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Satire

Beziehungen

oder „Wolle mir die rein lasse?“ – wie man im Karneval sagt.

Anna Heinzberger/14. Februar 2007

Teltschik, der Organisator der Nato-Unsicherheitskonferenz in München, präsentierte eindrucksvoll sein Demokratieverständnis.

Er legte überzeugend dar, dass er diesbezüglich völlig anspruchslos ist. [1]

Hinsichtlich der Beziehungen, die er eingeht, ist das allerdings ganz anders. Hier kommt man nicht umhin zu bestätigen, dass Teltschik höchste Ansprüche stellt.

Standhaft ignoriert er alle Annäherungsversuche seitens einer rechten Bundestagsseilschaft sich links nennender Opportunisten. Er schickt ihnen partout keine Einladung.

Konsequent hält er sich alle aufdringlich, lästigen Hungerleider vom Leib, die sich auch noch an die gefüllten Fleischtöpfe der Rüstungsindustrie drängen wollen.

Die rechte Seilschaft reagierte am 08.02.2007 mit einer scharfen Protestnote.

Sie protestierten gegen die Einladungspolitik von Teltschik.[2]

Seit dieser Zeit ist in München und anderen Orten der BRD in regelmäßigen Abständen immer wieder ein schallendes Gelächter zu hören, wie mehrere Zeugen glaubhaft versicherten.

Alaaf und Helau

Anna Heinzberger


[1] In einem Interview des Bayrischen Rundfunks sagte er: „Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.“ süddeutsche  

[2] „Wir protestieren auf diesem Wege gegen Ihre Einladungspolitik.“ Das teilten Monika Knoche, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Hüseyin Aydin, Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Heike Hänsel, Norman Paech, Paul Schäfer, Alexander Ulrich, Hakki Keskin, Katrin Kunert, Inge Höger in einem „Protestnote“ benannten Papier dem Freund von Diktaturen und der Öffentlichkeit mit.linksfraktion-pressemitteilung  

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