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Ursprung
des Reichtums des Bush-Clans:
Geldwäsche
für die Nazis im großen Stil
Kriminelle
Partner:
Das
US-amerikanische Großkapital und die Nazis
Geschrieben
von Yosef Mikhah und Tony Kofoet/Tuesday,
10 May 2005
„Das
Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem
Profit. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10% sicher, und man
kann es überall anwenden; 20%, es wird lebhaft; 50%, positiv waghalsig; für
100% stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300%, und es
existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr
des Galgens“* (Thomas Dunning, englischer Schuhmacher, der um 1840
die Proteste seiner Handwerkskollegen gegen die Einführung von
industriellen Fertigungsmethoden organisierte).
General
Motors und Ford
Als
amerikanische GIs vor sechzig Jahren gegen Hitlers Armeen in Europa
kämpften, waren sie erstaunt, als sie entdeckten, dass das deutsche
Militär LKWs der Marke Ford benutzte. Hätten die GIs nach oben in
den Himmel geschaut, dann hätten sie Nazi-Flugzeuge gesehen, die
von der General-Motors-Tochter Opel gebaut wurden. 1939 lieferten
die Betriebsstätten von GM und Ford 70 Prozent der Autos für den
deutschen Markt. Archivforschungen haben ergeben, dass einige der
amerikanischen Manager es in beiden Firmen unterlassen haben gegen
die Konversion der Produktionsstätten von GM und Ford in
Deutschland und dem von Deutschland besetzten Frankreich und Polen für
militärische Zwecke Widerstand zu leisten.
Bradford
Snell, einer der Forscher, hat die relative Bedeutung der Schweiz,
welche die finanziellen Aktivitäten der Nazis im II. Weltkrieg
unterstützte, mit der Bedeutung von GM für die deutschen
Faschisten verglichen. Snell schreibt:
„Die
Schweiz war nur eine Aufbewahrungsstätte für erbeutetes Geld. GM war ein
integraler Bestandteil der deutschen Kriegsanstrengungen. Die Nazis hätten
in Polen und Russland ohne die Schweiz einmarschieren können, nicht aber
ohne GM.“
1998
nahm die Forscherin Miriam Kleinman Stellung zur Beziehung von Ford zu den
Nazis: „Wenn Sie an Ford denken,
denken Sie an Baseball und Apfelkuchen. Sie denken nicht daran, dass
Hitler ein Porträt von Henry Ford in seinem Arbeitszimmer hängen
hatte.“ Tatsächlich rührte die Beziehung zwischen Henry Ford und
dem deutschen Diktator aus der Zeit vor der Machtergreifung der Nazis im
Jahre 1933. Unter den Antisemiten hatte sich Henry Ford mit der Veröffentlichung
zahlreicher Beleidigungen gegen jüdische Menscheen in einer Zeitung, die
er in Dearborn, Michigan, besaß, hervorgetan, so dass Hitler den Detroit
News 1931 erklärte: „Ich
betrachte Henry Ford als meine Inspiration.“
Die
Bewunderung beruhte augenscheinlich auf Gegenseitigkeit. Im Juli 1938
empfing Henry Ford den „Adlerschild des Deutschen Reiches“ von der
deutschen Regierung, die höchste Auszeichnung, die von den Nazis an einen
Ausländer vergeben wurde. Einen Monat später erhielt James Mooney, ein
leitender GM-Angestellter ebenfalls einen Naziorden für „außergewöhnliche
Dienste zum Wohl des Reiches“.
Am
Ende des Krieges nannte Henry Schneider, ein Forscher der US-Armee, Fords
deutsche Tochterfirma „eine Waffenfabrik für den Nazismus, zumindest für
Militärfahrzeuge“, eine Übereinkunft, die laut Schneider die
Zustimmung der Fordzentrale besaß, und die Dankbarkeit der Faschisten für
Ford und GM war begründet: Opel, die deutsche Tochterfirma von GM und die
deutschen Ford-Werke wurden zum größten bzw. zweitgrößten Produzenten
von LKWs für die deutsche Wehrmacht.
Die
Beziehungen zwischen den beiden Autoriesen und dem deutschen Staat waren
von beiderseitigem Vorteil und könnten wesentlich mehr als die Produktion
von LKWs beinhaltet haben. Der US-Armeeforscher Schneider behauptet, dass
Ford in den USA den Deutschen geholfen habe große Mengen Gummi zu
bekommen, das entscheidend war, um die Mobilität der Wehrmacht beim
Aggressionskrieg gegen die Völker Europas zu gewährleisten. Der
Schriftsteller Snell beschuldigt GM, Hitler-Deutschland die Technologie
geliefert zu haben, die nötig war, um synthetisches Benzin herzustellen.
Snell behauptet, der für die Aufrüstung verantwortliche Albert Speer
habe ihm mitgeteilt, dass ohne diese Technologie Hitler „es niemals in
Betracht gezogen hätte, in Polen einzumarschieren“. Der Ausbruch des
Krieges 1939 wird GM und Ford nicht überrascht haben, denn beide Firmen
konkurrierten seit den 1920ern auf dem deutschen Markt.
Der
Angriff auf Polen 1939, bei dem sich deutsche Panzer und polnische
Kavallerie gegenüberstanden, beendete nicht die enge Zusammenarbeit
zwischen den deutschen Tochterfirmen von GM und Ford und dem
faschistischen Staat. James Mooney, der die Auslandsgeschäfte für GM
leitete, führte zwei Wochen nach dem Einmarsch in Polen Gespräche mit
Hitler, und anschließend setzte die deutsche Tochter die Produktion von
Kriegsgütern für die Deutsche Wehrmacht fort. Der Forscher Charles
Higham behauptet, dass die Ford-Tochter im von Deutschland besetzten
Frankreich nach 1941 weiterhin LKWs für die Wehrmacht produziert habe und
Ford begann eine weitere Betriebsstätte in Algier zu errichten, um
General Rommel mit LKWs und Panzerwagen zu versorgen. Dass Sloan und Ford
die Zusammenarbeit ihrer Tochterfirmen mit Nazi-Deutschland in den ersten
acht Jahren der faschistischen Diktatur (1933-41) fortsetzten, weist sehr
stark darauf hin, dass den Superreichen, den Besitzern der riesigen
Produktionsmittel der ethische Kompass fehlt, den die meisten Menschen
besitzen.
Die
Familie Bush: Geldwäscher der Nazis
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Ursprung
des Reichtums des Bush-Clans:
Geldwäsche
für die Nazis im großen Stil |
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Nazifreund
und Nazi-Geldwäscher Prescott
Bush, Ex-Präsident George Bush sen, Kriegstreiber und
USA-Präsident George Bush jun. |
Die
amerikanischen Autoren Webster G. Tarpley und Anton Cheitkin enthüllten
in ihrem kürzlich erschienen Buch ‘George Bush: The Unauthorized
Biography’, dass Prescott Bush, das damalige Oberhaupt der Bush-Familie mit den Nazis
kollaborierte. Er
war Teilhaber der Bank Brown Brothers & Harriman (BB&H) in New
York und Leiter der Union Bank Coorporation, welche die Bankgeschäfte des
deutschen Industriellen und Naziförderers Fritz Thyssen finanzierte.
Die UBC stand in Verbindung mit dem Deutschen Stahltrust, der von Thyssen
und Flick geführt wurde. Mit Hilfe der beiden US-Banken konnte Thyssen über
die Niederlande (Bank voor Handel en Scheepvaart in Rotterdam) Geld in die
USA transferieren. Nach Ansicht des US-Ökonomen Thorn diente die UBC als
geheimer Kanal zum Schutz des Nazikapitals, dass Deutschland in Richtung
USA verließ. Wenn die Nazis wieder an ihre Geldmittel kommen
wollten, schickte BB&H diese direkt nach Deutschland. So
erhielt die UBC Geld aus den Niederlanden und BB&H schickte es zurück.
Und Prescott Bush als Vorstandsvorsitzender beider Gesellschaften
fungierte als Geldwäscher der Nazis. Tarpley und Chaitkin erklären in
ihrem Buch, dass ein bedeutender Anteil des Vermögens der Bush-Familie
aus der Hilfe und Unterstützung für Adolf Hitler stammt. Im Oktober 1942
beschlagnahmten US-Behörden die Bankeinlagen der Nazis bei der UBC in New
York, deren Präsident
zu diesem Zeitpunkt Prescott Bush war. Die Firma wurde als finanzieller
und wirtschaftlicher Kollaborateur mit dem Feind verurteilt und das
gesamte Vermögen gepfändet. Später befahl die US-Regierung die
Pfändung von zwei weiteren führenden Finanzagenturen, die von Bush über
die HH&B geleitet wurden: die Holland-American Trading Corporation und
die Seamless Steel Equipment Corporation. Am 11. November 1942 wurde die
Silesian-American Cooperation, ein ebenfalls von Bush geleitetes
Unternehmen, mit einem Embargo belegt. Dieses Embargo wurde 1951 wieder
aufgehoben und Bush erhielt 1,5 Millionen Dollar, die für neue
Investionen bestimmt waren und dazu beitrugen, das Bush-Erbe zu vergrößern.
ITT,
Standard Oil, IBM
Auch
General Electric, Standard Oil, Texaco, International Harvester, ITT und
IBM investierten in den 1920ern in Deutschland und setzten ihre Produktion
bzw. Kooperation auch mit dem faschistischen Regime fort.
International
Telegraph and Telephone (ITT) war verantwortlich für die Errichtung des
Nazi-Kommunikationssystems und lieferte wesentliche Teile für deutsche
Bomben. Dem Journalisten Jonathan Vankin zufolge kaufte sich ITT-Gründer
Sosthenes Behn eine ziemlich große Beteiligung an der Fluggesellschaft,
die Nazi-Bomber baute. Behn traf als erster amerikanischer Geschäftsmann
überhaupt 1933 Hitler und wurde eine Art Doppelagent. Er berichtete
einerseits der US-Regierung über die Aktivitäten deutscher Unternehmen
und spendete andererseits Himmlers SS beträchtliche Geldmengen und
stellte Nazis im ITT-Vorstand ein.1940 lud Behn den hohen Nazi-Funktionär
Gerhard Westrick in die USA ein, um über ein mögliches
US-Deutsches-Wirtschaftsbündnis zu beraten, und das zu einem Zeitpunkt,
als Hitler gegen die Völker Europas seinen „Blitzkrieg“ führte und
die Gräueltaten der Nazis weltweit bekannt wurden. Im Dezember 1933
investierte Standard Oil aus New York eine Million Dollar zur Herstellung
von synthetischem Benzin aus Kohle. Außerdem lieferte der Konzern bis in
die ersten Kriegsjahre hinein Rohöl, Spezialmotoröl für Panzer und
Tetraäthyl für die Luftwaffe. Mit der IG-Farben schloss Standard Oil ein
geheimes Abkommen ab und erhielt deutsche Patente zur Herstellung von
synthetischem Gummi, verpflichtete sich aber, diese der amerikanischen
Industrie vorzuenthalten und behinderte damit die US-Rüstung. Erst 1942
wurden diese Patente von der amerikanischen Regierung beschlagnahmt. Der
IBM-Konzern verkaufte Hollerith-Lochkartenmaschinen an Hitler-Deutschland,
die benutzt wurden, um Rüstung und Wehrmacht zu organisieren und die
Vernichtung der Juden zu planen. Der amerikanische Autor Edwin Black
schreibt in seinem Buch „IBM and the Holocaust: The Strategic Alliance
Between Nazi Germany and Americas Most Powerful Corporation“, dass der
Konzern selbst nach Ausbruch des Krieges durch einen Treuhänder in enger
Absprache mit der US-amerikanischen Konzernzentrale die Geschäfte mit
Deutschland weiterführte. Techniker seien bis in die Konzentrationslager
gereist, um die Lochkartenleser zu warten.
*
zitiert nach Biermann/Klönne: Kapital-Verbrechen. Zur Kapitalgeschichte
des Kapitalismus, Köln 2005 |