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Berlin:
Kinderschändung
am katholischen Canisius-Kolleg
Rückhaltlose
Aufklärung (nicht nur) am katholischen Canisius-Kolleg Berlin ist überfällig!
Von
Reinhold Schramm
Kommunisten
online vom 28.01.2010 –
Ein ehemaliger Schüler am christlichen Canisius-Kolleg Berlin
berichtet im „Spreeblick“, die meisten seiner Mitschüler kamen aus
„besserem Hause“. In den ersten Stunden, in denen die Schüler sich
den Lehrern, ein erheblicher Teil davon Patres, vorstellen sollten, gehörten
dazu die Angaben eines eigenen Namens, des Wohnbezirks und der Berufe
der Eltern. Seine Klasse war voller Anwalts-, Ärzte- und Politikersprösslinge,
die sich vor Lachen kaum halten konnten, weil sein Vater
„Heizungsbauer“ und seine Mutter „Hausfrau“ war.
Zu
seiner Zeit befand sich ein hoher Anteil verklemmter Junge-Union-Anhänger
an der Schule, die morgens von Pappas Chauffeur zur Schule gebracht
wurden. Die Schule hatte eine konstant spürbare katholische
Ausrichtung, vor dem Unterricht wurde gebetet. Für die freiwillige
Nachmittagsbetreuung sorgte die „Gemeinschaft Christlichen Lebens“.
Dieser Klub wurde von Patres geleitet und stand, nach seinen
Erinnerungen, nur den Jungs zur Verfügung.
Es
gab damals bereits unter den Jugendlichen, wie er schreibt, merkwürdige
Berichte einiger Mitschüler, die Stammbesucher des Nachmittagsklubs am
Canisius Kolleg waren.
Heute
tut es ihm so leid, dass sie nur blöd kicherten und das Thema beiseite
schoben. Dass sie als Gleichaltrige nicht erkennen konnten, dass diese
Geschichten vielleicht der einzig mögliche Hilferuf, ein erster Hinweis
auf Missstände von denjenigen war, die sich nicht ihren Eltern,
geschweige denn anderen Lehrkräften mitteilen konnten.
Er
berichtet, in den 70ern, soll ein ihm damals bekannter Schüler im
Rahmen der GCL von einem ihm bekannten Pater missbraucht worden sein.
Nach Hinweisen auf solche Taten, soll der betreffende Pater in der
Provinz in der Jugendarbeit eingesetzt worden sein. Der Mitschüler habe
nach seiner Schulzeit einen Mordanschlag auf den betreffenden Pater verübt.
Das
Missbrauchsopfer, der Mitschüler und Attentäter, wurde daraufhin
in eine psychiatrische Klinik verbracht, wo er sich später das Leben
genommen haben soll. Dies sei nicht der einzige Selbstmord von
ehemaligen missbrauchten CK-Schülern, behaupten einige.
Vgl.:
Sexueller Missbrauch am katholischen Canisius Kolleg Berlin.
http://www.spreeblick.com/2010/01/28/sexueller-missbrauch-am-canisius-kolleg-berlin/
Canisius-Kolleg
in Berlin: Sexueller Missbrauch an jesuitischer Eliteschule
Sexuelle
Übergriffe an katholischem Elitegymnasium: An dem von Jesuiten
betriebenen Canisius-Kolleg in Berlin-Tiergarten sind offenbar über
Jahrzehnte hinweg Schüler von Lehrern sexuell missbraucht worden. Siehe
Stern.de |