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Querverbindungen
- und Familie Quandt
Profite-Dividenden,
Deutscher Bundestag, Parteispenden und Verdienstorden
Reinhold
Schramm/5. Januar 2008
Die
„Politische Datenbank“ [1] schreibt über die Familie Quandt: Sie
gehört „zu den Großindustriellen Deutschlands und kontrolliert die
Unternehmen BMW und Altana.“ Die Familienmitglieder „gehören zu den
größten Spendern der CDU.“ Die Familie überwies „seit
dem Jahr 2002 insgesamt 1.490.000 € an CDU, CSU und FDP.“ Mit den
Parteispenden ihrer Firmenbeteiligungen, bei den „Unternehmen BMW
(1.478.994 €) und Altana (1.143.500 €)“, wäre die Familie der
„größte Parteifinanzier“ in Deutschland. Hier verweist die
„Politische Datenbank“ auf das Internet: www.capital.de
, „capital.de 26/2006“.
Das
Wirtschaftsmagazin Capital´ führt hierzu aus: „Die Familie Quandt
ist mit einer Spendensumme von rund 3,2 Millionen Euro seit 2002 der größte
Förderer politischer Parteien in Deutschland. Das ergibt eine
Auswertung aller meldepflichtigen Großspenden über 50.000 Euro“.
Laut
Capital´ zählen zu den wichtigsten Unterstützern der bürgerlichen
Parteien „die Deutsche Bank (1,55 Millionen Euro seit Juli 2002),
DaimlerChrysler (1,2 Millionen) und die Allianz (1,05 Millionen).“ Die
CDU ist der größte Empfänger von Industriezahlungen: „Seit 2002
erhielt sie von den zehn wichtigsten Parteispendern rund 5,11 Millionen
Euro“; Capital´, 07.12.06. Und: „Die CSU erhielt 2,48 Millionen,
die SPD 1,77 und die FDP 1,05 Millionen Euro.“ Auch die Bündnis-Grünen
„wurden mit rund 240.000 Euro bedacht“; Capital´.
Das
Familienmitglied Günther Quandt wurde „1937 zum Wirtschaftsführer
ernannt. Die Akkumulatoren der AFA dienten unter anderem U-Booten als
Antrieb, die Textilbetriebe lieferten – wie schon im Kaiserreich und
in der Weimarer Republik – die Uniformen und Decken, andere
Quandt’sche Unternehmen Waffen und Munition.“
Und:
„Unmittelbar nach Kriegsende wurde Quandt (...) zum ‘Mitläufer’
erklärt. Trotz bewiesener Verstrickung in die Verbrechen des Dritten
Reichs, unter anderem durch von der AFA betriebene, firmeneigene
Konzentrations- und Arbeitslager (...)“ [2]
Das
Internet berichtet: „Trotz der Verstrickungen der Familie Quandt in
die Verbrechen des Dritten Reichs beteiligten sie sich nicht am so
genannten ‘Zwangsarbeiter-Fonds’ der deutschen Wirtschaft.“ (siehe: ’wikipedia’)
Das
Quandt-Familienvermögen - aus Bereicherung, Ausbeutung, Krieg-
und Zwangsarbeit - liegt aktuell bei „20 Milliarden Euro“ (laut ‘rbb’-Rundfunkmeldung).
Frau Susanne Klatten, Quandt- Erbin, verfügt über ein Privatvermögen
von 8,75 Milliarden Euro. [3]
Frau
Klatten kassierte (nur) im Jahr 2005 eine Aktien-Dividende von 115
Millionen Euro (48 Mio.€ von BMW und 67 Mio.€ von Altana). Susanne
Klatten bekam im Jahr 2007 den „Bayerischen Verdienstorden“. Hierzu
schreibt die „Bayerische Staatskanzlei“ auf ihrer Internetseite:
„Der Bayerische Verdienstorden, der als Zeichen ehrender und dankbarer
Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und
das bayerische Volk verliehen wird, ist ein Symbol für den
herausragenden Einsatz und das außerordentliche Engagement für unser
Gemeinwesen.“ [4] Wurde das Volk gefragt?
Reinhold
Schramm
Quellenhinweis:
[1]
Internet: http://www.parteispenden.unklarheiten.de/
[2]
Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Familie_Quandt
[3]
T-Online, am 20.12.2007.
[4]
Zu „Orden und Auszeichnungen“ der „Bayerischen Staatskanzlei“ im
Internet: http://www.bayern.de/ |