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Zustimmung
zur Kriegspolitik des deutschen Kapitals getarnt als
Friedenspolitik
Frieden
steht drauf - Krieg ist drin
Von
Gerd Höhne/22. März 2008 |
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Foto:
Günter Ackermann |

André
Brie
Die
Truppe macht eine sehr gute und verantwortungsvolle Arbeit |
Zustimmung
zur Kriegspolitik des deutschen Kapitals getarnt als Friedenspolitik
Frieden
steht drauf - Krieg ist drin
Von
Gerd Höhne/22. März 2008
Die
JungeWelt schrieb in ihrer Ausgabe vom
22.03.2008 unter dem Titel: „Faules
Ei aus Brüssel“:
„Während
sie (die Mitglieder der Partei „Die Linke“) als Teil der deutschen
Friedensbewegung auf die Straße ziehen, arbeitet einer ihrer führenden
Genossen gegen die wichtigste außenpolitische
Position der Linkspartei. In einem Entschließungsantrag für den
Auswärtigen Ausschuß des Europaparlaments unterstützt der
EU-Abgeordnete André Brie Fortführung und Ausbau der Besatzung des
zentralasiatischen Staates durch westliche Armeen. Das achtseitige
Dokument, das Brie gemeinsam mit dem CDU-Politiker Jürgen Schröder
erarbeitet hat und dessen Entwurf junge Welt vorliegt, soll Ende des
Monats vom Außenausschuß in Brüssel angenommen werden.“
Die
jungeWelt irrt!
Bereits
im Jahre 2001 trat Gregor Gysi dafür ein, dass man unter Oberbefehl der
UNO eine Polizeiaktion starten sollte, um die vermeintlichen Täter der
Abschläge auf das WTC vom 11. September 2001 zu fassen. Natürlich
meinte Gysi, dass keine Unbeteiligten dabei zu Schaden kommen dürften.
Wie so was geht, verriet er allerdings nicht.
Tatsächlich
war das ein Freibrief für Militäraktionen am Hindukusch, wenn auch gut
getarnt.
Jetzt
sagt Brie: „Das afghanische
Volk hat 25 Jahre Krieg und Besatzung hinter sich und immer noch keine
Stabilität. Angesichts dieser Situation würde ich bei einem klaren
UN-Mandat Unterstützung empfehlen.“
Und:
„Die
Truppe macht eine sehr gute und verantwortungsvolle Arbeit. So weit ich
das einschätzen kann, wird das Engagement vor Ort als ehrlich
akzeptiert.“
Ich
bezweifle nicht, dass viele Mitglieder dieser Partei gegen jegliche
Kriegseinsätze sind, dass sie als Teil der Friedensbewegung für Abrüstung
und Frieden eintreten, aber ihre Partei steuert einen ganz anderen Kurs,
tarnt ihn aber in einen Wust von Friedensgeschwafel (siehe obiges Bild).
Ganz
ähnlich verhält es sich auch in Fragen des Kampfes gegen Sozialraub.
Lauthals wird erklärt, die Partei sei gegen den Sozial- und Lohnraub,
sie wirbt auch bei Wahlen lautstark damit, aber da, wo sie an der
Regierung ist, exekutieren ihre Minister/Senatoren nicht nur die
Raubgesetze der Bundesregierungen, sie legen auch noch eins drauf. So
hat in Berlin ein Kahlschlag der Kindergärten stattgefunden. Sie wurden
an Private Träger verramscht. Das geht z.B. auf die Initiative des
ehemaligen Berliner Vorsitzenden der PDS zurück.
Und
in keiner Stadt Deutschlands werden die unsozialen Hartz-Gesetze so rücksichtslos
durchgesetzt, wie in Berlin. Verantwortlich ist die Senatorin der Partei
„Die Linke“ Heidi
Knake-Werner.
Also
ein ganz ähnliches Bild, wie in der Friedenspolitik: Hier wie da wird
von Friedenspolitik/Sozialpolitik geschwafelt, hier wie da das genaue
Gegenteil gemacht: Kriegspolitik und Politik gegen die sozialen Rechte
der Arbeiter, Angestellten, Arbeitslosen und Rentner.
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