black Channel

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Rechtsanspruch

Da jaulen die Täter und die Opfer grinsen

Von Anna Heinzberger/26. Januar 2007

Die junge Welt berichtet am 24.01.2007, dass im Büro eines Bundestagsabgeordneten Mikrofone gefunden wurden.[1] Interessant an dem Vorgang sind die Reaktionen von verschiedenen Abgeordneten.

Röttgen (CDU) und Scholz (SPD) beantragen eine Sondersitzung des parlamentarischen Kontrollgremiums. Der Vorsitzende des Gremiums Stadler (FDP) setzt für den 31.Januar die Sondersitzung an. Der Vorsitzende des BND-Ausschusses Kauder (CDU) unterrichtete alle Ausschussmitglieder von dem Fund, um ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Büros sicherheitstechnisch überprüfen zu lassen.

In einem Gespräch mit der jungen Welt äußerte sich Stadler (FDP): „Die Abgeordneten haben verständlicherweise ein Interesse daran, dass dieser Vorgang so schnell wie möglich aufgeklärt wird. Man kann sich ja vorstellen, dass sie sich fragen, ob man in den eigenen Büroräumen noch unbelauscht Gespräche führen kann.“[2]

Wie aufgescheuchte, gackernde Hühner laufen die Damen und Herren Abgeordneten durch die Hallen des Bundestags.

Es sind die Gleichen, die sonst bedenkenlos Überwachungsgesetzen und Aktivitäten diverser staatlicher Spitzeldienste gegen die Bürger zustimmen. Es sind die Gleichen, die keinerlei Skrupel empfinden, wenn der Spitzelstaat Menschen bis in ihre Wohnungen und ins Schlafzimmer verfolgt.

Bespitzelung, die sie sonst vollmundig als Sicherheitspaket verkaufen empfinden sie plötzlich als Bedrohung der Sicherheit, wenn sie sich gegen sie persönlich richten könnte.

Es ist nicht richtig, wenn Stadler von eigenen Büroräumen der Abgeordneten spricht. Diese Räume werden aus Steuergeldern bezahlt. Den Abgeordneten wurden sie nicht überlassen, um darin geheime Gespräche zu führen, krumme Geschäfte zu verabreden oder Schäferstündchen zu veranstalten. Die Abgeordneten sollen doch Vertreter des Volkes sein und in diesen Büros für das Volk arbeiten. Das Volk zahlt ihnen schließlich eine Menge dafür.

Und was tun sie? Sie wollen unbelauschte Gespräche führen. Wozu nur? Was wollen sie vor dem Volk verheimlichen?

Eine lange Kette bekannt gewordener Gaunereien von Abgeordneten belegt, dass es so nicht weiter gehen kann. (extrem hohe Dunkelziffer) Die Betrügereien am Volk müssen gestoppt werden!

Wie wäre es damit? Jeder Abgeordnete erhält ein modisches elektronisches Halsband und eine schickes elektronisches Fußkettchen. Damit wird rund um die Uhr öffentlich für jeden Bürger übertragen, wo sich der Abgeordnete gerade befindet, was er gerade spricht und gezeigt was er gerade tut.

Dadurch würden die Bürgernähe der Abgeordneten und die Transparenz ihrer Arbeit ganz erheblich erhöht.

Ich finde, dass die Bürger und das Volk als Souverän einen Rechtsanspruch darauf haben.

Wir Arbeiter müssen schließlich auch stempeln und die Bosse gucken und lauschen den ganzen Tag darauf, dass wir fleißig, permanent und ohne Fehler arbeiten.

Die Fälle Kohl, Schröder, Fischer, Scharping, Steinmeier, Nehm usw. legen nahe mit gewissen anderen Amtsinhabern und Staatsdienern entsprechend zu verfahren.

Für Einzelne, die sich langfristig bewähren und ohne Schuld und Tadel leben, könnte das Volk auf begründeten Antrag befristete Genehmigungen erteilen, die Geräte (Bürgernähemaximator und Transparenzverstärker) abzulegen, wenn sie das Schlafzimmer des Partners betreten für die Dauer des Aufenthalts in diesem Schlafzimmer.

Anna Heinzberger

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62360100430433407436., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!