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Rechtsextremistin Kristina Köhler wird Familienministerin

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„Die anderen Mädchen schwärmten für Pferde, ich für Helmut Kohl“, erzählt Kristina Köhler.

Sicherlich sieht sich Kristina Köhler selbst nicht als Rechtsextremistin, sondern eher als aufrechte antikommunistische christlich-deutsche Kämpferin gegen eine angebliche Islamisierung Europas und vor allem gegen „Deutschenfeindllichkeit” in Deutschland. Wer wollte es ihr da schon krumm nehmen, wenn sie mit Lügen ihre ausländerfeindliche Hetze begründet? Um etwas mehr Licht in die rechtsextreme Hetze von Kristina Köhler zu bringen, nachfolgend ein paar aus anderen Veröffentlichungen zitierte Zeilen über Kristina Köhler.

„Natürlich ist Kristina Köhler kein Neonazi. Regelmäßig spricht sie sich gegen die NPD und andere Stifelnazis aus. Wenn man sich aber in die Grauzonen am rechten Rand begibt, dort wo die Burschenschaften, CDU- und NPD-Politiker gleichzeitig ausspucken, wo die junge Freiheit gelesen und gefördert wird, wo die Salonfaschisten des ‘Institituts für Staatspolitik’ Vorträge halten, dort wird Frau Köhler eher schweigsam.” Zitiert aus der Publikation der Bildungswerkstatt Anna Sehgers in Wiesbaden „Ein Garten voller Böcke - Wie Vertreter der „Neuen Rechten” versuchen, Deutungshoheit über Begrifffe wie Rechtsextremismus zu erlangen - am Beispiel der CDU-Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler”siehe

„Bislang hat sich die Diplomsoziologin vor allem als knallrechte Innenpolitikerin, Antikommunistin und sogenannte Islamkritikerin hervorgetan: auf ihrem Blog war zB. bis vor einiger Zeit ein Link zum Rassistenblog „Politically Incorrect“ zu finden.” (Zitiert aus Antinazi: Schöne Bescherung zum Bayramfest: „Islamkritikerin“ Köhler wird Bundesfamilienministerin)

„Nur unwesentlich zivilisierter gibt sich der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder als einer der führenden moslemfeindlichen Polemiker im Land. In seinem auch von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebenen Buch »Hurra, wir kapitulieren!« lässt Broder kaum ein antimuslimisches Klischee aus. Broder warnt vor der »Islamisierung« Europas und vor den »1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen«. Diese pauschale Verunglimpfung einer ganzen Religionsgruppe hinderte den Innenausschuss des Bundestages nicht daran, Broder auf Initiative der „Extremismus-Expertin“ der Unionsfraktion Kristina Köhler als Sachverständigen zur Anhörung über das Thema »Antisemitismus in Deutschland« einzuladen. Die Abgeordnete Köhler hatte zuvor bereits den CDU-Arbeitskreis »Extremismus und Islamismus« konstituiert. Zu Recht schreibt der Journalist Knut Mellenthin: Broders „Teilnahme an dieser Anhörung setzt, vielleicht unbeabsichtigt, ein fatales Signal: dass der deutsche Bundestag die Verunglimpfung von Menschen, Gruppen, Staaten und Religionsgemeinschaften nicht grundsätzlich und gleichermaßen ablehnt, sondern sie sehr unterschiedlich beurteilt – je nachdem, gegen wen sie sich richtet. Das ist geeignet, insbesondere bei jungen Moslems das Missverständnis zu fördern, die Bekämpfung des Antisemitismus gehe auf ihre Kosten, und Widerwillen dagegen zu produzieren.“ (Zitiert nach Ulla Jelpke)

Vielleicht findet sich ja ein Journalist, der Kristina Köhler am Montag die Frage stellen wird, was sie als Familienministerin gegen die in Deutschland grassierende Islamfeindlichkeit zu tun gedenkt. Die Antwort darauf könnte spannend werden. Schließlich hat die rechtsextreme islamfeindliche Propagandaschiene, die Kristina Köhler fährt, in Dresden bereits zu einem Mord geführt, der auch international für großes Aufsehen gesorgt hat. Und dass Angela Merkel mit der Ernennung von Kristina Köhler zur Familienministerin nun ausgrechnet den geistigen Brandstiftern der Ermordung von Marwa El-Sherbini politisch den Rücken stärkt, wird sicherlich auch im Ausland bemerkt werden.

Kristina Köhlers hübsches Gesicht hat das Zeug, international zum neuen Symbol des altbekannten hässlichen Deutschen zu werden.

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