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Renten-Streit:
Die
Reform der Reform
SPD-Renten
erst „mit 65“ bzw. „Rente mit 67“ ist Blödsinn!
Von
Reinhold Schramm
zum
Text
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So
sieht es das Statistische Bundesamt:
Praktisch
wurde die allgemeine Kaufkraft der Renten schon um 9 %, die bei
Nahrungsmitteln um 10 % gegenüber 2002 verkürzt. |
Renten-Streit:
Die
Reform der Reform
SPD-Renten
erst „mit 65“ bzw. „Rente mit 67“ ist Blödsinn!
Von
Reinhold Schramm
Kommunisten-online
vom 21. August 2010 – Die FR zur SPD: „Die Genossen diskutieren,
wie sie sich geschickt von der eigenen Regierungspolitik distanzieren können.
In vielen Berufen werden Ältere nämlich kaum noch beschäftigt.“ -
Und: „jetzt kommt auch die SPD ins Grübeln.“
Ein
unvollständiger Renten-Reformvorschlag im Kapitalismus der Germania AG:
Bereits
die „Rente mit 65“ ist ein sozial-ökonomisches und
gesellschafts-politisches Verbrechen an der Mehrheitsbevölkerung in abhängiger
Lohnarbeit. Vor allem aus gesundheitlichen (physischen und psychischen)
Gründen liegt im Bundesdurchschnitt das Renteneintrittsalter derzeit
(noch) bei 60,5 Jahren. Eine
Änderung des „durchschnittlichen“ Renteneintrittsalters, nach oben,
ist nur durch vorsätzliche staatliche (von der BDA-Wirtschaft erwünschte)
Rentenmanipulation, Regierungs-, Ministeriums- und Beamtenanweisung an
die Gesundheitsbehörden (Versorgungsamt etc.) und deren
Gesetzesmanipulation möglich. Bereits
seit vielen Jahren, mit Ausnahme von (hohen) Beamten und Wirtschaftsführern
(Offiziere in Pension mit 55. / und u. a. DAX-Manager ab 58. bzw. 60, -
ohne Abzüge: ab 1.000.000 Euro aufwärts), erhalten Menschen mit
gesundheitlicher Behinderung eine entsprechende Rentenkürzung, bei
vorzeitigem Renteneintritt; je Jahr 2,8 % - und Abzug für Kranken- und
Pflegeversicherung.
Auch
Sozialdemokraten ist bekannt: Es geht bei der „Rente mit 67“ um eine
weitere Reduzierung und Privatisierung (Profitisierung) der
(gesetzlichen) Altersrenten aus abhängiger Lohnarbeit, um die stets
noch geleugnete Beseitigung des gesetzlichen Rentensystems, und um die
weitere Umverteilung von unten nach oben!
Die
Durchschnittsrente aus der (noch) gesetzlichen Rentenversicherung, vor
allem für Menschen aus der Lohnarbeit und ohne finanzielle Möglichkeiten
einer privaten bzw. betrieblichen Zusatzversicherung, liegt zur Zeit für
Männer bei 1049,27 Euro und für Frauen bei 528,23 Euro! - Auch nach 43
Arbeitsjahren in Vollzeitarbeit, bei einem Stundenlohn unter 10 Euro,
liegt die Altersrente (nur) auf der Höhe der geringen gesetzlichen
Grundsicherung, analog der Sozialhilfe bzw. „Hartz-IV-Rente“;
entsprechende private 'Renten'-Einzahlungen werden auch noch bei
Geringverdienern mit der Grundsicherung verrechnet.
Die
Rentenreform im Kapitalismus, - noch vor der längst überfälligen
Abschaffung und Aufhebung: Aufhebung aller privaten Ausweichmöglichkeiten
(gegen) zur gesetzlichen Rentenversicherung, ohne Ausnahmen.
Einbeziehung aller Erwerbstätigen, Selbständigen und Beamten
(einschließlich Wirtschaftsführer und Manager, deren
Regierungsvertreter, Ministeriumslobbyisten und Parteien- und
Parlamentsmitgliedern und -Mitarbeitern) in die gesetzliche
Rentenversicherung. Bei der Zukunftssicherung der gesetzlichen
„Altersrente ab 60“: Einbeziehung der
gewerblichen-industriellen-technischen Produktivität (insbesondere Dr.
Hundts-'Mittelstandsunternehmen', Großunternehmen und Konzerne) und
Entwicklung, deren realen Wertschöpfung aus der Lohnarbeit (Mehrwert,
Gewinn und Profit) in die Rentensicherung - auch für künftige
Generationen“
Anmerkung:
Diese Reform (!) im Kapitalismus bzw. in der kapitalistischen und
imperialistischen „Sozialen Marktwirtschaft“ bzw.
„Realwirtschaft“, lässt sich auch analog auf die gesetzliche
Krankenversicherung und Bildungsreform „Bildung für Alle!“
anwenden! (Nachtrag: Stets unvollständig!)
Quelle:
Frankfurter Rundschau - am 18.08.2010.
Renten-Streit der SPD [siehe auch: 'Leserbrief']
http://www.fr-online.de/politik/die-reform-der-reform/-/1472596/4569722/-/index.html
19.08.2010,
Reinhold Schramm
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