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Imperialistischer
Raubkrieg weltweit macht die Perversität möglich:
ALTERSRENTE
MIT UNTER 40 JAHREN IN DEUTSCHLAND
HEUTE:
SÖLDNER-VORRUHESTAND
von
Jens-Torsten Bohlke, Redaktionsmitglied
Kommunisten-online
vom 7. Dezember 2009 – Alle Welt unter den 40-Jährigen in
Deutschland und darunter sieht sich mit bestenfalls über 70 in einer
Armenrente, in Vorausahnung der Segnungen der „sozialen
Marktwirtschaft“ für unsereins als arbeitende Menschen. Deshalb
musste unsereins am heutigen Sonntag kurz nach 18 Uhr beim Hinhören in
der ZDF-Sendung „MonaLisa“ aufhorchen. Was wurde dort geboten?
Eine
Bundeswehrärztin packte über die Folgen für die Bundeswehrsöldner im
Afghanistankrieg aus. Sie hatte selbst dort ihren „Dienst“
verrichtet, „Kameraden“ sterben gesehen. Sie hätte an eine
„Friedensmission“ geglaubt und sei „nicht in einem
Krisengebiet“, sondern auf einem Kriegsschauplatz in Afghanistan
gelandet.
Die
körperlichen Schäden durch Verletzungen ließen sich „professionell
behandeln“, so die Ärztin im Inhalt ihrer Worte in der og. Sendung.
Wer jedoch als Bundeswehrangehöriger aus Afghanistan nach Deutschland
zurückkehrt, sei „ein anderer Mensch“, der unter diversen
seelischen Traumata schwer leiden würde. Etliche „Kameraden“ wären
mit unter 40 Jahren bereits altersberentet worden, weil sie völlig
berufsunfähig geworden seien.
Wer
also nicht nur seine Arbeitskraft gegen Lohn, sondern gleich seinen
ganzen Arsch gegen schnöden Sold als Landsknecht dem imperialistischen
Staat zur Verfügung stellt, muss zwar
den Tod aus dem Hinterhalt während seiner „Friedensmission“
fürchten, kann aber auch als Krüppel mit einer vorzeitigen Altersrente
schon im Alter von unter 40 Jahren abgefunden werden. Bei Staatsdienern
ist eben alles möglich!
Und
da spielt es dann auch gar keine Rolle mehr, wie viele Euro noch im
Rententopf sind. Schließlich sollen die Betroffenen und deren Angehörigen
ja ruhig gestellt werden und sich über ihre staatlich verordnete
„Friedensmission“ ausschweigen.
Diese
Perversität gelingt in Deutschland vollauf, dem „Land der Dichter und
Denker“ sowie auch und vor allem der Mörder und Henker. Wo
mittlerweile die Söhne, Brüder und Ehegatten wieder gerne als
Kanonenfutter verkauft werden wie schon seit Jahrhunderten! Und wenn ein
paar Dutzend Särge zurückkommen, geht kein Aufschrei der Angehörigen
durch die Republik. Etwas Staatsknete macht es möglich, dass der
sinnlose Tod eines nächsten Angehörigen von charakterlosen reaktionären
Kleinspießern als Naturschicksal billigend hingenommen wird! Und hinter
verschlossenen Türen des Bundesverteidigungsministeriums gibt es dann
auch einen Ort, wo die Söldner-Angehörigen staatlich verordnet trauern
dürfen. Für deren psychologische Betreuung ist scheinbar gesorgt,
vermutlich durch dort stets anwesende Pastoren der beiden großen
christlichen Konfessionen! Mit Gott fürs Geld und „fürs
Vaterland“! „Deutsche Perfektion“, wie sie weltweit ihren Namen
hat. Igitt, wie übel wird mir da, wenn ich an dieses billige Spiel mit
Menschenleben denke!
Und
ja sicher, Obama will noch mehr Kanonenfutter auch aus Deutschland für
die „Friedensmission“ in Afghanistan. In Deutschland melden sich
sicherlich einige „Hart wie Kruppstahl“ - Gestalten schon mal
freiwillig zum Dienst als Landsknecht. In einem Punkt aber können wir
uns gewiss sein: Junge „kriegsverwendungstaugliche“ Abkömmlinge der
zu Guttenbergs oder sonstiger adliger und sonstiger Militaristen werden
nie in irgendeiner „Hauptkampflinie“ „friedensmissionarisch“
eingesetzt sein, sondern ihre wohlgenährten Hinterteile
schlimmstenfalls in die weichen Sessel der Kommandozentralen in Berlin,
Potsdam, Brüssel und Mons setzen. Und deren Alterspension ist natürlich
noch etwas üppiger als die jener frühpensionierten Kriegskrüppel, natürlich!
Gespart
werden muss auch, aber eben nur an Rentenleistungen für unsereins, die
wir uns nicht zum Kanonenfutter machen lassen und auch nicht zur parasitären
imperialistischen Staatsbürokratie gehören.
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