir Kommunisten wenden uns da abschließend der hervorragenden griechischen Genossin Aleka Papariga zu: „Heute gibt es eine historische Chance auf der Grundlage des unerbittlichen Klassenkampfes: Das Denken und Handeln der Volksmassen im Kampf - mit der Arbeiterklasse in der Führungsposition - auf die Machteroberung der Arbeiterklasse zu lenken. Es muß begriffen werden, dass selbst wenn in einem bestimmten Land eine volksverbundene Mehrheit vom Volk im Parlament gewählt wird und auf dieser Grundlage eine Regierung gebildet wird, es damit nicht möglich sein wird, die Grenzen der Grundgesetze des Kapitalismus zu überwinden, sofern da nicht das zentrale Problem der Vergesellschaftung der Hauptproduktionsmittel, Austritt aus der EU und NATO, landesweite Planung und Arbeiterkontrolle von unten nach oben gelöst wird.“ (8)

Sich dafür stark zu machen, liebe Genossen, sollten wir uns ganz rasch einig werden. Und zwar auf dem kommenden UZ-Pressefest, in unseren Gesprächen untereinander und im Vermitteln dieser Orientierung an unsere Kollegen und Nachbarn in den Volksmassen, welche letztlich den antiimperialistischen Kampf gemeinsam führen.

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel

(2) http://www.anti-atom-piraten.de/2011/04/freitagsfilm-der-millionensarg/

(3) http://german.china.org.cn/international/2011-04/22/content_22420120.htm

(4) http://www.haarp.alaska.edu/

(5) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68885138.html

(6) ...Recent ionospheric modification experiments with the 3.6 MW transmitter at the High Frequency Active Auroral Research Program (HAARP) facility in Alaska led to discovery of artificial ionization descending from the nominal interaction altitude in the background...

http://cdsweb.cern.ch/record/1305357/

http://cernsearch.web.cern.ch/cernsearch/Default.aspx?query=HAARP

(7) http://www.tribuna-popular.org/index.php/entrevistas/8220-presidente-de-venezuela-hugo-chavez-esta-revolucion-comenzo-hace-200-anos

(8) http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-04-13-speech-kke/

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