|
Kapitalistische
Weltwirtschafts- und Finanzkrise geht weiter
VON
GRIECHENLAND NACH BELGIEN, ITALIEN, SPANIEN ... ?
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
18. Juni 2011, Cubadebate. (aauf Kommunisten-online am 21. Juni 2011)
– Die in Griechenland entfesselte Zahlungskrise kann durchaus demnächst
auf Italien und Belgien erfassen, bevor sie anschließend Spanien
erreichen dürfte. Diese Voraussagen beruhen auf der Analyse des hohen
Verschuldungsniveaus dieser Länder, insbesondere im Fall Italiens. Geäußert
wurden sie von Jean Claude Juncker, dem Vorsitzenden der Euro-Gruppe, in
einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.
„Der
Bankrott Griechenlands wird Portugal und Irland anstecken, und wegen
ihrer hohen öffentlichen Verschuldung auch Belgien und Italien, noch
vor Spanien“, so Juncker, der die Folgen für den Euro aus einer
Nichterfüllung seitens Athens als „katastrophal“ bezeichnete.
Der
Vorsitzende der Euro-Gruppe unterstrich, dass die Beteiligung des
Privatsektors an der finanziellen Rettung Griechenlands im schlimmsten
Fall zu einer Einstufung als „zahlungsunfähig“ für dieses Land bei
den Rating-Agenturen führen dürfte.
„Die
hätte katastrophale Folgen für die Einheitswährung. Wir spielen da
gerade mit dem Feuer“, warnte Juncker vor den Vorschlägen des französischen
Präsidenten Nicolás Sarkozy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela
Merkel, die Privatbanken zur Teilnahme an der finanziellen Rettung
Griechenlands einzuladen.
(Mit
Information von ANSA)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
|