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Die
Obermönche -nonne und ihr Oberpriester aus dem Orden der
Lügenmönche der
Missionsbenediktiner
im Bild:
Erzabt
Jeremias, P. Aurelian, Kardinal Lehmann, Oberin Sr. Andrea,
Prior Wolfgang
Siehe
auch: Papst
Benedikt XVI.:, Der
Großinquisitor wird „Pontifex
Maximus“,
Von
Günter Ackermann/19. April 2005 mehr |
Der
Klassenkampf geht weiter, und damit
die
böswillige Verleumdung
des Sozialismus –
oder:
Wie
die Missionsbenediktiner „helfen“
Von
Werner |
Der
Klassenkampf geht weiter, und damit die böswillige Verleumdung des
Sozialismus – oder:
Wie
die Missionsbenediktiner „helfen“
Von
Werner
Kommunisten-online
vom 11. April 2011 – Bei
Facebook stieß ich durch den Beitrag eines Users auf den äußerst
interessanten Artikel eines Martin Wind unter dem Titel „Kuba leidet
Hunger“. Der Artikel erschien in den „Missionsblättern 4/2010. Das
Credo des Beitrags passt zur Grundaussage des Beitrags des Genossen
Bohlke auf „Kommunisten-online“ vom 10.April 2011. Es soll vertuscht
und verleumdet werden, vertuscht, welche Verbrechen der Imperialismus
beging, und verleumdet soll der Sozialismus werden, damit niemand mehr
eine Alternative zum Imperialismus auch nur zu denken wagt.
„Das
sozialistische Experiment ist gescheitert: Ohne Geld von aussen kann das
kubanische System nicht aufrecht erhalten werden. Die Bevölkerung
leidet Mangel. Die Missionsbenediktiner werden Menschen in Not
helfen.“ Soweit der Untertitel des Artikels von Herrn Wind. Ich lasse
dies erst mal unkommentiert so stehen, wir werden später darauf zurückkommen.
„Touristen
berichten bei entsprechender Nachfrage dann häufig, dem Volk gehe es
doch „einigermaßen“ gut, echte Favelas, die Armenviertel Südamerikas,
habe man nicht entdecken können. Außerdem sei das Schulsystem
hervorragend und das Gesundheitswesen vorbildlich: Kubanern steht
medizinische Versorgung kostenlos zur Verfügung, lediglich Medikamente
müssen selbst bezahlt werden. Vordergründig scheint damit in Kuba
soweit alles in Ordnung.“
Also,
die Schulbildung ist hervorragend, außerdem kostenlos. Das vergaßen
die „Missionare“ bei ihrer Recherche. Sie ist genauso kostenlos wie
die medizinische Versorgung. Also anders, wesentlich anders als in
Deutschland. In diesem Land, das gerne anderen Ländern Vorschriften
macht, muss für die Bildung bereits bezahlt werden. Wer eine gut gefüllte
Brieftasche hat, bekommt bessere Bildung als jemand ohne eine solche
Brieftasche. In der Medizin gibt es mindestens drei Klassen: Die privat
Versicherten, die gesetzlich Versicherten ohne Zusatzbeiträge und die
gesetzlich versicherten mit Zusatzbeiträgen. Auch hier hängt die Güte
der Versorgung von der Füllung der Brieftasche ab.
Nun
kann das ja jedes Volk so regeln, wie es das gerne möchte. Mit welcher
Arroganz muss man aber daher kommen, ein Land zu bezichtigen, es
vernachlässige seine Menschen, wenn im eigenen Lande die Zustände
wesentlich schlechter sind?
„Vor
der sozialistischen Revolution 1959 unter Fidel Castro war Kuba eines
der reichsten und fortschrittlichsten Länder Südamerikas.
Infrastruktur, Wirtschaft, Gesundheits- und Bildungswesen hatten ungefähr
den Stand westlicher Industrienationen.“ Nun verlässt Herr Wind den
Pfad der Wahrheit vollständig. Halbwahrheiten sind ihm nicht verlogen
genug. Er lügt drauf los, dass sich die Balken biegen.
Gesundheits-
und Bildungswesen hatten also den Stand westlicher Industrienationen.
Sie waren also so gut wie jetzt die deutschen. Dann allerdings kann ich
die Kubaner nur zu ihrer Revolution beglückwünschen. Denn dann sind
Gesundheits- und Bildungswesen wesentlich besser geworden. Und wie war
das mit der Wirtschaft? Kuba war dermaßen einseitig auf Zucker
ausgerichtet, dass es alles andere hat einführen müssen. Sogar ein
Zementwerk wurde erst unter einer sozialistischen Regierung gebaut. Es
wurde übrigens von der DDR den Kubanern geschenkt. Das aber nur
nebenbei.
„Reich“
und „fortschrittlich“ war Kuba schon, zumindest teilweise. Der
Batista-Clan konnte sich durchaus mit den reichsten US-Familien messen.
Und „fortschrittlich“ waren die Methoden zur Auspressung des Volkes
allemal. Auch bei Folter und der Beseitigung unliebsamer Mitmenschen war
der Batista-Clan sehr „fortschrittlich“. Wie weit muss übrigens
eine angeblich christliche Stiftung gesunken sein, wenn sie einem
solchen Massenmörder Lobeshymnen widmet. Die Losung „Wes Brot ich ess´,
des Lied ich sing.“ Rechtfertigt nicht alles.
„Nach
der Revolution konnte das sozialistische Regime Castro den
Lebensstandard der Bevölkerung lediglich durch massive
Wirtschaftshilfen der sozialistischen Brudervölker halten. Als Anfang
der 90er Jahre der Ostblock zusammenbrach und die Sowjetunion unterging,
verlor Kuba beinahe über Nacht die wichtigsten Abnehmer seiner
wirtschaftlichen Produkte. Der Staat hatte kaum noch eine Chance, das
Geld zu erwirtschaften, das er zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung
der Bevölkerung und der Bildungs- und Gesundheitssysteme benötigte.“
Nun,
da war wahrscheinlich der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber es ist
halt öfter so im Leben: Totgesagte leben länger.
Seit
die Sowjetunion untergegangen und die Sowjetunion zusammengebrochen
wurde, sind nunmehr über 20 Jahre vergangen. Kuba existiert immer noch.
Kuba schickt immer noch Lehrer und Ärzte in Länder Lateinamerikas, wo
sie uneigennützig und kostenlos helfen. Und was noch wichtiger ist,
Kuba existiert immer noch, obwohl die USA fast sofort nach der
Revolution eine massive Wirtschaftsblockade gegen Kuba verhängten.
Diese Wirtschaftsblockade wird bis heute aufrechterhalten. Und da
jammern die „Missionare“, dass Kuba keine Gelegenheit habe, sein
Geld zu erwirtschaften. Wenn denn die „Menschenfreunde“ in der
Benediktinerkutte so menschenfreundlich wären, wie sie so scheinheilig
tun, müssten sie gegen dieses Embargo Sturm laufen. Und dieses Embargo
wird nicht nur von den USA durchgeführt, nein auch die EU und damit
auch das so „vorbildliche“ Deutschland sind da fröhlich mit von der
Partie.
Und
dann kommt wieder eine dicke Lüge: „Medizinisches und lehrendes
Personal wird ins Ausland, insbesondere nach Lateinamerika geschickt, um
dort seine Arbeitskraft gegen Devisen einzusetzen.“ Ich habe alles Nötige
bereits oben dazu geschrieben. Aber eines bleibt doch erstaunlich.
Obwohl mit der Revolution der Lebensstandard kräftig sank, wie die
Benediktiner behaupten, reisen Lehrer und Ärzte in andere Länder, die
doch einen viel höheren Lebensstandard haben und heilen und lehren?
Wie, meine „lieben“ benediktinischen Missionare muss ich dies denn
verstehen? Oder ist es vielmehr so, dass die Armen des Kontinents auf
die kostenlose Behandlung und das kostenlose Lehren der Kubaner
angewiesen sind, weil sie sich beides in den ach so „reichen“ und
„fortschrittlichen“ kapitalistischen Ländern Lateinamerikas nicht
kaufen können? Selbsttor, meine „lieben“ benediktinischen
Missionare, Selbsttor! Aber eines von der harten Sorte!
Die
Herumreiterei der Benediktiner auf den sozialistischen Staatsapparat
ersparen wir uns, Ostdeutsche haben die „Entbürokratisierung“ am
eigenen Leibe erlebt.
„Schon
heute gibt es in Kuba Menschen, die kaum das Nötigste zum Essen
auftreiben können, und das Problem wird sich verschärfen. Eine soziale
Katastrophe bahnt sich an. Die Missionsbenediktiner wollen im Rahmen
ihrer Möglichkeiten helfen, den Ärmsten der Armen zumindest genügend
zu essen zu geben.“
Nun
ihr Benediktiner, dazu müsst ihr nicht nach Kuba, dazu müsst ihr nicht
mal aus eurer Stadt heraus. Da gibt es genügend Menschen, die „kaum
das Nötigste zum Essen auftreiben“. Die Kubaner könnt ihr ruhig dem
kubanischen Staat überlassen, denn im Gegensatz zu Deutschland und
anderen „reichen“ Ländern muss im „armen“ Kuba kein Mensch
hungern.
„Pro
unterstützter Familie fallen pro Monat Kosten in Höhe von rund 10 Euro
an. … In Kuba ernährt man damit eine Familie einen Monat lang!
Wenig
Wahrheit in einem Tümpel voller Lügen.
Karl
MARX bezeichnete die Religion als Opium des Volkes. Hier wird deutlich,
es ist schlimmer, es ist sogar wesentlich schlimmer. Die Kirche trägt
nicht nur ihr Scherflein zur Verdummung der Menschheit bei, nein, sie
leistet aktive Hilfe. Und das hat damit zu tun, dass auch sie zum
Monopol mutierte.
Ein
wesentlicher Fehler der sozialistischen Revolution war die
Nichtentmachtung der Kirche, in dem man ihr ihre Liegenschaften beließ.
Auch dadurch konnte sie sich zum Sammelbecken der Konterrevolution
machen und einen entscheidenden Beitrag bei der Zerschlagung des
sozialistischen Weltsystems leisten.
Rot
Front
Werner |