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US-Hitlerfaschisten schwerbewaffnet und organisiert sich öffentlich

ARIZONAS „HEIL HITLER“

von Hugo Rius, Havanna

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Havanna, 18. Juli 2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 21. Juli 2010 Phoenix. Gruppen von freiwilligen Bürgern, dazu eine Erhöhung der Zahl von Streifenbediensteten für die Grenzpatrouillen und ein neues extrem restriktives reaktionäres Gesetz gegen Einwanderer sind nicht genug für einen vor Ort bekannten Neonazi, der selbst eine Miliz in der Wüste von Arizona anführt. (Quelle: AP)

Was mehr können die einwandererfeindlichen provinziellen Spießbürger sich wünschen als jenes Diskriminierungsgesetz gegen Einwanderer, welches die Gouverneurin von Arizona, Jane Brewer, unterzeichnete. Dieses Gesetz gestattet das Festnehmen und Verhören jeder Person schon aus dem einfachen Verdacht heraus, dass es sich da um jemanden handeln könnte, der sich ohne Aufenthaltspapiere im US-Bundesstaat Arizona aufhält. Vor allem sind es in der ganz großen Mehrheit Menschen aus Mexiko, die da übelst diskriminiert werden. Also gerade diejenigen, die die härtesten und miesesten Arbeiten für geringste Löhne verrichten und dadurch einen guten Teil der Wirtschaftsleistung von Arizona erbringen. Sie werden jetzt ausgeplündert und wie Müll weggeworfen werden. Welch grausame Ironie der Geschichte, dass dies nun ausgerechnet dort geschieht, wo einst die historische Wiege der Aztekan sich befand.

Für die bewaffnete Bürgermiliz READY, die sich als nationalsozialistisch erklärt hat, ist die alles noch längst nicht genug. Sie patrouilliert nun selbst entlang der Grenze und trägt dabei eigene Tarnuniformen mit schusssicheren Westen, Gasmasken und automatischen Schnellfeuerwaffen. Nach ihren Vorstellungen sollten nur die nichtjüdischen heterosexuellen Weißen anerkannte Staatsbürger der USA sein dürfen.

Quelle: http://www.cubadebate.cu/

Foto: Heil Hitler in der gut gedüngten politischen Gegend von Arizona/USA.

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