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Ernst
Thälmann ging uns voran –
Trotz der Geschichtsfälschung der kapitalistischen Schmierer und
Geschichtsfälscher:
Für
den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online
vom 18. August 2009 – Heute vor 65 Jahren ermordeten
faschistische Mörder im KZ-Buchenwald unseren Ernst Thälmann.
Dieser Hamburger Hafenarbeiter stand viele Jahre an der Spitze unserer
Partei. Er führte die KPD, als sie sich von einer linken revolutionären
Partei in eine bolschewistische Partei, eine Partei neuen Typs, wandelte
und für das kapitalistische System zur tödlichen Gefahr wurde.
Es
geht natürlich nicht, dass dieser Mann am Jahrestag seiner Ermordung
ein positives Bild ausstrahlt. Thälmann müssen die Lohnschreiber des
Kapitals mit ihren Schmutz besudeln. Das wissen wir und wundern uns
eigentlich auch nicht. Wäre es nicht so, so müssten wir an Thälmann
zweifeln.
Das
5. Hörfunkprogramm des WDR sendete heute früh, fünf nach Neun, in
seiner Sendereihe „Zeitzeichen“ eine Gedenksendung anlässlich des
Tages der Ermordung Ernst Thälmanns.
Es
wurde, mit ironischem Unterton, Veranstaltungen der Pionierorganisation
der DDR kommentiert, da wurde Thälmann als Stalin-Zögling hingestellt,
der der KPD von Stalin aufgezwungen worden war und da wurde Thälmann
als angeblich Verwickelter in Unterschlagungen von Parteigelder
hingestellt.
Es
handelte sich um John Wittorf, den damaligen politischen
Leiter der KPD-Wasserkante und Mitglied des ZK der KPD. Wittorf soll ein
enger Freund Thälmanns gewesen sein. und soll angeblich zwischen
1800 und 3000 Mark Parteigelder unterschlagen haben und Thälmann soll
seinen Freund gedeckt haben, wurde behauptet. Jedenfalls wagte man nicht,
auch Thälmann der Unterschlagung von Parteigeldern zu bezichtigen.
Aber
die beiden antikommunistischen Agitatoren – sie bezeichnen sich selber
als Historiker – Bernhard H. Bayerlein und Hermann Weber,
machten daraus einen „Thälmann-Skandal“. So ganz zufällig wurden
sie dann auch in der WDR5-Sendung „Zeitzeichen“ als Kronzeugen gegen
Thälmann zitiert.
Auch eine andere, die Thälmann als dumm und
primitiv fand: Frau Margarete Buber-Neumann, wurde zitiert.
Buber-Neumann spielte als antikommunistische Lohnschreiberin eine
wichtige Rolle in der hohen Zeit des Kalten Krieges.
Es
wurde in der Sendung die Verehrung für Thälmann in der DDR
negativ hingestellt. So hätte man in den Schulen der DDR nur etwas von
den großen Taten Thälmanns gehört und, dass einer seiner Mörder im
Westen an einer katholischen Schule Religionslehrer sei.
(weiter)
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Der
Mörder

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Der
KZ-Baumeister

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Wolfgang
Otto, SS-Mörder im KZ-Buchenwald,
geboren 1911.
Mörder Ernst Thälmanns. Organisierer und Teilnehmer an Massenmorden an
sowjetischen Kriegsgefangenen,
nach 1945 Religionslehrer an einer staatlichen Volksschule in
NRW, vom BRD-Gericht freigesprochen, starb er friedlich 1989 in
Geldern (Niederrhein) im Bett, wohlversorgt bis zum Tod
mit einer Beamtenpension des Landes NRW |
Heinrich
Lübke, geboren 1884
Er
schaffte es gar bis zum Bundespräsidenten |
Na stimmte das denn nicht? Sein Mörder,
Wolfgang Otto (siehe Foto oben lins), war in NRW, am Niederrhein. beamteter
Lehrer an einer staatlichen Schule und verzehrte bis zu seinem recht späten
Tod, eine gute Beamtenpension. Damit war er ja auch nur einer, aus einer
ganzen Reihe von Nazi-Verbrechern, die im Staat der
Freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO) in Amt und Würden
waren.
Während
die Partei Thälmanns, die KPD, 1956 verboten wurde, machten seine Mörder
und Gesinnungsfreunde seiner Mörder, in der BRD Karriere und gelangten
bis an die Spitze des Staates. So z.B. brachte es der KZ-Baumeister und
Architekt Heinrich Lübke bis zum Bundespräsidenten (für 10 Jahre,
also mit Wiederwahl!) Davon kam in der WDR5-Sendung natürlich nichts
vor.
Thälmann
war „Blut vom Blute, und Fleisch vom Fleische der deutschen
Arbeiterklasse und des gesamten internationalen Proletariats“ (Dimitroff),
Thälmann war Arbeiter und die Arbeiter seiner Zeit hörten auf ihn,
verehrten ihn, weit über seine Partei hinaus, Sein Andenken überstrahlt
noch heute, 65 Jahre nach seiner Ermordung, die Schmierfinken der
kapitalistischen Propanganda, die sein Ansehen beschmutzen wollen – es
wird vergebens sein.
Für Ernst Thälmann:
Hoch die Faust!
G.A.
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Ernst
Thälmann
Von
Erich Weinert (1934)
Ernst
Thälmann, der ging uns voran
die Faust geballt zum Schlagen.
Kolonnen wuchsen Mann an Mann,
den Kampf voranzutragen.
Er ging voran, wo die Fahne braust
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!
Er fiel den Schindern in die Hand,
die kaufen falsche Zeugen.
Er hält der Qual und Folter stand,
die konnten ihn nicht beugen
trotz Mord und Tod, der im Kerker haust.
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!
Es schallt Alarm: Das Mordgericht
will ihm den Kopf abschlagen.
Doch wenn die Welt zum Sturm aufbricht,
dann werden sie's nicht wagen.
Reißt weg das Beil, das schon niedersaust!
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!
Dimitroff haben wir befreit,
weil wie die Welt entflammten.
Drum wieder in die Ohren schreit
den Henkern, den verdammten.
Die Welt ist wach, die Empörung braust:
Für den Kameraden Thälmann: Hoch die Faust!
Text:
Erich Weinert (1934)
Musik: Paul Arma
Zit. n. Schallplattenaufnahme von Ernst Busch für
Gramplastrest, Moskau 1936. |
Siehe
auch: 16. April: Ernst Thälmanns Geburtstag, Ein
nie gebrochener Führer seiner Klasse, Von Günter Ackermann/15.
April 2008 mehr
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