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Entlarvt! 

Die antisowjetischen Offenbarungen des Kosmonauten Leonow

„So ein Chamäleon!“

Quelle Kprf.ru. vom 16. August 2010

Übersetzung für K-online: NN

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Entlarvt! Die antisowjetischen Offenbarungen des Kosmonauten Leonow

„So ein Chamäleon!“

Quelle Kprf.ru. vom 16. August 2010

Übersetzung für K-online: NN

Kommunisten-online vom 20 August 2010 - Übersersetzung für K-online3: NN

Unter dieser Überschrift erreichte der folgende Text die Zeitung „Sowjetskaja Rossija“:

Guten Tag, sehr geehrte Redaktion!

Ich schicke Ihnen einen Ausschnitt aus unserer Lokalzeitung „Meine Stadt“, in der der Kosmonaut Alexej Leonow ein Interview gab. Mich hat dieses Interview sehr verwundert. Wie sich die Menschen doch ändern! Sie wurden in der Sowjetunion geboren, sind in unserem Land aufgewachsen. Die Sowjetunion hat sie erzogen. Sie sonnten sich im Ruhm, sie konnten so viele Vorteile genießen! Doch keiner hat sich von den Titeln und Auszeichnungen der Sowjetunion losgesagt. Und es nicht nur ist dieser Leonow – solche Leonows gibt es auch unter den Volkskünstlern der Sowjetunion.

Was ist das nur für ein Chamäleon! Schämt er sich dessen nicht? Entschuldigen Sie die Ungereimtheit – ich habe noch nie an eine Zeitung geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen!

Walentina Aleksandrowna.

Der zweimalige Held der Sowjetunion General-Major Alexej Leonow war vor Jahren der erste Mensch, der in den offenen Kosmos ausstieg. Heute öffnet er für die Russen, einschließlich der Bewohner Gebietes Kaluga, neue Horizonte. Er stellt Bauentwürfe kleinetagige Siedlungen vor.

Korschikowa: Alexej Archipowitsch, wie kommt es plötzlich zu einem solchen „irdischen Thema“?

Leonow: Nicht plötzlich. Als Vertreter des Direktoriums einer großen Gesellschaft, die sich auf die Errichtung von Wohnsiedlungen spezialisiert, beschäftige ich mich schon einige Jahre damit. Ich fliege jetzt gerade von Obninsk nach Orenburg, wo wir beabsichtigen, eine ganze Stadt mit 3.500 Einfamilienhäusern zu bauen. Und überhaupt, was heißt „irdisches Thema“? Jeder Menschen braucht ein Stückchen Land und sein eigenes Haus. Davon konnten wir doch unter der Sowjetmacht nur träumen.

Korschikowa: So eine Offenbarung habe ich nicht erwartet. Trotzdem - Ihre „Sternstunde“ scheint wohl erst in diesen Jahren gekommen zu sein...

Leonow: Ja, klar... zu welchem Preis haben wir das bekommen? Nehmen wir einmal das kosmische Programm. Ich verstehe überhaupt nicht, wie man Stalin loben kann. Er war ein Henker! Wir haben den Krieg nicht wegen seiner „geschickten" Führung gewonnen, sondern auf Kosten von Millionen Soldaten, die in den Fleischwolf geworfen wurden. Ich hätte aus dieser Zeit nur das Bildungswesen und das Gesundheitswesens genommen, und der Rest bleibt Vergangenheit.

Korschikowa: Was sagen Sie da – neigen Sie dazu, die Gegenwart zu idealisieren?

Leonow: Wieso... Ist denn nicht klar, wer das Land verwaltet. Die Abgeordneten überraschen mit ihrem Zynismus, mit Käuflichkeit. Aber ich glaube an eine glückliche Zukunft, die unser Land verdient hat. Ich sehe, welche Menschen am Horizont auftauchen - mit maßstabsetzendem Denken und mit klaren Zielen, übereinstimmend damit bemühe ich mich nach Möglichkeit, unsere gemeinsamen Pläne zu verwirklichen.

Korschikowa: Kann man sagen, daß das Ihr dritter Flug ist?

Leonow: Wie meinen Sie? Man fliegt auch auf der Erde.

Diana KORSCHIKOWA

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Leserbrief aus Nikaragua zum Beitrag oben

Kommunisten-online am 25. August 2010 -

LIEBE GENOSSEN,

Was klar ist, dass dieser Leonow ein Chamäleon ist. Ein Verräter, um es genau zu sagen. Was er sagt, ist außerdem ziemlich schludrig und leicht zu widerlegen. Trotzdem sollten wir Kommunisten uns nicht damit zufrieden geben. Es ist ein besonderer Typ von Reaktionär, für den ich noch keine Erklärung habe. Reaktionäre entstehen:

- Auf Grunde ihre Klassenposition oder Klassensituation oder Klassenherkunft.

- Auf Grund von Verhetzung und durch die sehr ausgeklügelte kapitalistische Gehirnwäsche im Allgemeinen.

- Durch Fehler  und/oder objektive Schwächen des revolutionären Kampfes.

Aber bei diesem Typ von Dissidenten trifft keines dieser Kriterien zu.

Mit einem Wort, es sind Leute, die es auf den ersten Blick gar nicht nötig haben reaktionär zu sein. Sie haben die beste sozialistische Erziehung genossen und haben alle Information an der Hand. Um es noch klarer zu machen, stelle ich mal das Gegenteil heraus. Es gibt Leute, die auf Grund der genannten Faktoren durch die Bank dazu prädestiniert wären, reaktionär zu sein, und sehr fortschrittlich sind und sogar aufrechte Kommunisten werden. Sie erkennen die Klassenwidersprüche – trotz Alledem.

Wenn ich mir diesen Leonow ankucke, und auch mal Nikita Chrustschow, eine bestimmte Art von Dissidenten aus Cuba und anderen sozialistischen Ländern, so fällt auf:

- Sie reden gegen besseres Wissen und Erfahrung

- Sie akzeptieren mit Leichtigkeit – manchmal bis hin zur Sucht und Sehnsucht – alle Unbilden des Kapitalismus, von der kretinösen Wirtschaftslogik bis hin zu Krieg und Völkermord. -

- Sie sind offenbar völlig immun gegen was auch immer die sozialistische Erziehung ihnen geboten hat. Ihr Denken ist ausgesprochen kurzfristig und oberflächlich, sie könnten es besser wissen, wollen das aber nicht.

Ich finde es ist wichtig mal die subjektiven Faktoren der Menschen zu analysieren. Unsere revolutionäre Ideologie ist auf rationale Logik aufgebaut und setzt ein Minimum von analytischem und außerdem ethischem Denkvermögen voraus.

Aber genau diese Synopsis ist da gekappt, mal ganz abgesehen, dass die ganze reaktionäre Militärpsychologie und wissenschaftliche Gehirnwäsche (Ahnenvater Goebbels) ja ganz genau auf das Kappen des Logischen und konsequenten Denkvermögens abzielt, bei der  Zielgruppe der Massen im Allgemeinen.

Wie kam aber so ein Leonow in die Position als Kosmonaut? Wieso wurde ein Chrustschow zum Verräter und hatte ganz offensichtliche faustdicke Lügen dringend nötig. Wieso hat Stalin diese Ratte (Chrustschow) nicht erkannt oder erkennen können. Oder nehmen wir mal die hanebüchenen Sozialdemokraten in der Geschichte, solche wie Ebert, Noske, Severing von denen ich mir nicht erkläre, wie die noch in den Spiegel kucken konnten. Mit dem was sie getan haben, hätten sie ja gleich offen die Partei der Junker und Stahlbarone ergreifen können. Es sind keine Solschenizyns, Trotzkis, Sacharows etc. Es sind nicht die üblichen Vertreter des reaktionären Sumpfes oder Angehörige des Lumpenproletariats. Es sind Leute, die es besser wissen müssten und das auch tun und taten. Oft schwingen sie ja auch mal zunächst mächtig revolutionäre Töne und machen sogar sehr gute revolutionäre Arbeit. Sie wissen also, was sie tun.

Natürlich kann man noch immer vieles mit objektiven sozialen Widersprüchen erklären, die ja sogar noch in den Sozialismus mitgeschleift werden. Trotzdem bleibt da noch eine Nuss beträchtlich subjektivistischer Faktoren zu knacken, wenn wir den Krieg um das Bewusstsein gewinnen wollen. Ich würde mal so fragen: Ist es möglich, dass wir Kommunisten da was übersehen haben, oder unterbewertet haben? Was müsste man verbessern, ändern, mehr beachten, hinzufügen oder korrigieren in der Taktik des ideologischen Kampfes? Zeiten der Flaute und von Rückschlägen eignen sich bestens, um mal ein bisschen “overhole” zu machen. Welche Schlüsse ziehen wir aus dieser Erfahrung?

mit kommunistischem Gruß

Ulrich aus Nikaragua

Проглядели! Антисоветские откровения космонавта Леонова


2010-08-16 11:35
Kprf.ru.

Вот хамелеоны! Под таким заголовком вышел материал в газете «Советская Россия».

Уважаемая редакция, здравствуйте! Посылаю вам вырезку из нашей местной газеты «Мой город», которой дал интервью космонавт Алексей Леонов. Меня очень удивило это интервью. Как меняются люди! Они родились и выросли в Советском Союзе. Их выпестовал Советский Союз. Они купались в славе, они столько получили привилегий! Ни один ведь не отказался от званий и наград Советского Союза. И это не только Леонов – есть такие же леоновы и среди народных артистов Советского Союза. Вот хамелеоны! И не стыдно им? Извините за сумбурность – я никогда не писала в газету. С уважением, Валентина Александровна.

Дважды Герой Советского Союза генерал-майор Алексей ЛЕОНОВ много лет назад первым из землян совершил выход в открытый космос. Сегодня он открывает для россиян, в том числе и жителей Калужской области, новые горизонты, представляет проекты строительства малоэтажных поселков.

– Алексей Архипович, как же это вдруг такая «приземленная тема»?..

– Не вдруг. В качестве представителя совета директоров крупной компании, специализирующейся на возведении малоэтажного жилья, я занимаюсь этим уже несколько лет. Прямо из Обнинска лечу в Оренбург, где мы намерены построить целый город в 3,5 тысячи индивидуальных домов. И потом, что значит «приземленная тема»? Каждому человеку нужны кусочек земли и свой дом. Разве мы могли мечтать об этом при Советской власти?

– Вот уж не ожидал такого откровения. Все-таки ваш «звездный час» пришелся именно на эти годы...

  Да ладно... Какой ценой нам все доставалось? Взять даже космическую программу. Я вообще не понимаю тех, кто восхваляет Сталина. Это же был палач! Мы войну выиграли не за счет его «умелого» руководства, а за счет миллионов солдат, которых бросали в мясорубку. Из тех времен я бы взял систему образования и систему здравоохранения, а остальное пусть останется в прошлом.

– Вы что же, склонны идеализировать настоящее?

– Какое там... Не поймешь, кто страной управляет. Депутаты поражают своим цинизмом, продажностью. Но я верю в счастливое будущее, которого заслужила наша страна, вижу, какие на горизонте появляются люди – с масштабным мышлением и ясными целями, знаком с ними и по мере возможностей стараюсь претворять наши совместные планы в жизнь.

– Можно сказать, это ваш третий полет?

– Ну а что? И на земле летают.

 

Диана КОРШИКОВА.

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