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„Polska
przeprasza za Kaczynskich“
(Polen
entschuldigt sich für die Kaczynskis)
Die
Polen wehren sich gegen die Klerikalisierung der polnischen Gesellschaft
durch katholische Kirche und Staatsführung
Von
Günter Ackermann/7. Juli 2007
Die
Kindergeschichte und ihre Darsteller
Da
war eine arme Bäuerin, die allein zwei Zwillingssöhne großziehen
musste, die nur Blödsinn im Kopf haben. Anstatt eines Pferdes musste sie
sich sogar vor den Pflug spannen und so den Acker bestellen, der sie und
ihre beiden Söhne ernährte. Ihre Zwillinge, Jacek und Placek, aber
scherten sich nicht um ihre Mutter und trieben nur Blödsinn. Eines Tages
fingen sie sogar mit einem Netz den Mond ein.
Das
ist ein bekanntes polnisches Kinderbuch, das im Jahre 1962 verfilmt wurde.
Hauptdarsteller waren die Zwillinge Lech und Jarosław
Kaczyniski. Sie also waren jene, die nur Blödsinn im Kopf hatten.
Die
beiden sind jetzt Präsident und Regierungschef Polens. Waren die
Lausbuben Jacek und Placek noch wie Max und Moritz, frech und ungebändigt,
sind die Brüder als Politiker eine Heimsuchung für Polen.
Ich
rede nicht nur von ihren Scharwenzeln um Frau Merkel, ihre lächerlichen
Muskelspiele und dann ihr Einknicken und schließlich die Versuche, die
Niederlage gegen die Merkel im Inland als Siege zu verkaufen, ich meine
das, was sie wirklich anstreben: Aus Polen einen autoritären Staat der Ayatollahs in der Soutane und mit Weihrauchwedeln zu
machen.
Beide
vertreten so extrem katholische Positionen, dass sich westliche
Gesinnungskumpane mit den Fingern auf sie zeigen können. Sie machen sich
gut als die Vorzeigegegner der deutschen Interessen in der EU. Wie Hündchen,
die bellen, dumm mit dem Schwanz wedeln, auch mal knurren und schließlich,
bekommen sie einen Fußtritt, doch jaulend zu Kreuze kriechen, aber auch
manchmal zuschnappen. Sie sind wie die kleinen frechen Pinscher, die
quietschend bellenden Kampfratten, die aber in Wirklichkeit nur
Schoßhündchen sind.
Die
Versuche der Brüder Schwangerschaftsabbrüche zu verbieten, scheiter
allerdings kläglich.
Sie nahmen sich vor, Polen reaktionär umzukrempeln, eine autoritäre Präsidialherrschaft
zu installieren und scheiterten bereits beim ersten Versuch. Erst im April
ging ihr Versuch, mittels Verfassungsänderung, den
Schwangerschaftsabbruch zu verbieten, schief. Die Versuche des
katholischen Klerus, mit Hilfe der Brüder, aus Polen einen Staat
katholischer Ayatollahs zu
machen, hat damit einen herben Rückschlag erlitten.
Versuche
der Klerikalisierung Polens
Schon
1990, nach dem Ende der Volksrepublik, wähnten sich die Kleriker an der
Macht. Sie bemächtigten sich der Medien, der damalige Präsident Lech
Walesa lief mit Button der Schwarzen Madonna herum. Das hinderte ihm aber
nicht, mit einer reichen Amerikanerin, die Polen mit ihrem Geld retten
wollte, seiner Frau Danuta fremd zu gehen – also im klerikalen Sinne,
eine Todsünde zu begehen. Aber der Klerus schwieg dazu, einem Volkshelden
und Friedensnobelpreisträger ist das ja eine lässliche Sünde.
Damals
ähnelte das staatliche polnische Radio und Fernsehen fatal Radio Vatikan,
mit der Ausnahme, dass bei Radio Vatikan kaum die US-Serie Denver-Clan
gelaufen wäre. Aber, wenn man die Glotze anmachte, ein Schwarzkittel war
auf dem Bildschirm oder aber Denver-Clan.
Der
katholische Klerus spielt sich schon seit Langem als der wahre Vertreter
des Polentums auf. Pole und Katholik, behaupten sie, seien Synonyme. Das
stimmte noch nie. Es gibt in Polen über 1 Million Menschen, die anderen
Religionsgemeinschaften angehören. Die meisten davon sind Protestanten
(Lutheraner und Reformierte), ferner gibt es Juden, armenische Christen,
russisch/ukrainisch Orthodoxe, ja sogar alteingesessene Moslems.
Nicht mitgezählt die, die überhaupt nicht religiöse gebunden sind. So
sagte mir 1980 ein hoher Vertreter der polnischen evangelischen Kirche,
dass es in der damaligen VR-Polen einige hunderttausend
Wiederverheiratungen nach Scheidungen gäbe und noch mehr Abtreibungen.
Das seien doch nicht nur Kommunisten, sondern die Mehrheit seien Schäfchen
der katholischen Kirche.
Primas Józef
Glemp und Papst Johannes-Paul II. |
Ich
studierte zwei Jahre in Polen. Am 2. Mai 1981, ein Sonntag, hörte ich
morgens im Radio einen Kleriker predigen. Er sang in höchsten Tönen das
Loblied auf die Verfassung vom 2. Mai 1789. Diese erste Verfassung in
Europa wurde damals von den Magnaten (der obere Teil des Adels) und vom
hohen Klerus bekämpft und mit einer Rebellion gegen den letzten
polnischen König Stanislaw August Poniatowski beantwortet und führt zur
letzten Teilung und dem Ende der Unabhängigkeit Polens.
Und
da predigte der Kleriker, es war der heutige Primas von Polen, Erzbischof
Józef Glemp, das Lob der Verfassung, gegen die seine Amtsvorgänger mit
Waffengewalt vorgegangen waren und so die Unabhängigkeit des Landes zerstörten.
Natürlich kein Wort der Distanzierung von diesen. |
Während
der Versorgungsprobleme der Volksrepublik zu Beginn der 80er Jahre,
schwang sich die Kirche als Sprecherin der einfachen Polen auf. Letztlich
ist auch die Bewegung um die Gewerkschaft
Solidarność von
der Kirche stark beeinflusst worden, obwohl diese keineswegs die Solidarność
unter Kontrolle hatte. Aber die Kirche lavierte. Einerseits versuchte sie
die Bevölkerung gegen die Regierung aufzubringen, andererseits legte sie
sich auch nicht mit dieser an.
Ihre
hehren katholischen Prinzipien, wie das Verbot des
Schwangerschaftsabbruchs, waren damals kein Thema für die Kleriker. Und
das, obwohl in Polen damals eine Fristenregelung, ähnlich der Regelung in
der DDR, herrschte. Schwangerschaftsabbruch war damals in Polen frei, so
genau achtete man noch nicht einmal ob der 3. Monat schon überschritten
war oder nicht. Erst nach 1990, als sie sich an der Macht wähnten,
versuchten sie – bisher vergeblich – den Schwangerschaftsabbruch
verbieten zu lassen.
Trotzdem
versucht der Klerus sich in immer weitere Bereiche des Lebens der Menschen
einzumischen. So weiß ich von einem Fall einer alten
Frau, die gestorben war, und Probleme hatte, in dem von ihr
bezahlten Grab beerdigt zu werden. Der Friedhof lag in einer Kleinstadt
und gehörte der Kirche. Sie war in einer Großstadt gestorben. Zu
Lebzeiten waren die Kleriker für sie arbeitsscheues Gesindel und, wenn,
wie üblich, einer an der Tür klingelte um Spenden einzusammeln und sich
zum Essen einladen zu lassen, knallte sie ihm die Tür mit einer giftigen
Bemerkung vor der Nase zu. Um also auf dem Friedhof ihrer Wahl bestattet
zu werden, brauchten ihre Verwandten ein positives Zeugnis des
Gemeindepriesters – ein
Mitarbeiter des Radio Maryja. Der stellte eins aus, aber ein schlechtes.
Damit hätte sie nicht da beigesetzt werden können. Durch Initiative des
Bestattungsunternehmers, der einen Priester im Solde hatte und einer
„Spende“ von 200 Zloty für den Priester, bekamen sie den
Persilschein.
In
der Provinz versuchen auch schonmal stockreaktionäre Priester die
Bevölkerung gegen Ärzte aufzubringen, die Schwangerschaftsabbrüche
durchführen oder von Priestern aufgehetzte Fanatiker verwüsten
Apotheken, die Verhütungsmittel führen.
So
was macht die Kirche nicht beliebter. Nach Einstellung der meisten Polen
hat sich die Kirche nicht in die Angelegenheiten der Menschen
einzumischen. Die Kirche ist zuständig für Taufe, Kommunion, Hochzeit
und Beisetzung, zum Ausschmücken der Feste, wie Weihnachten, aber sie hat
sich nicht um die Bettgewohnheiten der Gläubigen zu kümmern. In dem
Moment, wo sie das tut – und sie macht es laufend – verliert sie an
Einfluss.
Wir
sollten uns nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen. Ja, Polen ist
ein vom Katholizismus geprägtes Land, aber der Katholizismus geht nicht
in die Tiefe, ist nicht der intolerante Katholizismus, wie er z.B. in
Bayern, am Niederrhein, Münsterland, dem Eichsfeld usw. vorherrscht. In
Polen klafft zwischen Klerus und dessen Anspruch und den Gläubigen eine
tiefe Kluft. Die Gläubigen gehen zwar in die Kirche, schlagen das Kreuz,
knien vor dem Altar nieder und beichten auch – aber nur das, was sie
wollen – und ansonsten machen sie das, was ihnen gefällt. Ein streng
katholischer Pole ist von seiner Überzeugung her tolerant und trennt
Kirche und sein Leben.
Ein
inzwischen verstorbener Familienangehöriger meiner Frau war Kantor an
einer Kirche in einer Kleinstadt in Mittelpolen. Er hatte sein Leben lang als Kirchenmusiker im
Dienste der Kirche gestanden. Dieser Mann war bis zu seinem Tode stolz
darauf, nie einem Priester die Hand geküsst zu haben. Er war übrigens
der Vater der Verstorbenen mit dem schlechten Zeugnis des Priesters. Kein
Einzelfall.
Das
erklärt auch den Umstand, warum selbst katholische Abgeordnete des Sejm
gegen weitere Klerikalisierung stimmen und z.B. das Verbot des
Schwangerschaftsabbruchs ablehnen. Um gläubig zu sein, muss man nicht
intolerant sein, davon gehen sie aus. Religiöse Intoleranz hat sich in
der polnischen Geschichte nicht durchgesetzt, trotz vieler Versuche der
Kleriker.
Der
tatsächliche Einfluss der Kirche auf das Leben der meisten Polen ist eher
gering. An den Wahlergebnissen lässt sich ablesen, dass die klerikalen
Parteien mal eben 10% der möglichen Wählerstimmen bekamen. Man möge das
mal mit den deutschen Wahlergebnissen, z.B. der CSU in den ganz schwarzen
Gegenden Oberbayerns, vergleichen und sie als Vergleichszahlen sich vor
Augen halten. So z.B. bekam die CSU im Regierungsbezirk Oberbayern (wozu
auch München gehört) bei einer Wahlbeteiligung von 82,2 % fast 58% der
Stimmen. Und in den kreisfreien Städten bekam sie immer noch bei fast 80%
Wahlbeteiligung 48,2 % der Stimmen. Oder im gesamten Bayern bekam die CSU
bei 81,5% Wahlbeteiligung, sogar 58,6% der
Zweitstimmen. Die
CSU kann man in etwa mit der PiS der Kaczynskis vergleichen.
Ich
überbewerte hier die Wahlergebnisse nicht, aber sie zeigen doch, dass
trotz massiver Einmischung der Kirche in den Wahlkampf, die sogar einem
starken Radio- und Fernsehsender besitzt. Die Polen machten den
Wahlschwindel durch Wahlbeteiligung nicht mit und blieben der Wahlurne
fern. Von den Wählern, die ihre Stimme abgaben, wählte nur eine
Minderheit die klerikalen Parteien PiS und LPR.
Das
Pendel schlägt zurück
Ende
der 90er Jahre erstarkte in Polen die Linke – oder das, was sich links
nannte. Die Nachfolger der PVAP konnten erfolgreich Aleksander Kwaszniewski
als Präsidenten wählen lassen und es folgte auch eine Linksregierung.
Aber anstatt die noch vorhanden sozialen Gesetze aus der Zeit der
Volksrepublik zu erneuern und zu verbessern, anstatt wirksam die
Arbeitslosigkeit und die Verelendung zu bekämpfen, machten die polnischen
„Linken“, ähnlich der Regierung Schröder in Deutschland, auf breiter
Front Sozialabbau. Ferner unterstützten sie die USA-Aggression des Irak
mit polnischen Soldaten und machten auch sonst eine neoliberale Politik.
Schließlich
waren die „Linken“ in Polen durch diese Politik und durch Korruption
so in Misskredit geraten und kaum jemand rechnete noch damit, dass sie bei
den Wahlen zum Sejm über die 5%-Grenze kommen. Sie bekamen schließ aber
noch ca. 10%.
Auf
der Gegenseite machte der Klerus mobil
Diese
Blöße nutzen die Gegner aus. Auf der einen Seite die offenen
Neoliberalen, die PO (Bürgerplattform).
Sie wurde materiell und propagandistisch vom Westen unterstützt. Natürlich
wollten sie voll auf EU-Kurs gehen und fanden auch nichts daran, dass in
Polen – trotz boomender Wirtschaft – die Verelendung ein Ausmaß
angenommen hat, das es seit Kriegsende nicht mehr gab. Diese Partei passte
den Klerikern allerdings nicht. Der Grund war aber keineswegs ihr
Neoliberalismus, sondern ihre Ferne zur Kirche und – wie Radio Maryja es
formulierte – wegen der Unterstützung des „Schwuchteltums“ durch
die PO.
Die
Sturmgeschütze des Klerus gegen den laizistischen und säkularen Staat
waren zum einen die Brüder Kaczynski und ihre Partei PiS (Prawo i
Sprawiedliwość) und die LPR (Liga
Polskich Rodzin=Liga der
polnischen Familien). Der reaktionär-katholische Radio- und Fernsehsender
Radio Maryja unterstützte v.a. diese Partei – und scheiterte. Denn das,
was die Hinderwäldler der LPR vertraten, billigten selbst die
verelendeten und so in die Arme der Kirche geflohenen Menschen Ostpolens
nicht.
Die
PiS der Kaczynski und vor allem die LPR, unterstützt vom Klerus,
versuchten die Verelendung breiter Massen in Polen demagogisch
auszunutzen. Sie polemisierten gegen die EU, aber nicht, weil die
polnische Mitgliedschaft in der EU die Menschen verelenden ließ, sondern
weil durch die EU unpolnische Einflüsse – so protestantische (steht für
Deutschland), demokratische (steht für Juden) und säkulare Ideen,
Pornografie und Homosexualität nach Polen kämen. An der Verelendung, so
propagierten sie, seien die Postkommunisten schuld.
Gewählt
wurden die Kaczynskis von den Polen nicht. Sie erhielten, gemessen an
einer Wahlbeteiligung, wie hier bei der Bundestagswahl, mal eben etwa 7%
der Stimmen der Wahlberechtigten. Das offizielle Wahlergebnis misst ja
nicht die Stimmen der Wahlberechtigten sondern nur die, die wählten. Und
das trotz der massiven Unterstützung durch den Klerus, den Predigten von
den Kanzeln, die PiS oder -
noch besser – die LPR zu wählen. Die Polen boykottierten die Wahlen,
mal eben 30% gaben ihre Stimme ab.
Trotzdem
wähnte sich der Klerus auf der Siegesstraße. Er dürfte sich geirrt
haben, wie das Scheitern des Verbots der Abtreibung im Sejm wieder einmal
zeigte.
Subversiver
und offener Widerstand gegen die Klerikalisierung
Die
Kaczynskis wollten, als sie die Regierung übernahmen, aus Polen einen
autoritären, klerikalen Präsidialstaat machen. Sie sind bisher keinen
Millimeter weiter gekommen. Selbst katholische Politiker spielen nicht
mit. Dies kann auch die neue Oberschicht nicht wollen, denn die bauen auf
die EU und die neoliberale PO. Die Linke leckt sich noch die bei den
Wahlen geschlagenen Wunden, ist also nur zu hinhaltenden Widerstand gegen
die Klerikalisierung fähig. Trotzdem. Überall, v.a. in den
westpolnischen Woiwodschaften und den großen
Städten, kommt es zu Demonstrationen gegen die Herrschaft der
katholischen Ayatollahs.
In
Toruń, der alten Hansestadt, deren freiheitlicher Geist im
Mittelalter schon der Deutsche Orden zu spüren bekam, ist Sitz des berüchtigten
Radio Maryja. Dagegen wehren sich viele Bürger dieser Stadt.
Sie meinen, Toruń sei eine weltoffene Stadt, die einen Kopernikus
hervor brachte und wegen
seiner Lebkuchen berühmt ist – das solle sie auch bleiben. Ihr guter
Ruf solle nicht durch ein Radio Maryja zerstört werden. (siehe)
Überall
in der Stadt tauchten Autoaufkleber mit dem Text auf: „Torun
przeprasza za radio Maryja“ (Torun entschuldigt sich für Radio Maria)
Das sind sicher keine spektakulären Aktion, aber eine sehr wirksame und
zeigt, dass viele Einwohner von Toruń
diesen unmöglichen Sender nicht nur nicht mögen, sondern ihn auch ausdrücklich
ablehnen und sich über dessen Existenz lustig machen. Bekanntlich kann
Spott töten.
Auch,
was die Kaczynslis und ihre klerikal-reaktionäre Gesinnung betrifft,
stehen die meisten Polen kritisch und ablehnend gegenüber. Über sie
macht man sich schon seit längerem lustig. Jetzt aber schwappt eine Welle
über das Land: Es tauchen immer mehr Autoaufkleber – ähnlich denen in Toruń
– auf:
„Polska przeprasza za Kaczynskich“ (Polen entschuldigt sich
für die Kaczynskis).
Man
stelle sich vor, bei uns griffe eine Mode um sich und die Menschen im
Lande führen mit Autoaufkleber mit der Inschrift: herum „Deutschland
entschuldigt sich für Angela Merkel“. Wäre doch eine recht deutliche
Aussage, dass unsere Landsleute das Niveau und die geistigen Gaben unserer
Kanzlerin nicht eben hoch einschätzen? Ist denn unsere Angela mit mehr
geistigen Gütern gesegnet, wie die Kaczyniski-Zwillinge? Na also!
Meine
Prognose
Sicher,
in Polen wird nicht in nächster Zeit wieder der Sozialismus ausbrechen.
Aber die Polen stehen ihrer Staatsführung sehr kritisch gegenüber und
lassen sich bei weitem weniger gefallen, wie wir Deutsche. Daran ändern
auch die Pfaffen nichts. Die wiegen sich in trügerischer Sicherheit und
werden versuchen, die Polen noch mehr zu drangsalieren. Aber je mehr sie
das versuchen, umso mehr werden sie sich ins Abseits begeben. Ich bin
optimistisch: Es wird ihnen letztlich nicht gelingen.
Aber,
dass diese Bande die Regierung bilden kann, daran sind wirklich jene
Schuld, die als Linke auftraten, eine neoliberale Politik betrieben,
bestechlich waren und sich am Irakkrieg Bushs beteiligten. Sie haben das
Ansehen der Linken gründlich demoliert und es dem Pfaffengesindel leicht
gemacht.
Auch
in Polen gilt: Die Fehler der Linken nützen den Rechten.
G.A.
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