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Die Ratten des US-Imperialismus in Aktion

CONNIE MACK FORDERT BLOCKADE GEGEN VENEZUELA

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 13. Februar 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 14. Februar 2011) – Connie Mack, US-amerikanisches Kongreßmitglied der reaktionären Republikanischen Partei, forderte erneut, daß die USA die Bolivarische Republik Venezuela auf die schwarze Liste internationaler Terroristen setzen. Der Falke empfahl die Verhängung einer totalen Blockade gegen Venezuela.

„Wie Bin Laden aus nur ihm selbst bekannten Gründen die USA zu seinem Todfeind erklärt hat, hat dies auch er (Chávez) getan. Wie Ahmadschinedschad hat auch Chávez Rechte, Privilegien und Mittel eines Staates, und zwar eines sehr wohlhabenden Staates, in seiner Verfügungsgewalt“, so Kongreßmitglied Mack vor der Konservativen Konferenz für Politisches Handeln, wo potentielle republikanische Präsidentschaftskandidaten die Stimmung in ihrer Partei testen und Unterstützer für sich sammeln. Mack widmete praktisch seine ganze Rede der Verteufelung von Chávez und ging mit seinem Haß gegen Venezuela über jede Grenze. Er nannte Chávez einen „Killerherrscher“ (sic), der auf „Waffen“ wie „die Unterdrückung, Aggression, den Terrorismus und die Drogen“ zurückgreifen würde, „um die Freiheit und die Demokratie in Lateinamerika zu zerstören“.

In von seinem Büro verbreiteten Erklärungen bekräftigte Mack, daß Chávez mit diesen Mitteln „zum Osama bin Laden und zum Ahmadschinedschad des amerikanischen Kontinents geworden ist“.

Mack ist kein politisch einflußloser republikanischer Politiker. Er ist Vorsitzender des Unterausschusses für die Westliche Hemisphäre des US-Repräsentantenhauses. Er machte klar, daß er seine Aufgabe im Abgeordnetenhaus darin sieht, jetzt die Republikaner auf „eine deutliche und vorhandene Gefahr zu konzentrieren, die auf unserem eigenen Kontinent im Entstehen ist“. Einer „Gefahr“, die nach seinen Worten von der jetzigen Obama- und der vorherigen Bush-Administration nicht vollauf begriffen worden ist.

„Ich spreche dabei von Hugo Chávez und seiner Kampagne zur Zerstörung der Freiheit und der Demokratie in Lateinamerika“, so Mack. Chávez habe „ein Vier-Stufen-System für unbegrenzte Befugnisse erfunden (...)

Stufe 1: Sieg in einigen Präsidentschaftswahlen, und wenn er das nicht schafft, stiftet er einen Putsch an, du siehst dich im Gefängnis, und wenn du rauskommst, stiehlt er einige Wahlen;

Stufe 2: Er verändert die Verfassung, und das gibt dir weitgehende Vollmachten;

Stufe 3: Er schafft ein System, damit du noch mehr Befungisse fordern kannst;

Und Stufe 4: Du erklärst dich auf Präsident auf Lebenszeit“.

Nachdem Mack mit konkreten Beispielen seine „Vier-Stufen“-Theorie untermauert hat und mit derselben detaillierten Akribie die US-Politik gegenüber Venezuela in Frage gestellt hat, schlägt er der US-Regierung von Obama eine unvollständiges Paket von Maßnahmen vor, um auf die Politik von Chávez zu reagieren. Zugleich erinnerte er daran, daß er schon voriges Jahr US-Außenministerin Hillary Clinton darum ersuchte, Venezuela auf die schwarze Liste internationaler Terroristen und „Schurkenstaaten“ zu setzen.

„Das muß jetzt endlich geschehen“, trumpfte er weiter auf.

Desweiteren schlug er vor, daß die USA die Lieferungen von Erdöl aus Kanada steigern soll, welches eines der Hauptversorgungsländer in Sachen Erdöl neben Saudi-Arabien und Venezuela ist. Auf diese Weise sollen die USA dann weniger abhängig von den Erdölexporten Venezuelas werden. Auch müßten die USA nach den Vorstellungen von Mack ihre eigenen Erdölvorräte auf dem Festland und an den Küsten in der Tiefsee stärker nutzen.

Mack hob dann noch hervor, daß das Rohöl in Venezuela wegen seinem hohen Gehalt an Schwefel keine große Nachfrage auf dem Weltmarkt hat. So daß, wenn die USA es nicht kaufen, Chávez es woanders nicht würde verkaufen können. „Schon weil wir es nicht kaufen“, setzt er nach.

Weitere Initiativen gegen Chávez und Venezuela sollten zusammenfassend „ein vollständiges Embargo des Landes“ umfassen und eine aggressive Kampagne in Gang setzen, „um die lateinamerikanischen Bürger anzusprechen, die auf Unterstützung aus den USA für ihre Demokratien hoffen, damit sie ihren Kampf für die Verbesserung ihres Wohlstands und für die Freiheit führen“.

Quelle:

http://www.cubadebate.cu/

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