black Channel

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Anmerkung Roter Webmaster zum Leserbrief „Judaslohn“ von Olaf Weiß (30. August 2007):

Der Leserbrief bezieht sich auf die Zahlung einer Haftentschädigung für ehemalige Inhaftierte in der DDR. (siehe)

Dass sich die Bundesregierung so generös zeigt, wenn es sich um ehemals Inhaftierte in der DDR dreht, wobei sie doch sonst nicht so großzügig ist und immer mehr Renten und andere Sozialleistungen kürzt, will sie jetzt die armen Opfer des „kommunistischen Unrechtssystems“ entschädigen.

Dass es im Westen tausende Menschen gibt, die während des kalten Krieges im Knast saßen, weil sie die Kriegspolitik der Bonner Regierungen bekämpften, aktive Friedenspolitik machten, Kommunisten waren oder einfach nur kostenlose Ferienreisen für Arbeiterkinder aus dem Ruhrgebiet oder anderer Großstädte in DDR-Ferienlager organisierten, sei nur am Rande erwähnt.

Auch die Opfer der Berufsverbote der 70er und 80er Jahre, deren Vater der „Friedenskanzler“ Willy Brandt war, wurden nie für ihre Einkommensverluste entschädigt. 

Mich wundert es auch nicht, dass es so isst, denn jene im Westen, waren ja – real oder scheinbar – auf der Seite der Gegner im Kalten Krieg, jene angeblichen Widerständler in der DDR, waren einfach Opfer eines angeblichen Unrechtsregimes.

Wer also als DDR-Bürger sein sportlichen Leistungen testen wollte, versuchte über die Mauer zu springen, wurde dabei aber von den Grenztruppen erwischt und bestraft, der leistete Widerstand gegen den Kommunismus.

Wer im Solde der CIA, des BND oder auch des Ostbüros der SPD in der DDR Spionage oder Wirtschaftssabotage leistete, z.B. Nahrungsmittellieferungen solange verzögerte, dass sie vergammelt beim Verbraucher ankamen und das dann stolz dem RIAS, den CIA-Sender in Westberlin, meldete, war Widerstandskämpfer. Der posaunte dann in die Welt, dass hier oder da in der „Zone“ mal wieder ein Kühlwagons mit Fisch ungekühlt wochenlang durch die Lande rollten und dann alles vergammelt und stinken ankam, was natürlich Verschulden der Kommunisten ist, wer also das machte, ist ein jetzt Empfänger einer Haftentschädigung. Dass solche Subjekte, erwischte sie das MfS, einige Jahre in Bautzen oder Neubrandenburg einsitzen mussten, ist klar. Aber schon damals sorgten die „Gesamtdeutschen“ Minister dafür, dass diese Leute nicht lange hinter Gittern blieben.

Die westliche Propaganda versucht uns einzureden, dass jede kritische Äußerung, jedes Meckern oder einfach nur eine vor Kollegen beim Bier geäußertes Schimpfen, wie: Ulbricht/Honecker usw. ist ein Arschloch, unweigerlich von der Stasi verfolgt wurde und nach Bautzen führte, ist ein Horrormärchen. Das MfS hatte Wichtigeres zu tun, als Meckerern nachzulaufen.

Dagegen wurden in der DDR die Widerstandskämpfer gegen den Faschismus hochgeehrt und bekamen, bekamen eine gute Rente oder wichtige Aufgaben in allen Bereichen des Staats, der Wirtschaft und der Partei. Im MfS waren, nicht wie hier beim Verfassungsschutz, wo Nazis die Spitzenposten besetzten (siehe), sondern beim MfS waren Widerständler gegen Hitler und Kämpfer im spanischen Bürgerkrieg gegen den Faschismus.

Dagegen im Westen mussten sich Naziverfolgte eine kleine Entschädigung erst mühsam gerichtlich erstreiten. Die bekamen sie aber wieder entzogen, wenn sie als Kommunisten im Knast landeten. Auch waren sie offiziell nicht sehr gelitten. Widerstandskämpfer gegen den Faschismus gewesen zu sein, war oft ein Stigma. Man denke nur an die Anfeindungen gegen Willy Brandt deswegen.

Andererseits hatten Nazijuristen, Gestapo-Leute, Nazibeamte und Nazi-Offiziere glänzende Berufschancen oder bekamen hohe Pensionen. Wehrmachtsoffiziere wurden mit gleichem oder höherem Dienstgrad in die Bundeswehr übernommen usw. Die Politischen Polizeien (jetzt Staatsschutz genannt), waren ein Pfuhl von Gestapo-Leuten, ebenso Verfassungsschutz und BND. Nicht minder im Auswärtigem Amt in Bonn.

Das ist eben der Unterschied zwischen westlicher „freiheitlich-demokratischer Grundordnung“ und kommunistischem „Unrechtssystem“.

Aber gönnen wir denen den Judaslohn. Nach der biblischen Legende wurde Judas mit seinen Silberlingen nicht glücklich. Aber verdient gemacht für unser Land und unser Volk haben sich diese Subjekte nicht.

Günter Ackermann

zurück

Leserbrief von Olaf Weiß vom 30. August 2007 „Judaslohn“:

Liebe Leser von Kommunisten - Online,

es ist soweit! Jeder Nichtsnutz der es im Paradies der Kapitalisten  nicht zum „Wohlstand“ gebracht hat, darf seinen „Lohn“ einfordern! Mit 17 Jahren Verspätung gibt es das Honorar für Unverstand, feigen Egoismus, eben den Judaslohn für Taugenichtse! Da wird sich so mancher Trottel freuen, sich nach langer Durststrecke doch noch die ersehnte Flasche Sekt aus dem Westen leisten zu dürfen! Bedingung ist natürlich, dass er mindestens ein halbes Jahr in „Honeckers Kerkern“ einsaß und sich heute als „armes Würstchen“ durchschlagen muss! Nach dem Motto, nicht den Verräter zu lieben, sondern den Verrat, wird in der bundesrepublikanischen Demokratie, auch der Verräter geliebt und entsprechend bezahlt.  Aber lasst es euch gesagt sein, liebe Nutznießer! In der DDR wurden Verfolgte des Naziregimes (VVN) nicht mit einer Hartz IV Zulage abgespeist! Sie durften eine gerechte Rente für erduldetes Leid empfangen! Das war etwas anderes, als „Pinuts“ für gescheiterte Träume, wie sie heute den einstmaligen „Gönnern“ der Ausbeuterideologie zuerkannt werden!

Als Verfolgter der Pläne eines gewissen Herrn Hartz und kapitalistischer Profitsucht durfte ich und Millionen Andere bald auch einen entsprechenden „Antrag“ stellen! Oder ist das nicht in der Demokratie vorgesehen? Schließlich leben Hartz IV Empfänger auch wie im Knast, ausgeschlossen vom kulturellen Leben und der Fraß vom Aldi, dürfte auch nicht besser als Knast-Küche sein! 

Mit nachdenklichen Grüßen 

Olaf Weiß´

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!