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Die
neue Partei „Die Linke“ setzt sich in
Berlin-Tempelhof-Schöneberg hohe Ziele:
Das
Grillverbot muss weg!
oder
Die
Linksgriller von der Spree
Eine
Satire
Von
Günter Ackermann/23. Juni 2007
Da
demonstrieren die einen gegen die Folgen der Globalisierung in Rostock und
Heiligendamm, andere wehren sich gegen Sozialraub, wieder andere machen
Aktionen gegen Ausländerfeindlichkeit und gegen Faschisten – die Partei
Die Linke Bezirk Tempelhof-Schöneberg aber widmet sich wichtigeren Dingen
und fordert:
2008 muss das Grillverbot fallen!
In
diesem Berliner Stadtbezirk ist offenbar das Grillen in Grünanlagen
verboten. Das dachten sich unsere Linksgriller einen Ausweg aus:
Sie
starteten einen „kulinarischen Protest“. Um es nicht falsch zu
verstehen: Sie fütterten nicht den Regierenden Bürgermeister Wowereit
und dessen Vertreter Senator Harald Wolf aus der unlinken Partei
„Die Linke“ mit guten Thüringer Rostbratwürsten und schütteten
Berliner Weiße hinterher, bis sie platzten. So radikal sind die Schöneberger
Links-Knaben (und Mägdelein) nun auch wieder nicht), sie wollten auf einer
Brücke, der Carl-Zuckmayer-Brücke, grillen.
Aber
die bösen von der SPD und der CDU dominierten Stadtbezirksväter und –mütter
verboten den Spaß: Allgemeines Grillverbot in Schöneberg/Tempelhof,
basta!
Dass
da nichts anderes, als Futterneid über die schönen leckeren und „Die
Linke“-Bratwürste dahinter steckt, liegt doch auf der Hand. Da zeigt
sich wieder einmal die Haltung der Großen Koalitionäre, die in diesem
Stadtteil ebenso regieren, wie im Bund: Man nimmt, indem man das Grillen
verbietet, der Hartz IV-Opfern die letzte Bratwurst vom Grill – pardon:
man verbietet ihnen sie draufzulegen.
Und
Templehof-Schönerberger Linksparteiler treffen den Kern des Problems der sozialen Ausgrenzungen in
Tempelhof-Schöneberg: „Es (das Bezirksamr) verwehrt den armen Menschen
(…) aus kleinen Wohnungen, ohne Zugang zu privaten Gärten und Kleingärten,
oder schickt sie durch die halbe Stadt in andere Bezirke.“
Es
sei zunächst mal festgestellt, dass das SPD-CDU geführte Bezirksamt
wahrlich arme Menschen erzeugt, indem sie ihnen das Grillen verbietet.
Schande über sie!
Aber
da sieht man es wieder: Die wackeren Griller aus der Lafontaine-Partei
„Die Linke“ wollen die armen reich machen, indem sie im den Eifer, den
nun mal Linksgrillern eigen ist, ein heißes Holzkohlenfeuer unter den
Hintern der Räuber aus SPD und CDU des Menschenrechts „Grillen“
im Schöneberger Rathaus machen. Und höret, ihr Opfer der Machenschaften
der Antigriller: Tom Maier, der Obergriller in diesem Stadtteil, hält
Wacht über eure Rechte und setzt sich vorbehaltlos für die Rechte der
Menschen in engen Wohnungen, die die hohen Strompreise nicht bezahlen können,
sich auch keine größeren Wohnungen leisten können, dann sie bekommen
Hartz IV und die Sozialsenatorin wacht darüber, dass sie keine größere
– und damit teurere – Wohnung mieten. Ihr werde draußen grillen können,
damit wird Berlin euch die Wohnung zur Straße hin vergrößern, eure
Wohnungsnot mildern, den Energiekonzernen wird eine lange Nase gemacht,
denn anstatt Gas und Strom wird gute deutsche Holzkohle euch die Speisen
garen. Und das alles Dank des aufopferungsvollen Einsatzes dieser Partei
„Die Linke“ im Stadtbezirk Berlin Tempelhof-Schöneberg. Die Schöneberger
Sängerknaben werden es noch nach Jahrzehnten aus ihren Goldkehlchen
jubeln: freies Grillen für Arm und Reich auf Straßen, Brücken und
Parks. Was die Millionäre in ihren Schrebergärten dürfen, darf auch den
Hausbesitzern und Mietern im Stadtbezirk nicht vorenthalten werden. Dafür
tritt diese neue Partei ein.
Tom
Maier, Stellvertreter des Vorsitzers des Bezirksverbandes „Die
Linke“ Tempelhof-Schöneberg,
die Seele dieses Kampfes der Armen und Entrechteten und oberster
Linksgriller, macht auch was Leckeres auf dem Holzkohlengrill.
Die
Partei „Die Linke“ wird weiter mit rot glühenden Holzkohlenfeuer, wie
schon die PDS vorher, blauem Dunst fabrizieren (mit verführerischen
Bratwurstduft angereichert), der uns dann die Hirne vernebeln soll. Ob das
Zeug dann auch gefressen wird, liegt auch an uns. Denn vor allem den
Schlächtern und Chemiebaronen sichert diese Partei das Überleben. Die
Hartz IV-Opfer aus Tempelhof-Schöneberg können dann vielleicht draußen
grillen, das Filet-Rezept des Herrn Tom Maier (siehe)
dürfte ihnen aber unerschwinglich sein.
In
diesem Sinne: Günter Ackermann
Das
Rezept des Linksgrillers Tom Maier:
Schweinefilets
säubern und trockentupfen, in ca. 10 Scheiben á 2 cm schneiden und
pfeffern.
Je
2 Salbeiblätter auf ein Filetstückchen legen.
Bauchfleisch
halbieren und auf jedes Medaillon legen.
Speck
um jedes Filetmedaillon wickeln, abwechselnd mit Oliven auf 4 Spieße
stecken. Mit Öl einpinseln.
Grillen.
Thomas
"Tom" Maier“ siehe
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Anmerkung:
Kommunisten-online grillt auch. Wir
machen manches heiße Feuer unter manchen Arsch auf hohen Sesseln. Erst jüngst
zogen wir uns den Unmut des SPD-Oberbürgermeisters von Leipzig und des
SPD-Bundestagsabgeordneten Formahl zu, als wir über die Sachsenmafia
schrieben und auch ihren Namen erwähnten.
Nun
denn: Der eine grillt mit Schweinefilet, der andere grillt Verursacher und
Beteiligte von Schweinereien und grillt die Betroffenen auf heißem Grill.
So macht es eben ein jeder, wie er kann.
G.A.
(23. Juni 2007)
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Einladung
zum Linksgrillen :
Liebe Genossinnen und Genossen,
hiermit möchten wir Euch noch einmal auf folgenden Termin hinweisen:
Morgen, Freitag 22.6.2007 ab 16.00 Uhr grillen wir gemeinsam in/vor der
Geschäftsstelle der LINKEN in der Feurigstrasse 67-68. Als Gast wird
dort Senator Harald Wolf anwesend sein. Schön wäre es wenn Ihr auch noch
neben Grillgut (Würstchen, Fleisch) evtl. ein paar selbst gemachte
Salate oder andere Leckereien mitbringen würdet. An Getränken steht ein
Kasten Bier und Mineralwasser zur Verfügung.
Lasst uns DIE LINKE morgen gemeinsam feiern! Wir freuen uns auf Euch!
DIE LINKE Tempelhof-Schöneberg
Bezirksvorstand
Das allgemeine Grillverbot muss weg!
Die Linke hatte hier heute zu “kulinarischem Protest“ gegen das allgemeine
Grillverbot in Tempelhof-Schöneberg aufgerufen.
Themagemäß sollte dabei auch aktiv gegrillt werden. Hier auf der
Carl-Zuckmayer-Brücke, auf befestigtem Boden ohne jegliche Gefahr für
Grünanlagen. Denn dort gilt ein allgemeines Grillverbot, dessen Aufhebung
wir im Bezirk und über die Bezirksverordnetenversammlung fordern. Wie in
vielen anderen Bezirken und Städten auch, soll in den Anlagen auf geeigneten
Flächen geselliges Grillen möglich sein. Doch da bleibt das SPD-CDU geführte
Bezirksamt stur. Es verwehrt armen Menschen, (darunter auch viele
Migranten), aus kleinen Wohnungen, ohne Zugang zu privaten Gärten und
Kleingärten das Grillvergnügen, oder schickt sie durch die halbe Stadt in
andere Bezirke.
Die vielfältige, behutsame und geregelte Nutzung der Grünanlagen auch zum
Grillen, ist daher eine soziale Frage für die wir weiterkämpfen.
Unsere angemeldete Aktion hat das Bezirksamt in gutsherrlicher Art und mit
dümmlicher&nbs p;Begründung untersagt. So passe eine stundenweise Grillaktion
nicht zum Denkmalschutz der Brücke. Die “beantragte Sondernutzung würde eine
Störung des Ortsbildes bedeuten und ist aus städtebaulicher Sicht nicht
erwünscht“.
Man erinnert sich, was anläßlich des bezirklichen Maifests (12./13.5.) hier
los war - bloß da war es kommerziell.
Wir grillen nun bei unserer Geschäftsstelle in der Feurigstraße und beraten
weiter, denn:
2008 muss das Grillverbot fallen! |
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