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Papst
Josef Ratzinger alias Bendedikt XVI. rechtfertigt
Massenmord
Von
Günter Ackermann/21. Mai 2007
Folgende
Mitteilung erreicht K-online:
„Papst
Benedikt hatte in einer Rede zum Ende seines Brasilienbesuchs vor Bischöfen
aus der Region gesagt, die katholische Kirche habe sich den Eingeborenen
in Lateinamerika nicht aufgezwungen.
Vielmehr
hätten die Stämme die Ankunft der Priester im Zuge der spanischen
Eroberung still herbeigesehnt.“
Damit
fällt Ratzinger noch hinter seinen Vorgänger zurück, der räumte nämlich
Fehler bei Evangelisierung ein. Während der von der katholischen Kirche
unterstützten Kolonialisierung Lateinamerikas durch die Europäer starben
Millionen von Ureinwohnern durch Massaker, Krankheiten und die Folgen von
Versklavung. Benedikts Vorgänger Papst Johannes Paul II. hatte 1992 in
einer Rede Fehler bei der Evangelisierung der einheimischen Stämme eingeräumt.
Da
sehnten die karibischen Ureinwohner offenbar ihre eigene Ausrottung dur
Seuchen, Zwangsarbeit und Mord herbei. Die Ureinwohner z.B. Boliviens, die
sich in Silberminen zu Tode schuften musst, damit die Silberschätze nach
Spanienen kommen konnten, ebenfalls. Auch war Pizarro, der spanische Führer
der Eroberer Perus, in Wirklichkeit von den Inkas herbeigerufen worden.
Die
Toten und die Vernichtung von Hochkulturen durch christlichen
Eroberungerer waren Kollateralschäden,
die unvermeidlich für das Seelenheil der Indios, Neger und Asiaten waren.
Dazu gehört dann auch die Versklavung zuerst der Indios und dann der
Afrikaner, die auf Plantagen der Kolonisatoren zu Tode zu Tode geschunden
wurden.
Genau
das waren die Argumente der christlichen Eroberer in aller Welt seit den
Kreuzzügen und bei der Kolonialisierung Amerikas, Asiens und Afrikas bis
in die jüngste Vergangenheit – eigentlich auch noch heute. Denn die
USA, aber auch die europäischen Länder, führen ihre Kriege im Namen der
Freiheit und Menscherechte – was synonym zu Seelenheil verstanden werden
muss. Auch die Iraker, die Afghanen und vorher die Vietnamesen, haben die
Ankunft der europäischen und USA-Retter herbeigesehnt, die Kubaner sehnen
sie noch immer herbei. So jedenfalls, wann man der Propaganda der
Imperialisten Glauben schenkt. Ratzinger hat sich als wahrer Sachwalter
imperialistischer Interessen entpuppt. |