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Oswaldo Álvarez Paz, der reaktionäre Präsidentschaftskandidat Venezuelas

LOB FÜR NATO- UND US-MASSAKER AM LIBYSCHEN VOLK

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Caracas, 27. August 2011, Tribuna Popular. (auf Kommunisten-online am  29. August 2011) – Für den vorbestimmten Präsidentschaftskandidaten des von den reaktionären Kräften Venezuelas „Tisch der Demokratischen Union“ genannten politischen Parteienbündnisses, Álvaro Paz, erfolgte das Massakrieren des libyschen Volkes „im Rahmen des Wechsels des politischen und Regierungssystems. In Libyen eröffnet sich ein Weg in die Demokratie.“ Dies verkündete er in einer Pressemitteilung.

Álvarez rechtfertigte auch den Angriff der prokolonialistischen Gruppen auf die Residenz des venezolanischen Botschafters in Tripolis, Afif Tajeldin. Laut Álvarez ist das gewaltsame Vorgehen „die Folge einer autokratischen und unverantwortlichen Politik der Partnerschaft mit Despoten, Muammar Ghaddafi.“

Das Ermorden von Kindern, Frauen und alten Menschen durch die militärische Aggression der NATO und der USA zur Aneignung der Süßwasser- und Erdölvorkommen des libyschen Volkes ist nach Ansicht von Oswaldo Álvarez Paz ein Akt der Freiheit und der Demokratie.

Obwohl es bisher unmöglich gewesen ist, amtliche Angaben übe die Zahl an seit dem Einmarsch der Söldner in Tripolis getöteten Menschen zu bekommen, sprechen einige Quellen von schätzungsweise Zehntausenden Toten und rechneten am vergangenen 20. August 2011 imperialistische Medien die Zahl von den kolonialistischen Streitkräften ermordeter Zivilpersonen in Tripolis auf 1600 hoch. Es soll Hunderte Verletzte geben. Allein zwischen Montag und Mittwoch der vorigen Woche sollen jene NATO-Söldner weitere ca. 400 Einwohner von Tripolis ermordet haben. Insgesamt beläuft sich die Zahl ermordeter Zivilpersonen seit Beginn der NATO-Aggression in Libyen am 31. März 2011 auf über 3000 Menschen aller Altersklassen.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez Frías schlug seit Beginn der NATO-Invasion einiger imperialistischer Länder gegen Libyen vor, eine Friedenskommission zu bilden, um mittels Dialog einen politischen Ausweg aus dem Konflikt in Libyen zu finden. Ganz entgegen dieser Tatsachen verbreitete Álvaro Paz, die Außenpolitik von Präsident Chávez würde „den Erfordernissen des Friedens widersprechen“. Álvaro Paz wurde von der Staatsanwaltschaft wegen öffentlicher Anstiftung zu Verbrechen und Verbreiten von Unwahrheiten unter Anklage gestellt.

Er hat auch radikale Verhaltensweisen an den Tag gelegt, als er die Bevölkerung dazu ermutigte, gewaltsam auf den Straßen aktiv zu werden, die venezolanischen Gesetze zu missachten und die verfassungsgemäße Regierung von Präsident Chávez zu stürzen.

Quelle:

http://prensapcv.wordpress.com/

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