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Revisionisten
MLPD
droht Kommunisten-online
Offener
Brief an den MLPD-Parteigeschäftsführer Wolfgang Göller
von
Günter Ackermann (20.
August 2005)
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"...noch
nie habe ich mich ins Bockshorn jagen lassen. Noch nicht einmal
durch politische Verfolgung. 1971 wurde ich wegen meiner
Gesinnung zu 15 Tagen Haft verurteilt und in den Kölner Knast
eingesperrt. Aber die Solidarität zwang die Justiz mich nach
drei Tagen frei zu lassen. Später anerkannte sogar ein Gericht,
dass die Verhaftung nicht rechtens war. (...)
Ja
glaubst du, lieber Genosse Göller, da lasse ich mich von deinen
lächerlichen kleinbürgerlichen Drohgebärden ins Bockshorn
jagen? Das kannst du doch nicht ernsthaft glauben." |
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Er
versuchte uns einzuschüchtern:
Wolfgang
Göller, Parteigeschäftsführer
O-Ton
MLPD: " Wurde
1950 in Stuttgart geboren und ist von Beruf Programmierer. Er
hat 15 Jahre bei Daimler/Chrysler gearbeitet und in
verschiedensten Funktionen der IG Metall eine positive
Gewerkschaftsarbeit verwirklicht. Die Stärkung der
Arbeiterbewegung und das Eintreten für Gewerkschaften als
Kampforganisationen sind ihm seither ein besonderes Anliegen. Er
setzt sich dafür ein, dass eine Politik im Interesse der
einfachen Menschen auch von den einfachen Menschen selbst
finanziert wird. Er schätzt das Wandern in der freien Natur und
treibt gerne Sport."
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Offener
Brief an den MLPD-Parteigeschäftsführer Wolfgang Göller
von
Günter Ackermann (20.
August 2005)
Lieber
Genosse Göller,
deine
Mail vom 18. August 2005 (siehe)
es
widerspricht unseren Gepflogenheit, Menschen die sich politisch in einer
kommunistisch und/oder sozialistisch sich nennenden Organisation betätigen,
mit Herr oder Frau und ohne höfliche Anrede anzuschreiben. Das gilt
auch für jene, mit denen wir nicht politisch übereinstimmen –
also auch bei der MLPD.
Die
Anrede Herr/Frau wird aber in revisionistischen und sozialdemokratischen
Parteiungen häufig verwendet. Ich muss also annehmen, dass ihr euch
eher diesem Spektrum verbunden fühlt.
Diese
Annahme wird auch bestätigt, indem ihr schreibt:
„Die
MLPD nimmt ihre bürgerlich-demokratischen Rechte und Freiheiten
wahr...“ Ach so, es
gibt also die bürgerlichen Freiheiten für die MLPD. So schön
klassenneutral oder dünkt sich die MLPD schon offen im bürgerlichen
Lager?
Als
Kommunist dachte ich bisher:
„Meine Untersuchung mündete
in dem Ergebnis, dass Rechtsverhältnisse wie Staatsformen ... in den
materiellen Lebensverhältnissen wurzeln ...
In
der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen
bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein,
Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer
materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser
Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der
Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und
politischer Überbau erhebt ... Die Produktionsweise des materiellen
Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozess überhaupt.“
K. Marx, Kritik der politischen Ökonomie, MEW 13, 8f.
Damit
keine Missverständnisse aufkommen: Das stammt von Karl
Marx!
Das
M in eurem Parteinamen erinnert daran, dass ihr euch ja auch zu Marx
bekennt – wie auch die SPD noch bis zum Godesberger Programm.
Marx
und Marxismus mag bei euren „echten“ Sozialismus und eurer
Anbiederung an Oskar Lafontaine allerdings entsorgt worden sein.
Im Moment scheint ihr bei den „bürgerlich-demokratischen
Rechte und Freiheiten“ zu sein,
die ihr wahrzunehmen gedenkt. Darunter versteht ihr aber nicht,
dass ihr euch nicht in die Belange einer von euch unabhängigen
Redaktion einzumischen habt. Ihr versteht das genaue Gegenteil darunter.
Diese „bürgerlich-demokratischen Rechte und Freiheiten“ sind
für euch, dass ihr mit der „bürgerlich-demokratischen
Justiz“ eure
vermeintlichen Rechte in dieser freiheitlich-demokratischen Grundordnung
einzuklagen beginnt. Politische Auseinandersetzungen finden bei euch
nicht in Presseorganen und im Meinungsstreit statt, sondern vor den
Schranken der bürgerlichen Justiz. Ein beredtes Zeichen eurer wahren
Gesinnung und Degenerierung zu Revisionisten.
Ihr
verlangt von uns:
1.
Wir sollen das „Phantomflugblatt“ der Roten Garde von unserer
Homepage nehmen und
2.
Wir sollen uns bei euch entschuldigen.
Zu
1. und 2.: Wir denken nicht im Traum daran, beides zu tun.
Aber
konkreter:
Zu
1.:
Polemik
gegen bürgerliche und kleinbürgerliche Ideologien und unsere
Auseinandersetzung mit der MLPD
Kommunisten-online
versteht sich in der Tradition diverser Schriften von Marx, Engels,
Lenin und Stalin, die sich hart und auch polemisch, aber nichts desto
trotz sachlich und inhaltlich, mit den diversen bürgerlich-reaktionären,
revisionistischen und reformistischen Strömungen innerhalb der
Arbeiterbewegung auseinander setzten. Ich erinnere nur an die „Kritik
des Gothaer Programms“ von Karl Marx,
Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft (Anti-Dühring")
von Friedrich Engels,
Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung, von W.I. Lenin
oder Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) -
Kurzer Lehrgang
von Stalin.
Mir
ist nichts davon bekannt, dass einer der damals attackierten auf die
Idee kam, die bürgerliche Justiz zu bemühen. Selbst die Opportunisten
damals besaßen noch soviel Charakter, dass sie nicht die Justiz der
Bourgeoisie darüber entscheiden ließen, wer Recht hat. Lassalle, Eugen
Dühring, die Menschewiki, Ökonomisten und Volkstümler, ja selbst die
Trotzkisten bemühten nicht die Justiz eines bürgerlichen Staates.
Erst ihr brecht dieses Tabu. Kürzlich taten
das auch die Herren Baier
und Graber von der KPÖ-Führung gegen kommunistische Kritiker in Österreich.
Schon allein das zeigt, wo ihr
politisch steht.
Natürlich
wurden auch die Angriffe der Opportunisten gegen die Marx, Engels, Lenin
und Stalin nicht vor Gerichten eines kapitalistischen Staates
ausgetragen und gar mit der Polizei durchgesetzt.
Auseinandersetzung
und Polemik waren von Beginn an Wesensmerkmal der Schriften der
Klassiker. Man sehe sich das „Manifest der Kommunistischen Partei“
an. Das ganze Kapitel III befasst sich damit – in zum Teil recht
polemischen – Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen
sozialistischen Strömungen.
Nur
eine Leseprobe: „Den proletarischen Bettelsack
schwenkten sie als Fahne in der Hand, um das Volk hinter sich her zu
versammeln. Sooft es ihnen aber folgte, erblickte es auf ihrem Hintern
die alten feudalen Wappen und verlief sich mit lautem und
unehrerbietigem Gelächter.“
Keine sehr schmeichelhafte Formulieren – aber zutreffend.
Die
MLPD aber fühlt sich beleidigt! Warum eigentlich? Diese Möchtegern-Arbeiterpartei
mit ihrem kleinbürgerlichen Klüngel an der Parteispitze ärgert sich
ganz einfach, weil wir sie mit unserer Kritik ins Mark trafen. Wir
rissen ihnen die rotlackierte Maske vom Gesicht. Dahinter werden eitle
und spießige Kleinbürgervisagen sichtbar, bar jeder
marxistisch-leninistischen Inhalte.
Und
nun meinen die Herrschaften aus der MLPD-Zentrale uns in Bockhorn jagen
zu können.
Ach,
lieber Genosse Wolfgang Göller,
noch
nie habe ich mich ins Bockshorn jagen lassen. Noch nicht einmal durch
politische Verfolgung. 1971 wurde ich wegen meiner Gesinnung zu 15 Tagen
Haft verurteilt und in den Kölner Knast eingesperrt. Aber die Solidarität
zwang die Justiz mich nach drei Tagen frei zu lassen. Später anerkannte
sogar ein Gericht, dass die Verhaftung nicht rechtens war.
Oder
Maßregelungen im Betrieb wegen meiner politischen Arbeit unter den
Kollegen. Zuletzt 1973 bedrohte mich der Mannesmann-Konzern mit
Entlassung. Ich hatte führend an einem Streik mitgemacht und die
Frechheit besessen, ein Buch über den Streik zu schreiben, das auch der
Gewerkschaftsführung nicht gefiel. Die Solidarität meiner Kollegen
verhinderte meine Entlassung. Ich saß bereits im Büro des
Arbeitsdirektors um die fristlose Entlassung zu bekommen, als ihm
telefonisch mitgeteilt wurde, dass meine Kollegen, ich arbeitete in
einem der zentralen Betriebe der Mannesmann-Hütte (heute HKM) – dem
Profilwalzwerk – mit
Streik drohten, sollte ich nicht innerhalb einer halben Stunde am
Arbeitsplatz sein.
Im
Jahr 2000 habe ich als linker Kommunalpolitiker gegen die Abschiebung
einer Roma- Familie durch
die Stadt Duisburg protestiert (siehe).
Hauptakteur der Abschiebung war der damalige Stadtdirektor und SPD-Dezernent
für Recht, Migration und Entsorgung Brandt. Dieser begann vor allem
gegen mich, aber auch andere an der Aktion beteiligte Genossinnen und
Genossen Strafverfahren einzuleiten. Das Ergebnis war eine breite
Solidarisierung, bis hinein in bürgerliche Kreise. (siehe)
Die MLPD allerdings sah ich damals nicht.
Ja
glaubst du, lieber Genosse Göller, da lasse ich mich von deinen lächerlichen
kleinbürgerlichen Drohgebärden ins Bockshorn jagen? Das kannst du doch
nicht ernsthaft glauben.
Zu
2.: Bei euch entschuldigen.
Wozu
eigentlich? Dass auf Kommunisten-online die MLPD als
rechtsopportunistisch eingestuft wurde? Das korrigiere ich gern. Ihr
seid Revisionisten, nicht „nur“ rechte Opportunisten. Euer
Revisionismus ist gepaart mit Antikommunismus, ihr seid Gegner der
proletarischen Revolution, ihr seid ein Trojanisches Pferd in den Reihen
der revolutionären Bewegung. Ich werde mich zu gegebener Zeit damit
genauer beschäftigen. Nur so viel: Euer negatives Wirken beim Zerschlag
der Bewegung gegen den Sozialraub der Regierenden hat eure wahre
Funktion für das Kapital offen gelegt. Euer Handeln hat nicht zum
geringen Teil dazu geführt, dass sich die Bewegung um die
Montagsdemonstrationen nahezu atomisiert hat. (siehe)
Ihr geht sogar so weit, in eurer Postille Neonazis eine Plattform zu
geben.
Ich
verstehe schon, wie die Forderung nach Entschuldigung gemeint war: Weil
wir euch seit einiger Zeit die Maske von Gesicht reißen und das
revisionistische Wesen eurer Politik bloßlegen, weil diese Angriffe
euch entlarven, versucht ihr mittels Verleumdungen – wir hätten
angeblich das Phantomflugblatt der Roten Garde in die Welt gesetzt –
uns zu verunglimpfen. Ihr versucht im Internet mit Leuten, die
weder wissen wer wir sind und noch nicht einmal unsere Homepage kennen,
Stimmung zu machen gegen uns.
Der
Nutzen allerdings ist gering. Die Seiten bei uns, die sich kritisch mit
euch beschäftigen, verzeichnen hohe Zugriffszahlen. Sogar im Ausland
werden Kommentare hierzu veröffentlich mit Verweisen auf
Kommunisten-online.
Ihr
habt, wie man so treffend sagt, durch die unqualifizierten Angriffe
gegen uns, richtig „in die Scheiße gefasst“. Die einzige Rettung
aus der Misere scheint euch, uns einzuschüchtern und zu versuchen, uns
ins Bockshorn zu jagen. Dazu bedient ihr euch der Drohung mit der bürgerlichen
Justiz. Vergeblich, wie ihr inzwischen gemerkt habt.
Ihr
wisst ganz genau, dass das „Phantomflugblatt“ der Roten Garde bei
uns nur den Zweck hatte, als Dokument für einen redaktionellen Beitrag
zu dienen, der sich kritisch mit euren primitiven Angriffen gegen mich
befasste. Das geht klar aus meinen Artikel hervor. Die Veröffentlichung
des Rote-Garde-Textes dient rein der Dokumentation zu meinen Artikel,
ebenso auch euer Rote Fahne-Text mit seinen dümmlichen Angriffen gegen
mich Dokumentation ist.
Wir
wollen nämlich, dass unsere Leser nicht Fertigsuppen vorgesetzt
bekommen, sondern wissen sollen, wie wir zu unseren Schlüssen kommen.
Aus diesem Grunde – und nur deshalb – ist das „Phantomflugblatt“
auf unserer Homepage. Ihr werdet unschwer festgestelt haben, dass sowohl
euer Angriff gegen mich aus der Roten Fahne wie auch das
Phantomflugblatt in keinem Inhaltverzeichnis stehen und folglich auch
nicht verlinkt sind. Nur an der Stelle, wo es erforderlich ist, ist ein
Link zu eurem Artikel „Wer ist Günter Ackermann?“ wie
auch zum Text der „Roten Garde“.
Es
steht klipp und klar in meinem Beitrag: „Wir erklären hier klar
und unmissverständlich, dass wir die „Rote Garde“ – bis zum
Beweis des Gegenteils – für suspekt und das Flugblatt für eine Fälschung
halten.“
Wenn
ihr das für Heuchelei haltet, so ist das eure Einschätzung, die uns
nicht zu interessieren braucht. Wir sind keinem Revisionistenverein
verpflichtet, sondern der Sache des Kommunismus.
Wer
hat den Text der angeblichen „Roten Garde“ in die Welt gesetzt?
Das
entzieht sich unserer Kenntnis. Wir haben die Autoren per Mail (die
Mail-Adresse ist auf dem Flugblatt veröffentlicht) aufgefordert, offen
aufzutreten. Sie aber antworteten: „Einige von uns sind in
relevanten Positionen in der Partei so dass wir noch keine Namen nennen
werden ehe nicht unser gemeinsames Treffen weitere strategische
Schritte beschliesst.“ (Fehler
im Original)
Auf
die erneute Aufforderung offen aufzutreten, schrieben sie wieder: „Günter,
deine Reaktion ist getragen von Unverständnis und Effekthascherei. Wir
können nicht mal so eben Namen nennen wenn die Diskussion in der Partei
gerade erst losgebrochen ist. Da haben andere Genossen mehr Verständnis
gezeigt als du.“
Damit
war die Angelegenheit für uns ad acta gelegt. Aber die MLPD selbst war
es, die diese Geschichte so richtig hochkochte.
Ich
stelle fest: Die inhaltlichen Angriffe gegen die MLPD und ihren
Vorsitzenden sind so offenkundig falsch, dass ich es als Nichtmitglied
der MLPD sogar durch meine Kontakte überprüfen konnte. Und die
politischen Inhalte sind schlichtweg primitiv und nicht begründet.
Auf
der anderen Seite aber kam die MLPD ins Gerede. Es gelang ihr gleich
zweimal in die PDS-Zeitung „Neues Deutschland“ zu kommen und die
jungeWelt brachte sogar ein Interview mit Monika Gärtner-Engel.
Diese
Publizität ist für eine Partei, die nichts zu bieten hat als die
Leerformel vom „echten Sozialismus“ und sonst bürgerliche
Waschmittelwerbung betreibt („Neue Politiker braucht das Land“)
und meint damit ihren Vorsitzer Engel, der auf seiner Homepage wie folgt
angepriesen wird:
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"Deutschlands
dienstältester und zukunftsträchtigster Parteivorsitzender"
Stefan Engel mit Bruder |
„Seit
25 Jahren ist er ununterbrochen Parteivorsitzender und damit
Deutschlands dienstältester und zukunftsträchtigster
Parteivorsitzender!“
Stefan Engel’s Qualifikation
– außer 25 Jahre Parteichef: „Er
ist sportlich aktiv, Fan von Schalke 04 und leidenschaftlicher
Fotograf. Er reiste wiederholt in Länder Lateinamerikas und des
subindischen Kontinents. Über seine Reisen nach Peru und
Argentinien hat er jeweils ein Buch verfasst..“ |
Ich
meine, einer Partei, die solch dümmliche Waschmittelwerbung macht, muss
doch solch ein Flugblatt, wie das der Roten Garde, als Geschenk des
Himmels erscheinen. Die MLPD ist in der Linken isoliert, sie wird nur
mit Skepsis angefasst und nun auf einmal „Neues Deutschland“ und „jungeWelt“.
Wenn
man die Sache noch weiter kochen lassen will, dann verhält man sich so,
wie die MLPD gegen uns. Nach dem Wilhelm Busch-Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es
sich ganz ungeniert“ pöbelt man rum,
macht Unterstellungen und Beschimpfungen und droht gar mit der bürgerlichen
Gerichtsbarkeit. Alles um im Gespräch zu bleiben.
Wenn
dabei auch noch erreicht wird, dass unliebsame Kritiker eingeschüchtert
werden – umso besser!
Aber
uns schüchterst du nicht ein, Genosse Wolfgang Göller. Wir sind – im
Gegensatz zu euch – Kommunisten. Zwar haben wir kein Parteivermögen
von einigen Millionen Euro, aber wir trotzen euch trotzdem.
Wir
lassen uns die Unverschämtheit nicht gefallen, dass ihr euch in die
internen Belange unserer Redaktion einmischt.
Einen
Vorschlag in Güte machen wir euch allerdings:
Schreibt
eine Gegendarstellung. Wir garantieren, dass wir sie bringen. Allerdings
ggf. kommentieren wir diese Gegendarstellung auch. Aber das ist ja auch
unser Recht.
Mit
kommunistischen Grüßen
Rotfront
Günter
Ackermann
Falls ihr euch etwas Basiswissen in Marxismus-Leninismus
aneignen wollt: siehe
MLPD-Zentralpostille „Rote“ Fahne adelt
Neonazis als Linke, von Gerd Höhne
(siehe)
Dies geschah angeblich aus Unkenntnis über den Charakter dieser
Neonazigruppe. Auch wir bekamen deren Texte und stuften sie richtig
ein. Der MLPD aber fiel das nicht auf. Wirklich? Das war jedoch kaum
möglich zu übersehen.
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