|
Die
Lüge der Vertreibung aus dem Osten soll denn
auch nur dazu dienen, um von der Schuld und Verbrechen der Bourgeoisie
an Krieg, Vernichtung und KZs abzulenken…
…und
es werden immer weniger, die uns darüber berichten können, es werden
auch immer weniger Überlebende der KZ Buchenwald, Ravensbrück, Dachau,
Flossenbürg, Auschwitz, und und und.
Tag
der Heimat
Von
whs
Arbeiterkorrespondenz
auf Kommunisten-online vom 20.
Oktober 2009 – In der
Regionalausgabe Sonneberg der Zeitung „Freies Wort“ war am Montag,
dem 16. Oktober 2009, folgendes zu lesen:
„Ein
Blick über den großen Saal des Gesellschaftshauses und ein Vergleich
mit den frühen 90er Jahren machte es dieses Jahr überdeutlich: Es
werden immer weniger Leute, die Auskunft geben können, was sich nach
Kriegsende in Schlesien, Pommern, Ostpreußen, im Sudetenland ereignete.
Die gestern den alljährlichen „Tag der Heimat“ im Kreise des Bundes
der Vertriebenen begingen, waren Kinder, als ihre Familien unter
schwersten Repressalien aus den deutschen Ostgebieten vertrieben wurden.
Jede vierte deutsche Familie, so sagte der Thüringer Landesvorsitzende
im Bund der Vertriebenen Egon Primas, betrifft die diese Vertreibung in
irgendeiner Weise. Primas würdigte die Leistungen der Menschen, die
unter den Deutschen den höchsten Preis zahlten, die ihre alte Heimat,
ihren Besitz und oft genug ihre Familienbande aufgeben mussten, die fürchterliche
Strapazen durchmachten und in der neuen Heimat meist wenig willkommen
und argwöhnisch beäugt waren.“
Die
Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, unter Zurücklassung ihres
Eigentums, die tatsächlich Strapazen über Strapazen erdulden mussten,
haben diese Leiden auf sich nehmen müssen, nicht weil ihnen slawische
Untermenschen den Lebensraum, das Eigentum
nicht gönnten, sondern weil vorher Deutsche
Verbrechen an diesen Völkern begangen haben, große Verbrechen,
die bis zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte einmalig waren. Selbst
heute noch werden diese Menschen benutzt, um auf ihrem Rücken, auf
ihrem Leiden große Politik zu machen. Und dazu geben sich Leute her,
die es eigentlich besser wissen müssten.
Die
oben zitierten Worte würde ich sofort unterschreiben, wenn das Ganze
nicht aus dem Zusammenhang gerissen wäre, um damit Politik im Interesse
der deutschen Großbourgeoise zu machen. Aber gehen wir doch mal in
medias res.
Ja,
es werden immer weniger Leute, die darüber berichten können, es werden
auch immer weniger Überlebende der KZ Buchenwald, Ravensbrück, Dachau,
Flossenbürg, Auschwitz, und und und. Das ist der biologische Weg, den
wir alle gehen. Die Deutschen wurden unter “schwersten Repressalien“
aus ihrer Heimat vertrieben. Das ganze Eigentum konnte nicht mitgenommen
werden, aber einen Teil durften sie mitnehmen. Ja, es gab auch
Familien, die hatten alles verloren. Jede vierte Familie war nach Herrn
Primas „irgendwie“ betroffen. Jede wievielte Familie war durch das
KZ-Regime der Faschisten „irgendwie“ betroffen? Hat Herr Primas dazu
auch Zahlen? Und diese Menschen, die in den KZ totgeprügelt wurden, die
„durch Arbeit vernichtet“ wurden, die vergast wurden, die durch
Genickschuss getötet wurden, die brauchten kein Eigentum mitnehmen. Sie
erhielten auch keine neue Heimat, nur ein Massengrab. Die Umsiedler
haben also nicht einmal den höchsten Preis unter den Deutschen bezahlt.
Den haben die Toten der KZ und die gefallenen Soldaten bezahlt.
Heute
wird von offizieller deutscher Seite gerade so getan, als ob nur die
Deutschen vor, im und nach dem Krieg Leiden erdulden mussten. Und vor
allem die Deutschen, die sich zumindest nicht gegen das Naziregime
stellten. Von den Gegnern des Naziregimes sind sowieso nur die Herren
der Bendlerstraße hoffähig. Aller andere
Widerstand kommt in den Postillen und in der Politik nicht vor.
Die SPD getraut sich noch nicht einmal, an ihren Gen. Rudolf Breitscheid
zu erinnern. Da hat der Widerstand nur im Ausland bei Willi Brandt
stattgefunden.
Nochmal
zur Richtigstellung, ich will hier nicht das Leid der Leute herabwürdigen,
die unter unmenschlichen Strapazen ihre Heimat und ihr Eigentum
verlassen mussten. Sie verdienen unser aller Mitgefühl. Mir geht es
darum, dass dieses geschichtliche Ereignis im Kontext dargestellt wird.
Es darf nicht dazu genutzt werden, um wieder die Völker aufeinander zu
hetzen. Durch die beiden Kriege, mit denen Deutschland im letzten
Jahrhundert die Welt überzog, ist genug Leid in die Welt gebracht
worden. Schuld daran ist die Bourgeoisie, die in ihrem Profitstreben
keine Grenzen kennt und über Leichen geht. Diese Lüge der Vertreibung
soll denn auch nur dazu dienen, um von der Schuld der Bourgeoisie
abzulenken. Viele der „Vertriebenen“ haben das erkannt und lassen
sich nicht mehr vor den Wagen spannen. Den Revanchismusvorwurf weist die
Bourgeoisie natürlich weit von sich und das zu recht. Sie muss keine
Gebietsforderungen mehr stellen. Mit
Kapitalexport erreicht sie die gleichen Ziele leichter und einfacher.
Obwohl, ein kleiner Krieg zur Vernichtung überschüssigen Rüstungsguts
wäre vielleicht gar nicht so verkehrt.
Rot
Front
Werner
zurück
|
|
Der
weitaus größere Teil der „Vertriebenen“ hat
vollkommen freiwillig alles Hab und Gut da gelassen und ist getürmt.
Liebe
Freunde,
bei
der Darstellung der „Vertriebenen“ ist Euch ein wichtiger Teil abhanden
gekommen.
Der
weitaus größere Teil der „Vertriebenen“ hat vollkommen
freiwillig alles Hab und Gut da gelassen und ist getürmt. Die Faschistische
Propaganda hatte ihnen so lange eingetrichtert, dass die Russen den
Tod bedeuten, dass jeder der den Russen in die Hände falle masakriert,
erschlagen, vernichtet würde. Allein aus dem Grund sind schon viele
lange bevor die Umsiedlung der „Deutschen“ aus den Ostgebieten befohlen
wurde im Treck Richtung Deutschland unterwegs gewesen. Alle die, die
teils auch, da sie selbst an Kriegsverbrechen gegen Gefangene beteiligt
waren, selbst Täter waren, feiern sich heute als die armen Opfer
der Russen und Polen, also slawischer Untermenschen
Günther
Wassenaar
Anmerkung
Roter Webmaster:
Du
hast vollkommen Recht.
So wurden die Menschen in Ostpreußen z.T. zwangsweise von den Nazis
nach Westen verbracht und Breslau, die Stadt wurde zur „Festung“
erklärt, wurden alle nicht zum Kämpfen Tauglichen in den Westen
verbracht. Man brauchte freies Schussfeld. Sie wurden z.B. in Dresden
untergebracht. Viele von ihnen kamen dann im Bombenhagel und Feuersturm
der anglo-amerikanischen Bombenangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945 ums
Leben.
Ich
kann dir also voll zustimmen.
Rotfront
Der
Rote Webmaster
Günter
Ackermann |