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Philippinen/Basilan:
US-Söldner
belästigen philippinische Sängerin sexuell
STRAFE
FÜR US-SÖLDNER WEGEN SEXUELLEM ÜBERGRIFF
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der KP der Philippinen vom 23. Juli 2010. (auf Kommunisten-online am 26.
Juli 2010) - Die
Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) fordert heute die Bestrafung
von fünf Angehörigen des militärischen Personals der USA, die an der
sexuellen Belästigung einer Band-Sängerin am 3. Juli 2010 auf einem
Konzert in Isabela City, Basilan, beteiligt waren. Die KP der
Philippinen kritisiert entschieden das überhebliche und rüde Benehmen
der US-Söldner auf dem von der Stadtregierung gesponserten öffentlichen
Konzert.
Besagte
US-Söldner gehören zu den Gemeinsamen Sondereinsatzkräften
Philippinen (JSOTFP). Sie wurden als Petty Officer 2 Eric Snatch und
Petty Officer Devin Fitzgerald der US Navy sowie Sergeant Thomas
Patterson und Corporal Brian Nguyen des US-Marinekorps sowie
Stabs-Sergeant Mathew Blanchard von der US Army identifiziert.
Die
fünf betrunkenen US-Söldner kletterten auf die Bühne, als das Konzert
sich seinem Ende näherte. Sie brüllten Beleidigungen gegen die
Mitglieder der Musikgruppe und griffen nach den Musikinstrumenten der
Band, als die Musiker sie gerade einpackten. Dann richteten sie ihre
Aufmerksamkeit auf die Sängerin der Band. Sie hielten sie fest und küssten
sie gegen ihren Willen ab. Sie belästigten sie in grober Weise. Die
US-Militärangehörigen packten die Sängerin gewaltsam und zogen sie in
Richtung ihrer Unterkünfte. Dort wurden sie von philippinischen
Soldaten gestoppt. Die US-Söldner beschimpften und beleidigten
daraufhin die philippinischen Soldaten.
„Das
philippinische Volk fordert, dass die Aquino-Regierung unverzüglich und
entschieden dazu übergeht, die Würde des philippinischen Volkes zu schützen
und die notwendigen rechtlichen Maßnahmen einzuleiten um
sicherzustellen, dass die US-Söldner wegen sexueller Belästigung der
Band-Sängerin bestraft werden“, erklärt die KP der Philippinen (CPP).
„Das philippinische Volk fordert, dass diese betreffenden Söldner
strafrechtlich verfolgt und bestraft werden nach philippinischen
Gesetzen.“
Die
KP der Philippinen (CPP) warnt das Aquino-Regime, „den Fehler seines
Vorgängers zu wiederholen und immer nur vor dem Druck aus den USA zu
katzbuckeln, um das einseitige und unfaire Streitkräfte-Besuchsabkommen
(VFA) aufrecht zu erhalten und US-Militärangehörige von allen
Verbrechen und Verfehlungen im Lande freizusprechen“.
„Das
Arroyo-Regime tat sein Bestes, um jenen Lance Corporal Daniel Smith von
den US-Streitkräften seiner Bestrafung entgehen zu lassen, nachdem
dieser Verbrecher die 22 Jahre alte 'Nicole' auf dem Gelände des
Freihafens von Subic im Jahr 2005 vergewaltigt hatte“, erinnert die KP
der Philippinen. „Die Arroyo-Regierung kam der Inhaftierung von Smith
in einem philippinischen Gefängnis zuvor, indem sie ihn bei Nacht und
Nebel aus dem Polizeigewahrsam schmuggelte und der US-Botschaft überstellte,
so dass er rasch außerhalb jeder Reichweite der philippinischen Justiz
stand“.
„Auf
Druck der US-Regierung unternahm die Arroyo-Regierung dann alles in Kräften
Stehende, um das Verbrechen im Jahr 2006 zu kaschieren und führte dies
bis 2009 dergestalt weiter, dass per betrügerischer Geheimabsprache
zwischen dem Justizministerium und den Anwälten von Smith enormer Druck
auf das eigentliche Opfer ausgeübt wurde.“
Die
KP der Philippinen bekräftigt auch ihre Forderung nach Beendigung des
Streitkräfte-Besuchsabkommens (VFA), welches den US-Militärangehörigen
freien Zugang und Präsenz im Lande ermöglicht und sie „vor der
philippinischen Justiz und Souveränitätshoheit abschirmt.“
Mindestens 600 US-Söldner sind ständig in den Philippinen stationiert.
Dies vor allem in den Hauptquartieren der JSOTFP in etlichen Standorten
der Streitkräfte der Philippinen in Mindanao.
„Das
Streitkräfte-Besuchs-Abkommen (VFA) ist nur einer von vielen ungleichen
Verträgen zwischen den Regierungen der USA und der Philippinen, womit
auf der Souveränität der Philippinen herumgetrampelt wird und der
US-Intervention, US-Vorherrschaft und dem US-Fehlverhalten Vorschub
geleistet wird“, so die KP der Philippinen (CPP). „Durch das
Streitkräfte-Besuchs-Abkommen (VFA) und die Unterwürfigkeit der
Regierung der Philippinen haben die US-Militärberater und US-Söldner
ihre Machtstellung erhalten, begehen sie Verbrechen am philippinischen
Volk mit brutaler körperlicher Gewaltanwendung und in Immunität gegenüber
den philippinischen Gesetzen.“
Quelle:
http://www.philippinerevolution.net/
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