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Venezuela:

Wenn die Bourgeoisie „verteilt“, blühen Korruption, Betrug usw.

BETRUG BEI AUTO-VERKAUF IN MARACAIBO

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Caracas, 30. Dezember 2010, Tribuna Popular. (auf Kommunisten-online am 14. Januar 2011) –Per E-Mail erhielten wir eine Reihe von Hinweisen, wonach die privaten Verteilerfirmen der Autos aus der Produktion des venezolanisch-iranischen Mischbetriebes VENIRAN in Maracaibo durch drastisch überhöhte „Verwaltungsgebühren“ sowie „Versicherungsgebühren“ massiv spekulieren und betrügen.

VENIRAN produziert PKW für jene, die sich in Venezuela normalerweise wegen ihres niedrigen Lohns nie ein Auto leisten könnten. So ein PKW kostet 57.000 BsF. In diesem Preis ist ein Gewinn des Herstellerbetriebs von 17.000 BsF einkalkuliert, welcher an den Kunden weitergegeben wird und für ihn das Auto auf per Sonderkredit finanzierte 39.000 BsF verbilligt. Bei diesem Kredit zahlt der Kunde monatlich 1.100 BsF für seinen PKW an die Bank zurück.

Die klagenden Menschen weisen darauf hin, dass dies alles gut ist. Sie prangern jedoch an, dass durch die Auto-Verteilfirmen der spekulative Teil dieses Geschäfts beginnt. Diese Verteilfirmen verlangen an „Verwaltungsgebühr“ und „Sofortzahlung“ 9.250 BsF sowie eine Versicherungsgebühr von 2.919 BsF.

Der Betrug besteht somit darin, dass die Sofortkosten für den Kunden mit den 17.000 BsF nicht abgedeckt werden, sondern durch die spekulativen vor allem „Verwaltungsgebühren“ der Verteilfirmen auf 30.566 BsF ansteigen.

Die Regierungsbehörde INDEPABIS wird dringend aufgefordert, ihr Augenmerk auf jene Verteilfirmen zu richten, welche da mit einem Produkt spekulieren, welches vom venezolanischen Staat zum Realkostenpreis veräußert wird, und an welchem sich diese Privatunternehmer bereichern.

Die Anzeige bezieht sich namentlich auf das Privatunternehmen Maracaibo-Car in der Avenida Bella Vista im Stadtzentrum von Maracaibo nahe Turpial.

Foto: PKW des Typs Samand-LX aus VENIRAN-Produktion

Quelle: http://www.tribuna-popular.org/

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