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Mexikos
Regierung verheimlichte es der Welt:
TRANSNATIONALER
US-KONZERN SOLL SCHWEINEGRIPPE AUSGELÖST HABEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
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Smithfield
Foods - produzierte der US-Agrarkonzern auch die Schweinegrippe? |
Smithfield
Foods, Inc. ist der weltgrößte Schweinezucht- und
Schweinefleischverarbeitungskonzern mit Firmensitz in Virginia.
Das multinationale Unternehmen erzeugt pro Jahr 14 Millionen
Ferkel und verarbeitet 27 Million Schweine zu diversen
Fleischwaren. 2006 waren dies insgesamt 5,9 Milliarden Pfund
Schweinefleisch sowie 1,4 Milliarden Pfund frisches Rindfleisch,
die unter Markennamen wie Smithfield, Butterball, John
Morrell, Gwaltney, Patrick Cudahy, Krakus,
Yano, Cook's Ham und Stefano’s in den Handel gebracht
wurden. (Quelle:Wikipedia)
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Caracas,
11. Juni 2009, Tribuna Popular TP. –
Die ersten Fälle der
Ansteckung mit dem Schweinegrippenvirus AH1N1 sind im Süden von Mexiko
in der Ortschaft „La Gloria“ im mexikanischen Bundesstaat Veracruz
aufgetreten. Am selben Ort ist der transnationale US-Agrarkonzern
Smithfield Foods als weltweiter Hauptproduzent von Schweinen tätig.
Nachdem
dieser Agrarkonzern 1994 in den USA wegen Verschmutzung des Wassers, des
Bodens und der Luft angeprangert worden war, nutzte er den
Freihandelsvertrag (TLC) zwischen Mexiko und den USA zur Verlagerung von
Teilen seiner Schweinemästereien nach Mexiko an seine
Tochtergesellschaft „Granjas Carroll“.
Diese
Fleischproduktionsfirma hält über eine Million Schweine, die bis auf
120 Kilo Lebendgewicht gemästet werden und in 200 kleinen Käfigstallungen
in der Umgebung der 3000 Einwohner zählenden Ortschaft „La Gloria“
untergebracht sind.
Die
Anwohner protestierten etliche Jahre gegen den Gestank und die üblen
hygienischen Bedingungen der Schweinemästereien. Aber sie erreichten
lediglich Unterdrückungsmaßnahmen seitens des US-Agrarkonzerns.
Seit
2003 warnten Wissenschaftler davor, dass diese Schweinemästereien eine
Zeitbombe sind, die weltweite Seuchen auslösen könnten. Sie warnten
davor, dass sich jeden Tag die Wahrscheinlichkeit des Entstehens eines
von den Schweinen auf die Menschen übertragbaren Virus erhöhen würde.
Dies durch die Gülle, die Tiernahrung, das Wasser und vor allem die
Schuhe der dort Arbeitenden.
Laut
der Zeitschrift „Science“ griff die Schweinegrippe möglicherweise
von den Schweinen auf die Menschen zwischen November 2008 und Januar
2009 über und steckte zahlreiche Menschen im März dieses Jahres an.
Schon
am 24. April, als de mexikanische Regierung die Pandemie ankündigte,
gab es in Mexiko 6.000 bis 30.000 Menschen mit Schweinegrippe. Dennoch
vertuschte die mexikanische Regierung die Information. Man näherte sich
der Karwoche, Hochsaison für den Handel. Und der Besuch von US-Präsident
Barack Obama stand an.
Heute
erscheint dieser Virus unaufhaltsam. Und die Verantwortlichen erhöhen
weiter ihre Profite auf Kosten der Gesundheit der Menschheit.
Quelle:
„Venezolana de Television“ (VTV)
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