|
SELBSTMORD-REKORD
UNTER US-SÖLDNERN IM JUNI 2010
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna,
16. Juli 2010, Cubadebate.(auf Kommunisten-online am 21. Juli 2010) –
Der vergangene Monat Juni 2010 war für die USA im Hinblick auf die
Zahlen von Selbstmorden bei aktiven Söldnern, Reservisten und Angehörigen
der Einheiten der Nationalgarde der schlechteste Monat. Vermerkt wurden
21 Tote wegen Selbstmord unter den Söldnern im Dienst. Dazu 11 weitere
Selbstmorde unter den anderen genannten Elementen der US-Streitkräfte.
Dies ergibt 32 Selbstmorde bei den US-Streitkräften allein im Juni
2010.
Noch
zu Beginn des Monats Juni 2010 gratulierten sich Beamte des Pentagon zu
einer angeblichen Verminderung der Zahlen bei diesem Missstand im
Vergleich zu 2009. 2009 gab es 162 registrierte Selbstmorde in diesem
Bereich.
Der
stellvertretende Oberbefehlshaber der Army, General Peter Chiarelli,
erklärte diesbezüglich, dass ca. 70% der Selbstmorde auf Rekruten
entfallen, die noch nicht im Kriegseinsatz gewesen sind.
Alljährlich
spielen über 8 Millionen US-Amerikaner ernsthaft mit dem Gedanken an
Selbstmord. Dies enthüllte eine dazu in der US-Hauptstadt veröffentlichte
Studie der Regierung. Laut der US-Bundesgesundheitsbehörde für
Geisteskrankheiten und gegen den Missbrauch verbotener Substanzen nehmen
sich alljährlich ca. 32.000 US-Amerikaner das Leben. Das Problem ist
schlimmer als allgemein angenommen wird.
Der
Bericht der US-Bundesbehörde stützt sich auf eine Untersuchung in den
letzten fünf Monaten unter Einbezug von 46.190 Personen im Alter von über
18 Jahren in 10 US-Bundesstaaten. Die Studie deckte auf, dass in den USA
die Jugendlichen im Alter von 18-25 Jahren am anfälligsten für
Selbstmord im Vergleich zur Altersgruppe der 26-29-Jährigen sind.
(gestützt
auf Information von Prensa Latina)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/ |