Rechtsextremistin
Kristina Köhler wird Familienministerin
von
Redaktion „Mein
Parteibuch Blog“ vom 28. November 2009
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„Die
anderen Mädchen schwärmten für Pferde, ich für Helmut
Kohl“, erzählt Kristina Köhler. |
Sicherlich sieht sich Kristina Köhler selbst nicht als
Rechtsextremistin, sondern eher als aufrechte antikommunistische
christlich-deutsche Kämpferin gegen eine angebliche
Islamisierung Europas und vor allem gegen „Deutschenfeindllichkeit”
in Deutschland. Wer wollte es ihr da schon krumm nehmen, wenn
sie mit Lügen ihre ausländerfeindliche Hetze begründet? Um
etwas mehr Licht in die rechtsextreme Hetze von Kristina Köhler
zu bringen, nachfolgend ein paar aus anderen Veröffentlichungen
zitierte Zeilen über Kristina Köhler. |
„Natürlich ist Kristina Köhler
kein Neonazi. Regelmäßig spricht sie sich gegen die NPD und andere
Stifelnazis aus. Wenn man sich aber in die Grauzonen am rechten Rand
begibt, dort wo die Burschenschaften, CDU- und NPD-Politiker
gleichzeitig ausspucken, wo die junge Freiheit gelesen und gefördert
wird, wo die Salonfaschisten des ‘Institituts für Staatspolitik’
Vorträge halten, dort wird Frau Köhler eher schweigsam.” Zitiert aus
der Publikation der Bildungswerkstatt Anna Sehgers in Wiesbaden „Ein
Garten voller Böcke - Wie Vertreter der „Neuen Rechten” versuchen,
Deutungshoheit über Begrifffe wie Rechtsextremismus zu erlangen - am
Beispiel der CDU-Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler”siehe
„Bislang
hat sich die Diplomsoziologin vor allem als knallrechte
Innenpolitikerin, Antikommunistin und sogenannte Islamkritikerin
hervorgetan: auf ihrem Blog war zB. bis vor einiger Zeit ein Link zum
Rassistenblog „Politically Incorrect“ zu finden.” (Zitiert aus
Antinazi: Schöne Bescherung zum Bayramfest: „Islamkritikerin“ Köhler
wird Bundesfamilienministerin)
„Nur
unwesentlich zivilisierter gibt sich der Spiegel-Journalist Henryk M.
Broder als einer der führenden moslemfeindlichen Polemiker im Land. In
seinem auch von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebenen
Buch »Hurra, wir kapitulieren!« lässt Broder kaum ein
antimuslimisches Klischee aus. Broder warnt vor der »Islamisierung«
Europas und vor den »1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die
chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen«.
Diese pauschale Verunglimpfung einer ganzen Religionsgruppe hinderte den
Innenausschuss des Bundestages nicht daran, Broder auf Initiative der
„Extremismus-Expertin“ der Unionsfraktion Kristina Köhler als
Sachverständigen zur Anhörung über das Thema »Antisemitismus in
Deutschland« einzuladen. Die Abgeordnete Köhler hatte zuvor bereits
den CDU-Arbeitskreis »Extremismus und Islamismus« konstituiert. Zu
Recht schreibt der Journalist Knut Mellenthin: Broders „Teilnahme an
dieser Anhörung setzt, vielleicht unbeabsichtigt, ein fatales Signal:
dass der deutsche Bundestag die Verunglimpfung von Menschen, Gruppen,
Staaten und Religionsgemeinschaften nicht grundsätzlich und gleichermaßen
ablehnt, sondern sie sehr unterschiedlich beurteilt – je nachdem,
gegen wen sie sich richtet. Das ist geeignet, insbesondere bei jungen
Moslems das Missverständnis zu fördern, die Bekämpfung des
Antisemitismus gehe auf ihre Kosten, und Widerwillen dagegen zu
produzieren.“ (Zitiert nach Ulla Jelpke)
Vielleicht
findet sich ja ein Journalist, der Kristina Köhler am Montag die Frage
stellen wird, was sie als Familienministerin gegen die in Deutschland
grassierende Islamfeindlichkeit zu tun gedenkt. Die Antwort darauf könnte
spannend werden. Schließlich hat die rechtsextreme islamfeindliche
Propagandaschiene, die Kristina Köhler fährt, in Dresden bereits zu
einem Mord geführt, der auch international für großes Aufsehen
gesorgt hat. Und dass Angela Merkel mit der Ernennung von Kristina Köhler
zur Familienministerin nun ausgrechnet den geistigen Brandstiftern der
Ermordung von Marwa El-Sherbini politisch den Rücken stärkt, wird
sicherlich auch im Ausland bemerkt werden.
Kristina
Köhlers hübsches Gesicht hat das Zeug, international zum neuen Symbol
des altbekannten hässlichen Deutschen zu werden. |