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Dringende Bitte um Unterstützung!

Rettet das Grabmal der Opfer des Faschismus in der Ukrainischen Stadt Charkov

15.Mai 2011

Auf Kommunisten-online am17. Mai 2011

Liebe Freunde und Genossen!

Im Namen der Nachkommen der Opfer des Großen Vaterländischen Krieges und der Organisation der Kriegsveteranen bitten wir dringend um Eure Unterstützung. Es geht um das Grabmal der Opfer des Faschismus in der Ukrainischen Stadt Charkov.

Dieses Grabmal wurde von der Stadtverwaltung abgeschlossen und befindet sich auf einem „privaten Grundstück“haben dagegen Widerspruch eingelegt und bitten Euch, uns mit Eurem Protest zu unterstützen. Dem Gesetz nach läuft die Frist am 27. Mai 2011 ab.

Von Seiten der Stadt- und Gebietsverwaltung erfolgte keine Reaktion auf unsere Einladung, an der Kranzniederlegung zum Tag des Sieges am 9. Mai 2011 teilzunehmen. Außer den Angehörigen der Opfer und den Kriegsveteranen erschien nur ein Vertreter der Verwaltung des Dzierżynski-Bezirkes (wo sich das Grab befindet), um Blumen niederzulegen. Ich füge dieses Foto des Grabmals vom 9. Mai 2011 bei.

Doch wir haben auf unsere Bitte um Unterstützung nicht wenige Antworten bekommen. Von Freunden aus Ukraine, Rußlands, Weißrußland, Deutschland, Israel und anderen Ländern. Aber, leider haben bei weitem nicht alle geschrieben...

Deshalb bitten wir Euch, uns praktisch zu unterstützen, indem Ihr die Stadt- und Gebietsverwaltung von Charkov auffordert, den freien Zugang zu diesem Denkmal wieder zu gewährleisten.
Wir hoffen sehr auf Eure PERSÖNLICHE Unterstützung. Gebt diese Bitte an alle Freunde und Bekannten weiter und richtet Eure Forderung an die folgenden Adressen:

a) Gebietsverwaltung, I.V. Chernov

http://www.oblrada.kharkov.ua/rus/receptionfeedback/

b) Staatliche Gebietsadministration, M.M. Dobkin

http://www.kharkivoda.gov.ua/

c) Stadtverwaltung Charkov, G.A. Kernes – Bürgermeister

http://www.city.kharkov.ua/uk/mainmenu/view/id/203#206

Im Jahre 2012 soll die Fußball-Meisterschaft in Charkow stattfinden, und die Besucher unserer Stadt werden sicher nicht nur Fußball sehen, sondern auch an der Gedenkstätte des Ruhmes und an diesem Grabmal Blumen niederzulegen.

Bitte sendet – wenn möglich – auch eine Kopie Eurer Protest-Mails und Briefe an:  yavorskiy_a_g@mail.ru , damit wir sie in den lokalen Zeitungen veröffentlichen und wenn nötig auch an die Europäische Union weitergeben können.

Wir danken Euch im Namen der Nachkommen der Gefallenen und der Kriegsveteranen von Charkov im Voraus

Mit freundlichen Grüßen,
Alexej Javorski
Vorsitzender des Komitees der Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges

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Bilder aus Charkow

Verschlossene Gedenkstätte

Denkmal am Gerichtsgebäude

verschlossen

Kranzniederlegung am 9. Mai 2011

Друзья!
Это продолжение высказывания острой душевной боли и призыв к помощи.
Речь о той же "Братской могиле жертв фашизма 1943 г." в Харькове.
Как я многим из Вас уже писал – на наш призыв к властям потомков этих жертв и тринадцати ветеранских организаций (от 26.4.2011г.) ответа к Дню Победы так и не последовало (правда, по Закону срок ответа истекает 27.5.11г.).
Но так же и не последовало реакции на приглашение властям города и области, в соответствии с Законом Украины "О увековечении победы в Великой Отечественной войне" - принять участие в возложении цветов в День Победы. Кроме родственников и ветеранов только представители администраци Дзержинского района (где расположена братская могила) цветы возложили. Прилагаю фото этой братской могилы от 9 мая 2011г.
 

Уже получено немало откликов по этому вопросу. От друзей из Украины, России, Белоруссии, Германии, Израиля и других стран. Но, к сожалению, написали далеко не все...

Не сомневаюсь, что практичкески все Вы поддерживаете нас и правильно понимаете.
Но хотелось бы не только понимания , но и ПРАКТИЧЕСКОЙ помощи. (Особенно, от тех, кто ещё не успели написать свои слова поддержки и выразить свои требования к властям Харькова по этой братской могиле).

Мы очень надеемся на ЛИЧНУЮ помощь каждого, кто читает это сообщение. Ведь у каждого из Вас та страшная война опалила семью...

Да. Это к лично Вам, уважаемый(ая) взывают о помощи души этих убиенных...

Пожалуйста, напишите сами и предлагайте всем Вашим друзьям написать нашей харьковской антинародной власти Ваши требования - восстановить справедливость в воздании почестей тем, кто заплатил своей жизнью за то, чтобы мы все могли сегодня жить. (Адреса - в моей предыдущей информации).

Приемная Харьковского Областного Совета – Чернову С.И.
http://www.oblrada.kharkov.ua/rus/receptionfeedback/ - (написать письмо)

Харьковской областной госадминистрации - Добкину М.М.-
http://www.kharkivoda.gov.ua/: («Зворотний звязок» — «Написати листа»)

Харьковского городского головы — Кернесу Г.А. -
http://www.city.kharkov.ua/uk/mainmenu/view/id/203#206
(«Зворотний звязок» - «Обратиться к городскому голове» - « Електронний лист»)

Сообщите (особенно друзья, проживающие за пределами Украины), что гости чемпионата по футболу ЕВРО-2012 в Харькове будут не только смотреть футбол, но и в обязательном порядке пойдут возложить цветы и на мемориал Славы и на эту братскую могилу и будут смотреть на её содержание.
А копии Ваших писем-требований, как потомков борцов с фашизмом, пожалуйста, отправляйте мне (можно на
E-mail: yavorskiy_a_g@mail.ru ) – для публикации в местных газетах и для приложения к нашему обращению (если потребуется) в Совет Европы.
Заранее премного Вам благодарны потомки принявших мученическую смерть и ветераны харьковщины.
С уважением,
Алексей

P.S. У кого не сохранилась информация о этой братской могиле или у моих новых друзей – по Вашему запросу я её Вам повторю. Она также есть на сайте сообщества "Поклонимся и павшим и живым".  

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Der normale Kapitalismus, oder: 

Wie man unliebsame Erinnerungen los wird

Von Werner Schmidt

Kommunisten-online vom 23. Mai 2011 – Auf unserer Internetseite erschien die Bitte des Genossen Jaworski, gegen die Einschränkung der Gedenkstätte für gefallene Sowjetsoldaten in der Stadt Charkow zu protestieren[1]. Nun handelt es sich nicht einfach um Sowjetsoldaten. Im Ergebnis des ganzen Kladderadatsches erhielt ich von Frau Emma Ruck, die mit Genossen Jaworski in Verbindung steht, folgende Informationen:

„. Ich habe die Sache in der „kommunisten-online.de" gelesen und will Ihnen sagen : das ist der Rest dessen, was ich im Charkower Internet gelesen habe; und zwar: 1943 überfiel eine SS-Bande das Krankenhaus auf dem Uni-Campus der Medizinischen Universität Charkow und tötete bestialisch 1100 (eintausendeinhundert ) verwundete bettlägerige Soldaten , die Ärzte und das weitere medizinische Personal. Sie zertrümmerte Schädel. Manche Opfer wurden mit gebundenen Armen und Beinen gefunden, dafür wurden Telefondrähte und Ledergürtel eingesetzt. Sie wurden gefoltert.

Als die Stadt im August 1943 befreit  wurde, wurden die Ermordeten auf der freien großen Fläche neben dem Krankenhaus beigesetzt. Später wurde ein Denkmal errichtet und eine schöne Allee führte aus dem Stadtzentrum zum Denkmal. Irgendwann hat die Stadtverwaltung das Grundstück samt Tote verkauft . Auf den Knochen wurde ein Gerichtsgebäude gebaut. Das Denkmal behielt die minimale Fläche. Der Schlüssel befindet sich beim Gerichtswächter. Herr Javorskiy und der Bund der ehemaligen Sowjetoffiziere kämpfen nun für die Wiederherstellung der Allee und für eine größere Fläche für die dort beerdigten Opfer . Natürlich ohne „Schlöß und Riegel .“

Folgendes ging dem voraus. Der Bitte des Gen. Jaworski folgend, nahm ich mir die angegebene Internetadresse des OB der Stadt Charkow, setzte einen Protest auf und wollte den abschicken. Pustekuchen, ohne eine *.ru-Domain kannst du dort nicht landen. Auf den anderen Adressen gleiche Probleme.

Also schickte ich den Protestbrief an Gen. Jaworski, wo er aber via Emma Ruck wieder zu mir zurück kam. Nun versuchte Frau Ruck ihr Glück. Die letzte Information war, die Seiten seien wohl nur aus Charkow erreichbar und das wohl auch nur eingeschränkt.

Man kann also feststellen, dass die ukrainischen Behörden auf der gleichen Wellenlänge ticken wie die deutschen. Denn in Brandenburg wurde ja auch die Gedenkstätte Ziegenhals an Grundstücksspekulanten verhökert. Dabei konnte man gleich noch den Kommunisten eins auswischen.

Auch hier in der Ukraine das gleiche Schnittmuster. Genossen und Freunde, treten wir den Bourgeois auf die Füße und schmettern wir ihnen unsere Verachtung ins Gesicht! Eines Tages werden sie auch für diesen Frevel bezahlen! Bis dahin müssen sie aber spüren, dass sie auch in diesem, ihrem Staate, nicht unumschränkt tun und lassen können, was sie gerne möchten!

Vielleicht findet „kommunisten-online“ einen Weg, den Protest nach Charkow zu bringen. Zumindest wird er dort zur Kenntnis genommen, den k-online hat viele Besucher aus der ehemaligen SU.

Im Anschluß der Wortlaut meines Briefes an den OB, der ihn nun auf diesem Wege erreichen muss. Vielleicht bekomme ich von Frau Ruck noch die postalische Adresse. Die werde ich dann über k-online bekannt machen.

Rot Front

Werner Schmidt

Brief an den Bürgermeister von Charow von Werner Schmidt 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Umgang mit den gefallenen Sowjetsoldaten des II. Weltkrieges ist für mich befremdlich. Alle Völker der Sowjetunion, einschließlich des ukrainischen, leisteten ihren Beitrag zur Vernichtung der faschistischen Bestie und der Befreiung ihrer Heimat von den deutschen Okkupationstruppen.

Dieses Gedenken treten Sie mit Füssen. Wenn Sie natürlich der Meinung sind, in der Tradition der ukrainischen Nationalisten stehen zu müssen, die die Menschen ihres eigenen Volkes den Faschisten auslieferten, um sich bei ihnen Liebkind zu machen, dann ist diese Handlungsweise in Ihren Augen sicher nur noch logische Konsequenz.

Überdenken Sie nochmals die Schließung des Grabmals und ehren Sie ihre Befreier. Der Sturm der Entrüstung wird um den Erdball fegen. Sie werden in Ihrer Arroganz und Ignoranz bloßgestellt werden.

Die Verleugnung der eigenen Geschichte wird immer die Verleugnung des eigenen Volkes nach sich ziehen. Damit aber stehen Sie in der Tradition der schlimmsten Verbrecher der menschlichen Geschichte, der katholischen Kirche und der Faschisten. Das sollten sie sich immer vor Augen halten.

Werner Schmidt

Arbeiter

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