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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
den Block der zur
Geschichte |
aus: "Ein System, das das Problem, über das es informieren will, selbst erschafft, ist absurd" Burkhard Schröder 28.01.2002 Verfassungsschutz
in der Nazi-Szene - einige
Beispiele Verfassungsschützer als rechter Terroristenchef: Vor
dem Landgericht Düsseldorf sagte 1972 der Verfassungsschutzagent Helmut
Krahberg aus, Mitglied einer terroristischen "Europäischen
Befreiungsfront" (ELP). Kronberg war Kronzeuge im Prozess gegen die neun
Mitglieder der neonazistischen Bande. Er erklärte, er habe die ELP
"indirekt mitbegründet" und sei Mitglied des Vorstands gewesen. Der
Spitzel blieb als "Agent provocateur" straffrei. Nazi-Bombenbauer ist Verfasungsschuitzmann Hans-Dieter Lepzin aus Peine, Mitglied der verbotenen NSDAP/AO, sorgte 1977 für den nächsten Skandal. Lepzien, der "Sicherheitsexperte" der Gruppe, hatte persönlich die Bomben gebaut, die am 2. September und 3. Oktober 1977 vor Justizgebäuden in Flensburg und Hannover explodierten - ein Anschlag, der in der Presse zunächst der linken Szene angelastet wurde. Lepzien wurde zu dreieinhalb Jahren verurteilt, musste seine Strafe jedoch nicht verbüßen. Mind.
10% beim Nazittreffen für Terroranschläge vom
Verfassungsschutz 1983
offenbarte sich in Berlin Werner Lock der Polizei, ebenfalls ein V-Mann. Er
berichtete von einem konspirativen Treffen am 17. Juni 1977, bei dem
Nazi-Terroristen der "Wehrsportgruppe Hoffmann" und der
"Deutschen Aktionsgruppen" des Manfred Roeder Absprachen für Anschläge
und Überfälle getroffen hatten. Ein Zehntel der Anwesenden Nazis bei diesem
Treffen waren V-Männer. Nazi-Waffendealer
Mitarbeiter des Verfassungsschutzes Werner
Gottwald - Deckname: Reiser - sorgte für den nächsten Skandal. Seit Anfang der
siebziger Jahren war er V-Mann des Verfassungsschutzes in der Neonazi-Szene und
vermittelte mit Wissen der Behörde Waffengeschäfte. Unter anderem orderte er
Faustfeuerwaffen, Maschinenpistolen, Handgranaten und Plastiksprengstoff im Wert
einer halben Million Mark. Gottwald arbeitet in der Registraturabteilung des
Bauordnungsamtes Oldenburg und war in der Gewerkschaft und im Gesamtpersonalrat
der ÖTV. Erst als sein Name im Bundestagswahlkampf 1980 auf Platz 12 der
NPD-Landesliste auftauchte, erlebte er einen Karriereknick. Verfassungsschutz
finanziert "Nationalistische Front" Die
heute verbotene Nazi-Partei "Nationalistische Front" hätte ohne den
Verfassungsschutz vermutlich gar nicht gegründet und aufgebaut werden können.
Das niedersächsische Landesamt sprach im Juli 1983 Norbert Schnelle an, ein
Mitglied der Bielefelder "Jungen Nationaldemokraten." Schnelle ließ
sich zum Schein als V-Mann anwerben und das Informationshonorar in die Kassen
der Nazi-Partei fließen, 500 Mark im Monat, steuerfrei sowie Sonderzuwendungen.
Die Nazis kauften Gebrauchtwagen, Kameras und Kassettenrecorder und mieteten ein
Haus in Steinhagen an. Pikant war, dass der V-Mann-Führer seinen
"Agenten" Schnelle vor Hausdurchsuchungen warnte. Verfassungsschützer
als Rädelsführer bei Neonazi-Straftaten Anfang
der 90er Jahre war Michael Wobbe "Sicherheitsbeauftragter" der
"Nationalistischen Front". Wobbe, ebenfalls ein V-Mann des
Verfassungsschutzes, reiste quer durch die Bundesrepublik, verkaufte
Nazi-Devotionalien und gründete mehrere "Kameradschaften". In Füssen
zum Beispiel stiftete er Jugendliche zu Straftaten an und verriet sie anschließend
seinem V-Mann-Führer. Wobbe wurde 1994 enttarnt und abgeschaltet. Er lebt heute
unbehelligt und unter anderem Namen in der Nähe von Berlin. Verfassungsschützer
bildet Neonazis im Straßenkampf aus. Auch
der Solinger Kampfsportlehrer Bernd Schmitt arbeitet als V-Mann des
nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes. In seinem "Deutschen
Hochleistungs-Kampfkunstverband" gingen prominente Nazis ein und aus,
warben um Sympathisanten und ließen sich für den Straßenkampf schulen.
Sportler des Verbands traten bei Nazi-Veranstaltungen als Ordner auf. Der
damalige Innenminister Schnorr musste zugeben, dass der V-Mann Schmitt verdächtige
Neonazis vor Hausdurchsuchungen gewarnt hatte. Verfassungsschützer wegen Mordversuchs zu 8 Jahren Knast verurteilt Konsequenzen
werden nicht gezogen. Im März 1999 kündigte das brandenburgische Landesamt für
Verfassungsschutz vollmundig an, künftig die rechte Szene gezielt mit V-Leuten
unterwandern zu wollen. Noch in demselben Jahr später wurde einer der gefährlichsten
Neonazis in Brandenburg, Carsten Szczepanski alias "Piato", als V-Mann
enttarnt. Szczepanski wurde wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Haft
verurteilt und habe, so das Gericht, eine "tiefverfestigte rechtsradikale,
neofaschistische, gewaltverherrlichende und menschenverachtende Gesinnung."
Er sei der "Führer der Meute" gewesen. Offenbar menschliche Qualitäten,
die ihn als V-Mann geeignet machten. Noch im Knast war er angeheuert worden. Naziszene
in Thüringen ohne Verfassungsschutz bedeutungslos? Zur
selben Zeit flogen der NPD-Landtagskandidat Michael Grube aus Grevesmühlen und
der Thüringer Neonazi Thomas Dienel, einer der umtriebigsten Aktivisten der
Szene, als V-Leute auf. Der Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer
musste, selten genug, daraufhin seinen Schlapphut nehmen. Die Thüringer
Nazi-Szene, der Verdacht liegt nahe, wäre ohne den Verfassungsschutz völlig
bedeutungslos. Sowohl Tino Brandt, der Chef der "Thüringer
Heimatfront" - laut VS der einzig aktiven Nazi-Gruppe in Thüringen, als
auch der Anführer der verbotenen Organisation "Blood&Honour"
waren V-Leute. aus: Ulla Jelpke: Auch Geheimdienste auflösen (die Überschriften vonmir, G.A.) http://www.jungewelt.de/2002/01-30/009.php 36 Jahre für den Verfassungsschutz bei den Nazis tätig Die V-Leute Affäre im NPD-Verbotsverfahren zieht immer weitere Kreise. Nach dem Auffliegen des V-Manns Wolfgang Frenz, der 36 Jahre auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes (VS) NRW stand und mit den monatlichen Überweisungen aus dem Landesamt den Aufbau der NPD auch finanziell unterstützte, werden fast täglich weitere V-Leute genannt. Hohe NPD-Führer auf der Gehaltsliste des VS Genannt
werden neben dem Bundesschatzmeister, Gesellschafter und Geschäftsführer des
NPD-Parteiverlags »Deutsche Stimme« Erwin Kemna, inzwischen auch Udo Holtmann,
bis zur Enttarnung NPD-Landesvorsitzender in NRW und vom Bundesamt für
Verfassungsschutz geführt, sowie die beiden »Nachwuchsfunktionäre« Thorsten
Crämer und Nico Wedding. |
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