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USA
kopieren KZ-Arzt Mengele
Menschenversuch
mit tödlichem Ausgang
Anmerkung
vom Roten Webmaster
Kommunisten-online
vom 8. Oktober 2010 – Jetzt kommt es heraus: Nicht allein, dass
die USA über die „Rattenlinie“ Nazi-Verbrecher – mit tatkräftiger
Hilfe des Vatikan und des Internationalen Rotten Kreuze – nach Südamerika
schmuggelten, jetzt kommt heraus, dass sie sich auch der Nazi-Methoden
in der Medizin bedienten.
Auch
die deutsch en Faschisten
ließen an Gefangenen oft tödlich ausgehende
Menschenversuche machen. Auch unzählige schwerst Behinderte, die
die Versuchte überlebt hatten, produzierten die Nazi-Verbrecher im
Arztkittel. So experimentierte man an Häftlingen mit
Fleckfiebererregern, Gasbrand, Unterdruck.
Die
USA dagegen machten Versuche mit haben mit Geschlechtskrankheiten (z.B.
Syphilis) an Häftlingen experimentiert.
Aber
die waren sich ihrer Verbrechen bewusst. Um ihre Entlarvung zu
verhindern, gingen sie nach Mittelamerika. Dort herrschten damals USA-hörige
blutige Diktatoren, z.B. in Guatemala. Oder m an machte in den USA in
denen Indianer-Reservaten – ohne Wissen und Zustimmung der Frauen –
junge Frauen unfruchtbar. Und das nur, weil diese Indianerinnen waren.
Auch eine Parallele zu denen Nazis.
Eine
weitere Parallele zu den Nazis:
Menschenversuche
mit HIV an Kindern mit Hilfe der katholischen Kirche
Aber
nicht nur das. Jetzt kam heraus, dass im USA. In New York, in
Kinderheimen mit HIV-positiven Kindern Experimente mit hochgiftigen
Chemikalien gemacht wurden. Nicht nur, dass viele der Kinder starben,
sie mussten auch an den Folgen dieser Chemikalien leiden.
Mich
wundert es immer wieder, mit welcher Frechheit führende Ideologen des
Imperialismus den Menschen verkaufen wollen, wie demokratisch es doch im
Kapitalismus, insbesondere den USA, zugeht. Kein
US-Präsident, der z.B. nach Peking fährt, der nicht an die
dortige Regierung appelliert, die Menschenrechte zu achten. Desgleichen
auch die anderen Spitzenpolitiker anderer westlicher Länder.
Dabei
sollte sie schön schweigen. Die haben soviel Dreck am Stecken, dass es
gen Himmel stinkt.
G.A.
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Katholische
Kirche hilft offenbar mit und kassiert
Menschenversuche
in USA
Quelle
Freace
auf
Kommunisten-online am 8. Oktober 2010 - Am Dienstag strahlte die
britische BBC einen Bericht
mit dem Titel „Guinea Pig Kids“ („Kinder-Versuchskaninchen“)
aus, der belegt, daß HIV-positive Kinder in Kinderheimen in New York
benutzt werden, um bisher unerprobte Medikamente zu testen.
Weder
die Eltern noch die Vormünde der Kinder wußten von diesen
Experimenten, geschweige denn, daß sie diesen zugestimmt hätten. Das jüngste
der Kinder war erst drei Monate alt.
Jacklyn
Hoerger hat in einem solchen Heim gearbeitet und war für die
Verabreichung von Medikamenten an die Kinder zuständig. Allerdings wußte
sie nicht, daß es sich um unerforschte Chemikalien handelte und daß
diese hochgiftig waren.
„Man
hatte uns gesagt, daß wenn sie sich übergeben würden, wenn sie ihre Fähigkeit
zu gehen verlieren würden, wenn sie Durchfall hätten, wenn sie sterben
würden, daß all dies aufgrund der HIV-Infektion sein würde“, sagte
sie.
Tatsächlich
erkrankten die Kinder an den ihnen verabreichten Chemikalien.
Auf
Anfrage der BBC sagte die Sprecherin der „Alliance for Human Rights
Protection“ („Allianz zum Schutz der Menschenrechte“), Vera Sherav:
„Sie haben diese höchst experimentellen Medikamente getestet. Warum
haben sie die Kinder nicht mit der derzeit bestmöglichen
Behandlungsmethode versorgt? Das ist die Frage, die wir haben. Warum
haben sie sie dem Risiko und den Schmerzen ausgesetzt, da sie hilflos
waren? Hätten sie diese Experimente mit ihren eigenen Kindern durchgeführt?
Das bezweifle ich.“
Insbesondere
die Tatsache, daß für diese Experimente nicht zufällig Opfer ausgewählt
wurden, sondern offenbar systematisch Kinder in Kinderheimen - also die
wehrlosesten aller möglichen Opfer - gesucht und benutzt wurden,
verleiht diesen Experimenten ein fast unfaßbares Ausmaß.
Über
23.000 Kinder leben in New York in solchen Pflegeheimen, die überwiegend
von religiösen Organisationen im Auftrag der Stadt betrieben werden.
Fast 99 Prozent der Kinder sind schwarz oder von lateinamerikanischer
Abstammung.
Diese
Kinder werden offenbar seit über 10 Jahren für medizinische
Experimente benutzt.
Der
städtische Auftraggeber der Heime ist die „Administration for
Children's Services“ (AMS, „Verwaltung der Dienste für Kinder“).
Diese Behörde hatte in den 90er Jahren von dem damaligen New Yorker Bürgermeister
Rudolph Giuliani weitreichende Befugnisse erhalten. Innerhalb kürzester
Zeit waren tausende Kinder in Pflegeheime untergebracht worden.
„Sie
sind absolut außer Kontrolle“, sagte der Anwalt für Familienrecht
David Lansner. „Ich habe viele ACS-Sachbearbeiter gehabt, die mir
gesagt haben: ‚Wir sind die ACS, wir können tun, was immer wir
wollen' und normalerweise kommen sie damit durch“, so Lansner. Nachdem
sie die Kinder in Heimen untergebracht hatte, übernahm die ACS statt
der Eltern die vollständige Verantwortung über sie und konnte mit
ihnen tun, was immer sie wollte.
Eines
der Heime in die HIV-positive Kinder gebracht wurden war das Incarnation
Children's Center, ein großes, aufwendig renoviertes Gebäude aus roten
Ziegeln im Stadtteil Harlem, das der katholischen Kirche gehört.
Anfragen der BBC wurden an ein PR-Unternehmen im teuren Stadtteil
Manhattan verwiesen, das seinerseits Aussagen über Vorgänge innerhalb
des Heims verweigerte.
Dr.
David Rasnick von der Universität von Berkeley, der international für
seine Arbeiten zu zahlreichen Krankheiten bekannt ist, ließ keinen
Zweifel an den Auswirkungen der Experimente.
„Wir
reden über ernste, ernste Nebenwirkungen. Diesen Kindern wird es
absolut elend gehen. Sie werden Krämpfe und Durchfall haben und ihre
Gelenke werden anschwellen. Sie werden sich auf dem Boden herumwälzen
und man kann sie nicht anfassen“, so Rasnick.
Die
verabreichten Chemikalien, die von mehreren großen
Arzeimittelherstellern, darunter Glaxo SmithKline, stammten, bezeichnete
er als „tödlich“. Auf Anfrage sagte Glaxo SmithKline, derartige
Versuche müßten hohe Standards haben und örtliche Gesetze strikt
befolgen.
Die
Auffassung dieser Bedingungen in dem Incarnation-Heim ist offensichtlich
mehr als ungewöhnlich. Nicht nur, daß weder die Kinder noch deren
Eltern von den Experimenten erfuhren, Kindern, die sich weigerten, die
Chemikalien einzunehmen, wurden diese durch eine Magensonde verabreicht.
Aber
auch die ACS war offenbar daran interessiert, daß die Experimente
fortgesetzt wurden.
Jacklyn
Hoerger hatte zwei Kinder aus dem Heim, wo sie arbeitete zu sich in
Pflege genommen und plante, sie zu adoptieren.
„Es
war ein Samstagmorgen und sie waren einige Male unangekündigt
gekommen“, erzählte sie. „Also bat ich sie herein als ich die Tür
öffnete und sie sagten, es sei kein schöner Besuch. Zu dem Zeitpunkt
sagten sie mir, daß sie die Kinder wegnehmen würden. Ich stand unter
Schock.“
Zuvor
hatte die gelernte Krankenschwester aufgehört, den kindern die
Chemikalien zu verabreichen, was zu einem umgehenden Aufschwung ihrer
Gesundheit und ihrer Fröhlichkeit geführt hatte. Vor Gericht wurde sie
allerdings der Kindesmißhandlung angeklagt und sie durfte die Kinder
seitdem nicht mehr sehen.
In
der Sendung wurden weitere Fälle wie der von Jacklyn Hoerger als auch
der Bericht eines Kindes, daß an den Experimenten teilnehmen mußte,
gezeigt. Der Sendung zufolge handelt es sich bei dem Incarnation-Heim
nicht um einen Einzelfall und die Experimente werden auch jetzt noch
fortgesetzt.
Nachtrag: NDR Niedersachsen strahlt
die deutsche Fassung der Sendung am 14.12.2004 um 04:15 Uhr und um 05:15
unter dem Titel „Kinder als Versuchskaninchen“ aus
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Schweres
US-Verbrechen an Menschheit kürzlich
aufgedeckt“
USA
WOLLEN SICH FÜR INFIZIEREN VIELER GUATEMALTEKEN 1946 ENTSCHULDIGEN“
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna,
1. Oktober 2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online
am 8. Oktober 2010) – Die USA boten am Freitag an, sich bei
Guatemala dafür zu entschuldigen, eine medizinische Studie finanziert
zu haben, zu welcher Gefangene und geisteskranke Menschen in Guatemala
vorsätzlich mit Erregern solcher Krankheiten infiziert wurden, die
durch Übertragung bei Geschlechtsverkehr hervorgerufen werden (Syphilis
usw.).“
US-Außenministerin
Hillary Clinton und US-Gesundheits- und Sozialministerin Kathleen
Sebelius formulierten in einer gemeinsamen Erklärung: „Wir bedauern
sehr, daß dies geschehen ist. Wir bieten unsere Entschuldigung allen
Menschen an, die durch die abscheulichen Praktiken jener Untersuchung in
Mitleidenschaft gezogen wurden. (...) Wir leiten derzeit eine minutiöse
Ermittlung bezüglich der Einzelheiten dieses Falls von 1946 ein. Außerdem
berufen wir mittels des Präsidentenausschusses für das Studium von
Angelegenheiten der Bio-Ethik ein Team internationaler Fachleute ein,
damit es die angewandten Methoden prüft und darüber informiert, um
sicherzustellen, daß jegliche medizinische Untersuchung an Menschen,
die derzeit in der Welt vorgenommen wird, den strengen ethischen Normen
genügt“, so hoben es die beiden US-Regierungsmitglieder hervor.“
Clinton
rief letzten Donnerstagabend den guatemaltekischen Staatschef Alvaro
Colom an und äußerte ihre Reue, daß jene Studie sich ereignet hatte.
Dies sagte öffentlich der Unterstaatssekretär für die Westliche
Hemisphäre, Arturo Valenzuela.“
Der
Leiter des US-Nationalinstituts für Gesundheit, Francis Collins, ließ
verlauten, daß jene Studie den ethischen Maßstäben nicht entsprach,
weil sie verwundbarste Gruppen der Bevölkerung betraf, welche ihre
Teilnahme an der Studie nicht erlaubt hatten und betrogen wurden sowie
nicht wußten, daß sie absichtlich mit Krankheitserregern infiziert
wurden. „Dieser Fall ist ein düsteres Beispiel eines dunklen Kapitels
der Medizingeschichte“, so Collins.“
(Mit
Information von AP)“
http://www.cubadebate.cu/
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COLOM:
SYPHILISINFEKTIONEN
DURCH USA WAREN „VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHHEIT“„
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel“
Havanna,
1. Oktober 2010, Cubadebate (auf Kommunisten-online am 8. Oktober 2010)
-.- Als
„grauenhafte Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnete Guatemalas
Präsident Alvaro Colom jene Experimente von US-Medizinern aus den
Jahren 1946 und 1948, als vorsätzlich Guatemalteken mit Syphilis und
Gonorrhoe infiziert wurden. Colom sagte zu, daß eine „tiefgreifende
Untersuchung“ der Geschehnisse erfolgen wird. Über 1.500
Guatemalteken wurden seinerzeit durch jene „Studie“ gesundheitlich
schwerwiegend geschädigt. Zugleich äußerte er, daß in Erwägung
gezogen wird, eine Klage gegen die Verantwortlichen der „Studie“
einzureichen und von den USA eine Entschädigung einzufordern. Colom würdigte
zugleich den „Edelmut“ aus dem Weißen Haus, sich öffentlich zu
entschuldigen. „
Laut
Colom waren die Opfer jener „ethisch verbrecherischen abscheulichen
Praktiken“ mehrheitlich Soldaten, Gefangene, Prostituierte und
Geisteskranke. Colom wies seine Minister für Gesundheit, Verteidigung
und Regierungsgeschäfte an, die Archivakten jener Jahre „zu orten und
sicherzustellen“, um zu ermitteln, welche Dinge sich da ereigneten und
„eine Untersuchung durchzuführen“ gemeinsam mit der US-Regierung.
Colom weiter: „Diese Experimente sind nicht Teil der Politik der
gegenwärtigen US-Regierung“.“
BESUCH
VON PROSTITUIERTEN BEI GEISTESKRANKEN“
Die
Praktiken kamen dank einer Studie der Forscherin Susan Reverby von der
Universität von Wellesley zutage. Sie bestätigte, daß 696 Menschen
infiziert wurden. Zumeist handelte es sich um internierte Patienten in
geschlossenen Anstalten für Geisteskranke.“
Lt.
Reverby zielten die Experimente darauf ab herauszufinden, ob Penicillin
der Syphilisinfektion nicht nur als Heilmedikament, sondern auch als
vorbeugendes Medikament dienen könnte. Die Opfer wurden durch Besuche
infizierter Prostituierter infiziert und infizierten weitere Menschen im
Umfeld. Reverby konnte nicht klären, ob die Patienten später geheilt
oder zumindest behandelt wurden.“
(Mit
Informationen aus Agenturmeldungen)“
http://www.cubadebate.cu/n
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VIZEPRÄSIDENT
SOLL AUSSCHUSS ZUR UNTERSUCHUNG DER
US-MEDIZINER-EXPERIMENTE IN GUATEMALA LEITEN“
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel“
Havanna,
4.10.2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 8. Oktober 2010) -
Guatemalas stellvertretender Präsident Rafael Espada wurde heute
von Präsident Alvaro Colom zum Leiter des Untersuchungsausschusses der
von US-Medizinern in den 40er Jahren in Guatemala durchgeführten
„Studien“ eingesetzt. Bei jenen „Studien“ wurden hunderte
Menschen vorsätzlich mit tödlichen Krankheitserregern infiziert.
Regierungssprecher Ronaldo Robles ließ vor Journalisten verlauten, daß
die Zusammensetzung des Untersuchungsausschusses „von Präsident Colom
bestimmt worden ist“. Außer Espada werden auch Gesundheitsminister
Ludwin Ovalle und Vertreter des Ärztekollegiums von Guatemala in der
Untersuchungskommission vertreten sein: „Ziel des Ausschusses wird
sein, die Wahrheit über die Geschehnisse zu finden und
herauszuarbeiten, wie es möglich sein konnte, daß solche Ereignisse
geschehen konnten, wer die Opfer waren, welche Zwecke die Experimente
hatten, und wer die Verantwortlichen waren“.“
Am
vergangenen Freitag telefonierte US-Präsident Obama mit Guatemalas
Staatschef Colom und äußerte sein „tiefempfundenes Bedauern“ für
jene von Wissenschaftlern seines Landes zwischen 1946 und 1948 durchgeführten
Experimente, bei denen über 1.500 Guatemalteken vorsätzlich mit
Syphilis und Gonorrhoe ohne jede Einwilligung seitens der Opfer
infiziert worden waren. Laut Guatemalas Präsident versicherte ihm
Obama, daß die US-Regierung eine eigene Untersuchung der Tatsachen
vornehmen würde. Obama bot Colom „jeglicher erforderliche Unterstützung“
für die Untersuchung durch die guatemaltekische Regierung an.“
SYPHILIS-EXPERIMENTE
DER USA IN GUATEMALA“
Colom
akzeptierte die Entschuldigung des US-Staatschefs und machte klar, daß
Guatemala sich das Recht vorbehält, eine Klage gegen die USA
einzureichen, um eine Entschädigung für die dem Land durch jene Vorgänge
zugefügten Schäden zu verlangen.“
Die
Experimente wurden seinerzeit vom US-Arzt John Cutler geleitet. Kenntnis
davon hatte die Panamerikanische Gesundheitsorganisation. Sie erfolgten
während der Amtszeit der Regierung von Präsident Juan José Arévalo
(1945-1950) in Guatemala.“
Die
Opfer waren Gefangene, Soldaten, Prostituierte und Geisteskranke.“
Der
damalige Prädident des Kongresses, Oscar Barrios Castillo, und der
damalige Minister für Wirtschaft und Arbeit, Alfonso Bauer, erklärten,
daß die guatemaltekische Regierung nicht in die Experimente eingeweiht
war. Barros Castillo wörtlich: „Zu jener Zeit wußte man nichts von
diesem Thema. Damals gab es viel Kooperation der Vereinigten Staaten in
Guatemala. Aber niemals erfuhr man von derartiger Unmenschlichkeit.“
Und Bauer bestätigte seinerseits, daß „die Regierung keine
Information über jene Studien hatte“:“
Ans
Licht kamen jene Experimente durch die Forscherin Susan Reverby von der
Universität von Wellesly. Sie entdeckte die Archivdokumente der von
Cutler durchgeführten Experimente, als sie sich auf eine Studie über
Geschlechtskrankheiten vorbereitete.“
(Mit
Informatio von EFE)“
http://www.cubadebate.cu/
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MORDENDE
ÄRZTE UND WEGSCHAUENDE REGIERUNGEN“
von
Jorge Gómez Barata, Havanna/Kuba
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel“
Havanna,
7. Oktober 2010, Cubadebate. ( Man
kann sich eine Szene vorstellen, in welcher ein wiederauferstandener
Adolf Hitler telefonisch an Benjamin Netanyahu wendet und nach seinen
zackigen Begrüßungsfloskeln um Entschuldigung bittet und jene Schuld für
bezahlt erklärt, welche der deutsche Staat unter Hitlers Regime auf
sich lud, als Dr. Josef Mengele tausende Gefangene für medizinische
Experimente mißbrauchte. Dasselbe betrieb kaum ein Jahr nach dem Ende
der faschistischen Hitlerdiktatur von Deutschland in Guatemala der
US-Arzt John Cutler durch vorsätzliches Infizieren von über 1.500
guatemaltekischen Staatsangehörigen mit Krankheitserregern der
Gonorrhoe und Syphilis, um die Wirkung von gewissen Medikamenten
auszutesten.“
Die
Ironie bei diesen ähnlichen Vorgängen besteht darin, daß zum
Zeitpunkt der Begehung jenes abscheulichen Verbrechens im Guatemala des
Jahres 1946 hinter dem Atlantischen Ozean in Europa die Ermittler aus
den USA, aus der UdSSR und den Ländern der Anti-Hitler-Koalition die
gefangengenommenen Nazi-Schergen auf der Suche nach Kriegsverbrechern
verhörten, welche den Kriegsverbrechergerichten zur Verurteilung für
ihre schlimmen Verbrechen an der Menschheit zu überstellen waren.
Mengele fand sich seinerzeit unter jenen, die entfliehen konnten. Er
versteckte sich erst in seiner Heimat Bayern, gelangte dann nach
Italien, von dort nach Argentinien, Paraguay und Brasilien. 1979, 33
Jahre nach dem Begehen seiner Verbrechen, verstarb er dort als
unbehelligter Rentner ohne jedes Leiden an einem Herzinfarkt, während
er das Leben in einem Kurort an der See genoß.“
Beim
genetischen Abgleich seiner unter dem Grabstein eines Wölfgang Gerhard
beerdigten verblichenen Körperreste 1985 auf dem Friedhof der Ortschaft
Ambu in Sao Paulo mit den genetischen Spuren seines Sohnes stellten die
US-Ermittler zweifelsfrei fest, daß es sich beim Toten um Joseph
Mengele handelte. Eli M. Rosenbaum, Leiter des Sonderermittlungsbüros
beim Justizministerium der US-Regierung, erklärte voller Schaudern:
„Wir waren fassungslos wegen seiner Ungeheuerlichkeit.“„
Es
ist schon eine makabre Ironie: Die Regierung ausgerechnet der USA, des
Landes mit den meisten Rechtsanwälten, Richtern, Staatsanwälten und
Gerichten pro Quadratmeter, wo man die Regierung verklagen kann schon
wenn jemand in einer feuchten Straße ausrutscht, reagiert mit
unglaublicher Leichtfertigkeit angesichts einer Tatsache, die für sie
ein Skandal sein müsste und sie tief zu beschämen hätte.“
Das
wirklich Bedeutende an diesem Fall ist nicht die Identifizierung und in
einzelnen Personen aufzuklärende Schuldhaftigkeit, sondern die
Herausstellung der Verantwortlichkeit des Staates USA für seine
staatlichen Behörden, denn eine davon beging das Verbrechen. Und diese
eine staatliche Behörde der USA ist nicht verstorben wie der Arzt, der
das Verbrechen ausführte. Sie hat nicht mal ihre Vorschriften seitdem
im Laufe der Zeit verändert.“
Diesmal
geht es darum zu bestimmen, welche Befugnisse die international mit
Rechtsdurchsetzung Beauftragten haben, wenn ein Land als zugleich größte
Weltmacht des Planeten Erde sich vor dem Agieren der internationalen
Zusammenarbeit abschirmt, eine andere Regierung betrügt, welche im
Gottvertrauen von dem schrecklichen Verbrechen gar nichts mitbekommt,
das da an ihren Bürgern begangen wird.“
Was
diesmal da auf dem Spiel steht, das ist nicht das Böse eines Einzeltäters,
sondern die Glaubwürdigkeit und die Moral eines Staates, der in der
Welt eine Führungsrolle ausübt.“
Die
Akademiker, Wissenschaftler und die US-Ärzteschaft, von denen viele
derzeit in etlichen Teilen der Welt Untersuchungen durchführen oder
Dienst leisten, müssten die Ersten sein, welche daran interessiert
sind, daß die Wäsche gewaschen wird, welche da schmutzig von ihrem
Prestige derzeit getragen wird. Mit Syphilis und Gonorrhoe unglückliche
guatemaltekische Staatsangehörige vorsätzlich zu infizieren, welche
glaubten, sie würden geheilt werden, ist eine nie dagewesene
Grausamkeit.“
Natürlich
reicht es nicht, der US-Regierung dafür Beifall zu zollen, daß sie
grundsätzlich auf höchstem Niveau via Präsident Obama den Anstand
hat, zu den Tatsachen zu stehen, sondern es ist zu beobachten, was
Guatemala unternehmen wird, wo es auch eine Regierung gibt, deren Zuständigkeit
gestern und heute immer gewesen ist, über die Unantastbarkeit und
Sicherheit ihrer Bürger zu wachen und sie zu repräsentieren. Auch dort
gibt es Anwälte, Richter, Gerichte und Staatsanwaltschaften.“
Vielleicht
mangelt es Guatemala an den erforderlichen Ermittlungsfachkräften und
Spezialisten für eine umfassende Untersuchung. Es kann auch sein, daß
dieses Land nicht über die geeigneten rechtlichen Mittel verfügt. Aber
in diesem Fall kann Guatemala internationale Organisationen um Hilfe
bitten, damit sie dort tätig werden. Darunter die Panamerikanische
Gesundheitsorganisation, die Interamerikanische
Menschenrechtskommission, die Ärztevereinigungen und -kollegien auch in
den USA und nicht zuletzt auch den Internationalen Gerichtshof. Es geht
nicht darum, eine Rachehaltung einzunehmen oder jenen teils noch
lebenden einzelnen Ausführenden jener barbarischen Experimente die
Rechnungen einzeln zu präsentieren. Sondern wie es mit den von den
Nazis begangenen Kriegsverbrechen zur fast gleichen Zeit geschah, muß
hier ein Präzedenzfall abgearbeitet werden, der die Menschheit
einschließlich der US-Bürger davor bewahrt, daß sich solche
Grausamkeiten wiederholen können.“
Kaum
zu glauben, daß das verelendete geschädigte Guatemala sich mit einem
Telefongespräch zufrieden geben muß, welches ja viele Verdienste haben
mag, aber weder die Schuld wegwaschen nocht die zugefügten Schäden
wiedergutmachen kann. Wir werden sehen, wie es weitergeht.“
http://www.cubadebate.cu/
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„Jetzt
haben sie also wieder mal lange genug ihre kapitalistische Schweinerei
unter den Teppich gekehrt, um es jetzt „zugeben“ und “bedauern“
zu können, bevor – oder vierlleicht schon,
weil – sie es nun müssen, wenn es Andere entdecken.“
Zu
den Versuchen an Menschen des US-Imperialismus in Guatemala:
Von
Ulrich aus Nikaragua
Kommunisten-online
vom 10. Oktober 2010 – Es ist immer wieder das Gleiche, aber
es funktioniert. Wie ich schon mal im Zusammenhang mit dem BODO LEAGUE
Masaker in Korea darauf hingewiesen habe, geschieht das so – ich
wiederhole aus diesem Artikel:
„Ich
stelle nur fest, dass fast sechzig Jahre nach dem Koreakrieg, nun
endlich die Hosen heruntergelassen werden. Das tut die Reaktion auch
immer – nach so einer langen Zeit, wenn „es nichts mehr kostet”
– und „beweist“ ihre „demokratische Offenheit und
Selbstkritik“, wenn der Fall an sich keinen relevanten Einschlag mehr
erzeugt.”
„Eine
sublime Botschaft der imperialistischen Gehirnwäsche, zum Beispiel, ist
häufig Folgende: „Ist ja schon wahr, dass unsere Kriege schlimm sind,
aber sie verhüten Schlimmeres und die „Anderen“ (Kommunisten) sind
schlimmer.“
Oder:
„Ja, das hat man damals verbockt. Aber das war damals. Leute, die
schon längst tot sind, sind die Schuldigen und es war ein Fehler und
wir beweisen unsere Lauterkeit indem wir es jetzt zugeben. Wo gehobelt
wrd, fallen Späne.” (Nachdem man jahrzehntelang jeden geächtet und
verfolgt hat, der die Wahrheit verbreitete.)“
Jetzt
haben sie also wieder mal lange genug ihre kapitalistische Schweinerei
unter den Teppich gekehrt, um es jetzt „zugeben“ und “bedauern“
zu können, bevor – oder vierlleicht schon,
weil – sie es nun müssen, wenn es Andere entdecken. Daraus
folgen mindestens jetzt zwei Dinge.
1.
Ihre besondere Variante der imperialistischen Heuchelei und Bigotterie,
können sich diese Herrschaften
– von Hillary bis Obama – ganz hinten reinstecken, mit
„Bedauern“ und „Bereuen“ und „Entschuldigung“ und was da
noch so in ihrem Repertoire glänzt.
Es
ist und bleibt ihr verbrecherisches System und gehört auch nach Nürnberg
auf die Anklagebank (Ein amerikanischer Mengele-gate). Alos kein Reinwäscher-bonus
für „Mea culpa“
. Es handelt sich lediglich um den gewóhnlichen Zynismus des Systems
und ist als uralter Trick funktionellerTeil des Selben. Das elendige
Leiden der Opfer ist nach wie vor das Gleiche.
2.
Wir können Gift darauf nehmen, dass nach der Aufdeckung dieser
Menschenrechtsskandale des Imperialismus ganz bald irgendeine
„Schweinerei” seiner politischen und ideologischen Gegner
„entdeckt” und hochgekocht wird – sei es in einem sozialistsichen
Land der Vergangenheit oder der Gegenwart oder von sonst irgendjemandem
der „Nein!” und „Halt!” sagt zu imperialistischen Raubgelüsten.
(Siehe oben: „Ja,Ja … aber die Anderen sind schlimmer”.)
Ulrich
aus Nikaragua
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